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Kontrolle kann Prostatakrebs-Operation vorbeugen

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Kontrolle kann Prostatakrebs-Operation vorbeugen / Bild: Reuters 

Prostatakrebs ist eine der sich am langsamsten entwickelnden Krebsarten. Laut einer neuen Studie ist die Behandlung in vielen Fällen unnötig.

 (DiePresse.com)

Eine konsequente Überwachung von Prostatakrebs-Tumoren kann einer neuen Studie zufolge Bestrahlungen und Operationen vorbeugen, die zu Inkontinenz oder Impotenz führen können. Wie Wissenschaftler der schwedischen Universität Göteborg am Freitag mitteilten, ist Prostatakrebs eine der sich am langsamsten entwickelnden Krebsarten. Viele Männer mit Tumoren könnten ihr Leben lang kein Krankheitsmerkmal entwickeln, das heißt viele würden unnötigerweise behandelt - häufig mit schwerwiegenden Nebenwirkungen.

Als Alternative bietet sich demnach die fortgesetzte Kontrolle der Entwicklung des Tumors durch regelmäßige Bluttests und Biopsien an. Erst wenn der Tumor wachse oder aggressiver werde, ergebe sich die Notwendigkeit zur Operation oder Bestrahlung.

Von 968 Patienten mit Prostatakrebs, die zwischen 1995 und 2010 an der Studie teilnahmen, entschieden sich 440 für eine aktive Überwachung. Die meisten von ihnen hatten Tumoren mit geringem Risiko. 60 starben, aber nur einer an Prostatakrebs. Die Studie wird in der Fachzeitschrift "European Urology" vorgestellt.

(APA/AFP)

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1 Kommentare
Gast: is da mensch aa mensch is da doktaa aa menschdoktaa
03.11.2012 13:18
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ohne Unterschied zum Wohle des Patienten

Darüber denkt ein mir gut bekannter Hausarzt ganz anders. Ein Bekannter 71-jährig, seit einer Ewigkeit bei diesem Doktor Patient, kann ein garstiges Lied über die Schlampereien seines medizinischen Betreuers singen. Der schwer zuckerkranke, insulinspritzende Mann ließ sich in den letzten zwei Jahren drei Mal zu einem Labortest delegieren. Nicht ein einziges Mal wurden die Prostatawerte ermittelt. Der Doktor fand es nicht notwendig, dem kognitiv etwas untersteuerten Alten, einen Test anzutragen noch was ja ganz logisch wäre einen über die Blutwerte ermitteln zu lassen. Er ließ die Untersuchung einfach nicht machen. Dreimal die Prostata, einmal die Blutsenkung u.v.a. (darunter wichtige Laborparameter) wurden einfach nicht untersucht. Ist mir klar der insulinpflichtige Diabetiker lebt schon zu lange. Dieser Mensch (ist er ja wohl auch) ist für seinem Doktor und die Krankenkasse ein völlig überflüssiger Kostenfaktor. Obendrein ist der Betroffene eine sogenannte in den zweiten Weltkrieg hineingeborene Kriegsaus-SCHUSS-Ware. Und damit wohl genug gestraft…

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