Im Keller: Tokaj trocken

Ein trockener Weißwein, sehr würzig, sehr füllig.

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„Warum einfach, wenn’s schwierig auch geht“, sagt Roland Velich, wenn er über sein jüngstes Weinprojekt spricht. „Hidden Treasures/a Moric Projekt“ nennt er es. Velich will sich nicht mehr auf das Burgenland beschränken, wo sein Weingut Moric für Toplagen und traditionelle Verarbeitung steht. Die pannonische Weinregion reiche von Tokaj bis ins Burgenland, sagt er. Früher kamen aus dieser Gegend die teuersten Weine. „Die kosteten das Dreifache eines Bordeaux“, erzählt er. Velich machte sich also auf, um Weinschätze zu bergen. Seine erste Station war Tokaj. Dort tat er sich mit dem Weinpionier Attila Homonna zusammen. Das Ergebnis heißt „Nr.1 -Tokaj“. Es ist ein trockener Weißwein, sehr würzig, sehr füllig, teilweise im Holzfass gelagert. Seit knapp zehn Jahren gibt es im berühmten Süßweinort Tokaj die Bestrebung, verstärkt auf trockene Weine zu setzen. Attila Homonna ist mit seinem kleinen Weingut ein Vorreiter. Das war Roland Velich schon immer. Sein nächster Ritt wird ihn übrigens auf den Berg Somló führen. Auf dem berühmten ungarischen Weinberg will er den nächsten Weinschatz heben.

Hidden Treasures, Tokaj 2015, 18,90 Euro bei Wagners Weinshop, wagners-weinshop.com

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