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Gesundheitsreform: Stöger über Ärztekammer empört

MINISTERRAT: BM STOeGER
Bild: APA/HANS KLAUS TECHT 

Gesundheitsminister Stöger reicht's. Er hat die Kritik der Ärztekammer an der Gesundheitsreform satt. Die Kammer hingegen plant ein Plakataktion.

 (DiePresse.com)

Auch Gesundheitsminister Alois Stöger (S) hat die Kritik der Ärztekammer an der Gesundheitsreform satt. Die Verunsicherung der Patienten solle abgestellt werden, "in diesem Punkt reicht's", sagte er am Samstag im Ö1-"Morgenjournal". Die Kammer will ab Montag mit einer Plakatkampagne in den Wartezimmern nachlegen, berichtete der "Kurier".

Stöger betonte, die Behauptungen der Ärztekammer entsprächen nicht den Tatsachen. Es gebe keine Einsparungen im Gesundheitssystem, vielmehr wolle man durch die Reform den Anstieg der Ausgaben dämpfen, ohne dabei Qualität einzubüßen. Ähnlich hatten bereits am Freitag die Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (S) und der Vorstandsvorsitzende im Hauptverband der Sozialversicherungsträger, Hans Jörg Schelling, argumentiert.

Anlass für den Ärger dürfte neben der bisherigen Kammer-Kritik eine Plakatkampagne sein, die am Montag starten soll. "Unser Spital ist weg. Eingespart." und "Mein Arzt ist weg. Eingespart." heißt es in den Sujets, die in den Wartezimmer affichiert werden sollen.

Besonders verärgert zeigte sich darüber der niederösterreichische Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka (V). "Es ist einfach jenseitig, was die da behaupten", sagte er im "Kurier". Es werde kein einziges Spital gesperrt, "die verbreiten glatte Lügen". Dies zeige, wohin der "Kammerstaat" führe. "Ich bin eh dafür, die alle aufzulösen."

(APA)

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43 Kommentare
 
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Ja wenn ein Taxifahrer Kanzler wird

Macht halt ein Maschinenschlosser eine Gesundheitsreform.
In "Korrrupti Absurdistan" ist eben alles möglich,hier wachsen auch Schweinen Flügel ,oder ???

Stöger

Er gehört doch auch dazu. Diese nicht sehr professionelle Regierung schickt unser Steuergelg nach Brüssel, in die Pleiteländer und Banken, aber für unsere Gesundheit ist kein Geld vorhanden. Auch nicht für die Bildung, Sicherheit und Forschung. Diese Regierung verdient sich ein nicht Genügend.

Brüssel ist nicht verantwortlich, dass ein Surrogatintellektueller Parteibonze zum Minister gekürt wird!

Merke auf oh Suderant: Gewählt wird von Österreichern in Österreich!
Brüssel ist auch nicht schuld, dass eine Ärztekammer die Interessen der Ärzte vertritt. Es wird halt noch eine zeitlang benötigen, bis auch Journalisten im Gesundheitsteil einer Zeitung diesen Sachverhalt begreifen und es nicht hinnehmen, dass Ärzte grundsätzlich in diesem Sinne nur voregeben, Patienteninteressen zu vertreten.

Heissa Das wird ein Matcgh der Sonderklasse Leichentuchwachler gegen Krankenkassabonzen!


Pühringer

Pühringer und Stöger das Schwarz/Rote Gespann im Kampf für die RAIKA Krankenhäuser; die AK Ambulatorien, die schöne rot/schwarze Gesundheitsindustrie kommt; hat sch Frau Gräfin vor 10 Jahren angekündigt...

alles ins Krankhaus und in die Ambulanz!!!

Re: Pühringer

Die aufmüpfigen Ärzte folgen nicht dem, was Stöger und Pühringer für das Patientenwohl als gut befinden. LH Pühringer wollte einen 3. Gespag-Vorstandsposten für seine Vorzimmerdame neu einführen, und 14 Aufsichtsräte, die zigtausende kassieren, haben abgenickt. Politiker und Bürokraten verprassen das Geld, das den Beitragszahlern zwangsweise abgenommen wird, für andere Interessen als für die Gesundheit.

Re: Re: Pühringer

meine Sie die Evelyn Drda?

Nicht der Arzt sollte kontrolliert werden sondern so manche Multi-Kulti Patienten

wichtiger wären Fingerabdrücke auf der e-Card um Missbrauch zu verhindern, damit könnte sich der Staat sehr viel Geld sparen aber das spricht gegen die GUTMENSCHEN Einstellung.

Re: Nicht der Arzt sollte kontrolliert werden sondern so manche Multi-Kulti Patienten

Aerzte sind eben keine Polizisten.

Der Stöger wird dem Darabos immer ähnlicher !

Bringt in seinem Ministerium nichts weiter und schuld sind immer die anderen !

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Cui bono ?

