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Im Keller: Ein Star aus Deutschland

04.10.2012 | 16:57 |  von Gerhard Hofer (Die Presse - Schaufenster)

Vor wenigen Tagen habe ich den "Vulkangestein Riesling 2011" getrunken.

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Tausendmal gewürdigt, mit hundert Preisen überhäuft, keine Neuigkeit also. Dieses Kurzresümee trifft auch auf den deutschen Winzerstar Tim Fröhlich zu. Das Weingut Schäfer-Fröhlich in Bockenau an der Nahe in Rheinland-Pfalz zählt seit vielen Jahren zu den besten Weingütern Deutschlands. Selbst Punkte-Guru Robert Parker hat einmal gesagt: „Es gibt in Deutschland derzeit kein spannenderes oder aufregenderes Weingut als Schäfer-Fröhlich.“ Vor wenigen Tagen habe ich den „Vulkangestein Riesling 2011“ getrunken. Fazit: Jeder Schluck ein kleiner Urlaub. Ich hatte die Flasche in der Früh geöffnet, ein halbes Glas für die Weißweinsoße entwendet.

Am Abend war der Wein perfekt. In der Nase intensiv nach Grapefruit, Kräutern, Minze. Wirklich ein Feuerwerk, aber überhaupt nicht aufdringlich. Er trinkt sich großartig: frisch, würzig, leicht. In der Weinschreibersprache nennt man das dann mineralisch. Sehr beeindruckend. Der Wein entsteht übrigens als Vorlese zum Riesling Großes Gewächs Felsenberg. Ihn als Zweitwein zu bezeichnen wäre allerdings mehr als unangebracht. Denn im Vergleich zu den opulenten Granaten kann man diesen Wein wunderbar trinken und nicht nur verkosten. Er bietet sich als idealer Speisebegleiter zu Fisch und Meeresfrüchten an.

TIPP
Weingut Schäfer-Fröhlich, weingut-schaefer-froehlich.de, Vulkangestein Riesling 2011, um 16,50 bei Vinothek Wagner

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