Im Keller: Veltliner handcrafted

Bereit für Neues.

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„Der Wein ist nicht neu, er ist nur in Österreich neu“, erzählt Martin Arndorfer. Der Winzer aus Straß im Straßertale spricht von seinem Grünen Veltliner handcrafted. Den gibt es seit Jahren, aber bisher nur im Export. Vor allem in Dänemark und England. Dort haben die Konsumenten kein Problem damit, dass der Wein trüb ist und eine intensivere Farbe hat. Arndorfer verzichtet auf die Filtration. „Sie nimmt dem Wein Inhaltsstoffe“, sagt er. Als würde man den Wein entkleiden. Dass er mit dieser Ansicht nicht mehrheitsfähig ist, weiß Arndorfer. Aber zumindest wagt er sich mit dem 2016er erstmals auch bei uns auf den Markt. Die Weinliebhaber seien mittlerweile bereit, Neues zu probieren. Und dafür eignet sich sein Grüner Veltliner handcrafted ideal: als Einstieg in die neue Welt des Weins, egal ob man sie „Orange“ nennt oder „Natural“ oder ein Säureabbau stattgefunden hat. Der Veltliner ist frisch und lebendig, verzichtet aber auf Fruchtigkeit, gar auf „Zitrusnoten“. Ein guter Wein erzählt eine Geschichte. Jene des Grünen Veltliners handcrafted mag für manche irritierend sein, spannend ist sie allemal.

Weingut Arndorfer, Grüner Veltliner handcrafted 2016, 11 Euro bei Wagners Weinshop.

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