Eine millionenschwere Plakataktion- wer erinnert sich nicht an die ganzseitigen Inserate der Ärztekammer gegen die Speicherung der Gesundgeitsdaten auf der E-Card- die nicht zum Vorteil der versicherten Kunden, sondern zur gewinnträchtigen Absicherung der " ach so armen" selbstständigen Ärzte und der boch ärmeren Primarärzte gestartet wird.

Re: Cui bono ?

...Sie haben die Zusammenhänge offensichtlich nicht erkannt! Die einzigen Gewinner bei ELGA sind sicher die eingebundenen Großkonzerne ( mit sehr guten Kontakten zu den politischen "Eliten" ) und ganz sicher nicht Ärzte oder Patienten!

Die Sparsamsten im System sind wir Aerztinnen und Aerzte

Staatsauftraege an die Bauindustrie, IT-Industrie, Apparatebau-Industrie und die Pharmaindustrie sind wirklich erwaehnenswert. Setzt man uns Aerzte unter Druck , kommt es zur Defensivmedizin. Laesst man uns in Ruhe arbeiten, ueberlegen wir uns sehr genau, was wir wirklich fuer noetig halten, wovon unsere Patienten wirklich was haben.

Herr Stöger und Herr Schelling sollen sagen, warum sie wirklich ELGA so schnell haben wollen!

So wie ELGA derzeit aussieht, ist es für die Ärzte keine Arbeitserleichterung, sondern das genaue Gegenteil !! Unübersichtlich bis zum Gehtnichtmehr!

Aber es ist ein ideales Kontrollinstrument für die Kassen, mit dem sie die "Vertragstreue" der Ärzte kontrollieren können !!

Re: Herr Stöger und Herr Schelling sollen sagen, warum sie wirklich ELGA so schnell haben wollen!

und genau des is dringend notwendig

genauso wie Qualitäts Kontrollen

und genau des is was so gefürchtet wird

da wird an der weißen Allmacht gerüttelt und des habens halt nicht gern

jo mei

Empörung ?

es wäre sinnvoll sich die Argumente der Ärzte anzuhören, unsinnig ist es sich über die Ärztekammer zu empören-diese tut nur ihre Pflicht, nämlich auf Unsinnigkeiten hinzuweisen

Reha Kliniken

in reha-kliniken verschwinden millionen an steuergelder und keinen kümmerts - man tut ja oberflächlich was gutes...

Re: Reha Kliniken

Die Reha-Zentren werden ja auch von den Pensionsversicherungsanstalten betrieben und bei denen spielen Verluste bekanntlich keine Rolle!

Super-Funktionäre

Die obergescheiten Super-Funktionäre Schelling und Stöger sollten zuerst bei sich aufräumen z.B. eine Kranken- und eine Pensionsversicherung statt viele Posterln für die Parteigänger. Wozu braucht das Burgenland und Vorarlberg eine GKK?
Verwaltung verschlanken. Aber über über die nicht eingebundenen Ärzte schimpfen. Krankenhäuser/Ambulanzen zusperren und die Patienten zum "Niedergelassenen" schicken. Nur es werden dazu nicht mehr Plansstellen zugelassen!!! Wie das gehen soll, sagen sie nicht. Ich habe diese Funktionäre und Politiker satt! Die Versorgung wird sich massiv verschlechtern, das werden wir bald sehen, dann werden diese Funktionäre mit üppigen Pensionen im "verdienten" Ruhestand sein!

Ein Schwarzer will den Kammerstaat auflösen?

Was ist jetzt passiert,1 . April?

Re: Ein Schwarzer will den Kammerstaat auflösen?

Genau! Und noch dazu ein Pröll-Unterläufel !!

Will der Pröll tatsächlich die Laudwirtschaftskammer auflösen ???

"Experte" Stöger

.....ein Maschinenschlosser (Stöger) und ein Ex - Geschäftsführer der Firma XXX Lutz (Schelling) ziehen aus und machen eine Gesundheitsreform! Nun sind diese Leute empört, weil sie von den " in Gesundheitsfragen planlosen Ärzten" dafür kritisiert werden!! Achtung Stöger - das kann gehörig in die Hose gehen! Ohne Einbindung der Ärzteschaft ist das alles unglaubwürdig.

Re: "Experte" Stöger

Das ist ungefähr das Gleiche, als wenn gelernte Ärzte plötzlich glauben, Politik machen zu müssen. ;)

Re: Re: "Experte" Stöger

Lieber ein Arzt als Politiker, als ein Politiker als Arzt.
Für Maschinenschlosser, Geschäftsführer, Dentaltechniker gilt das gleiche.
Eine Ausnahme:
lieber einen Politiker als Taxifahrer, als einen Taxifahrer als Politiker!

Re: Re: "Experte" Stöger

... also vom Stöger würde ich mir einen entzündenden Blinddarm nicht operieren lassen

Re: Re: Re: "Experte" Stöger

...von einem Arzt für Allgemeinmedizin oder einem Dermatologen ect würde ich mir aber auch keinen entzündeten Blinddarm operieren lassen. ;-)

Und Stöger entscheidet ja nicht alleine über die Gesundheitsreform,sondern er hat ja auch ein "Experten" hinter sich,die ihn beraten.

 
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