20.05.2013 07:35 Merkliste 0
Knäulgras / Bild: Ute Woltron

Das Haar der Mutter Erde

Gräser.Pollengeplagte mögen bitte verzeihen, doch Gräser sind zu jeder Jahreszeit eine fantastische Bereicherung des Gartens. Gerade jetzt sind sie der Bewunderung wert.

Im Frühling im Garten / Bild: Ute Woltron

Im Frühling im Garten: Ausdünnen, damit alles dick wird

Gemüse. Wer denkt, im Gemüsegarten komme der Mensch in Muße zum Nachdenken über die letzten und vorletzten Dinge, der irrt, und zwar gewaltig. Zum Zweifeln kommen Gärtnerinnen und Gärtner dabei, und zum Verzweifeln bisweilen auch.

Neonicotinoide: Auch Hummeln wollen überleben / Bild: (c) EPA (BORIS ROESSLER)

Neonicotinoide: Auch Hummeln wollen überleben

Nicht nur Bienen sind vom umstrittenen Saatgutbeizmittel bedroht. Aber Hummeln, Wespen und Hornissen werden eben wenig beachtet, sie liefern keinen Honig.

Blumenbeet / Bild: Ute Woltron

Nicht kleckern, sondern klotzen!

Staudenbeete. Die Kombination bleibt dem Geschmack überlassen, aber dicht an dicht muss gepflanzt werden, sonst wird das nichts mit der blühenden Üppigkeit.

Muskatellersalbei / Bild: Ute Woltron

Säen und säen lassen

Gelassenheit. Während die Nachbarin noch viel üben muss, bin ich schon ziemlich gut im gärtnerischen Faulsein. Das finde ich jedenfalls.

Zitronenfalter / Bild: Ute Woltron

Zitronenfalter und andere Raritäten

Schmetterlinge. Oft denkt man nur an die Nektarpflanzen für schöne Gaukelinsekten, doch was ist mit deren Raupen, die oft auf ganz spezielle Pflanzen angewiesen sind?

Diptam / Bild: Ute Woltron

Ohne Frost kein Diptam

Kaltkeimer. Die österliche Witterung ist abscheulich, dafür haben Kaltkeimer jetzt beste Chancen, ihre inneren Keimhemmungen zu überwinden, um später prächtig auszutreiben.

Mancherorts dürfen sie sprießen, die Beikräuter wie der Ehrenpreis. / Bild: (c)  Ute Woltron

Unkraut: Frühjahrsputz ganz ohne Gift

An manchen ausgewählten Stellen im Garten will man einfach Säuberlichkeit. Aber dafür sollen keine Bienen sterben müssen. Also nicht Gift spritzen, sondern Feuer!

Digitalis purpurea / Bild: (c) APA (OOE LANDESMUSEUM)

Die Handschuhe der Feen

Digitalis purpurea. Der Fingerhut ist eine mysteriöse Pflanze, hochgiftig und betörend schön. Dass das Gefährliche auch das Rettende sein kann, wussten lange nur die Weisen.

Leberbluemchen / Bild: Ute Woltron

Ohne Laub kein Leberblümchen

Blume des Jahres. Die ewige Gärtnerfrage, ob das Falllaub im Herbst oder erst im Frühjahr gerecht und kompostiert werden soll, stellt sich im Fall des Leberblümchens nicht.

Maulbeeren / Bild: Ute Woltron

Das Seltene und das Besondere

Maulbeeren. Nur wenige wissen, dass der Maulbeerbaum auch in unseren Breiten gedeiht, biblisch alt werden kann und jeden Sommer über Wochen süße, köstliche Früchte spendet.

Bild: (c) AP (Frank Augstein)

Es funkt (fast) zwischen Blüten und Bienen

Bestäuber und Bestäubte kommunizieren auch mit elektrischen Feldern.

Bild: (C) Woltron

Gärtnern mit Ovid: „Ertrage und halte aus!“

Das Säen und Anzüchten von Blumen auf der Fensterbank geht los. Über den rechten Zeitpunkt lässt sich streiten, über das Substrat nicht: bloß keinen Schimmel!

Bild: (c) Ute Woltron

Wilde Brunnenkresse: Erst Irrtum, dann scharfe Erkenntnis

Wer sie am Bachufer sucht, beißt manchmal in seifige Doppelgänger. Dass man sie auch ohne Bächlein ziehen kann, ist eine freudige Überraschung.

2  | weiter »

Die Autorin