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Impfplan 2013: Wo der Schutz löchrig ist

Impfplan 2013: Wo der Schutz in Österreich löchrig ist / Bild: AP 

Der neue österreichische Impfplan für das Jahr 2013 umfasst mehrere neue Informationen in Sachen Impfschutz und Immunisierungen.

 (DiePresse.com)

  • Influenza-Impfung: Die Impfung ist jedem, der sich schützen will zu empfehlen. Besonders empfohlen ist die Impfung für Kinder ab dem siebenten Lebensmonat, Personen über 50, Personen mit Grundleiden, Schwangeren, Kindern und Jugendlichen, stark Übergewichtigen und Menschen in Betreuungseinrichtungen (Seniorenheime, Jugendheime etc.). Immerhin stecken sich jedes Jahr fünf bis 15 Prozent der Bevölkerung mit der Influenza an und werden krank. Es gibt im Durchschnitt durch die saisonale Influenza jährlich etwa 1.000 Todesfälle.
  • Weiterhin nicht erreicht wird in Österreich die zur Ausrottung der Masern erforderliche Durchimpfungsrate (zwei Impfungen) von 95 Prozent. "Laut Gesundheitsministerium liegt die Durchimpfungsrate bei Kindern und Jugendlichen für die erste MMR-Impfung bei 90 Prozent, für die zweite MMR-Impfung allerdings weit unter 80 Prozent." Seit 2010 kommt es in Europa verstärkt zu Masernepidemien. 2011 gab es gar mehr als 35.700 Masernfälle (acht Todesopfer), besonders gefürchtet ist die bei Kindern als Folge der Infektion auftretende, nicht behandelbare und tödlich verlaufende subakut sklerosierende Panenzephalitis (Gehirnentzündung). Zwischen 1997 und 2007 starben daran in Österreich 16 Kinder.
  • Die Masern-Mumps-Röteln-Impfung soll daher auch bei bisher nicht ausreichend geschützten Erwachsenen propagiert werden. Bis zum Alter von 45 Jahren ist sie über die Gesundheitsbehörden in Österreich kostenlos erhältlich.
  • Ebenfalls in Europa registriert wurde in der jüngeren Vergangenheit ein starker Anstieg der Rötelnfälle. 2012 waren zwischen Jänner und August allein mehr als 27.500 Erkrankungen - vor allem in Osteuropa. Auch diese Erkrankung kann ausgerottet werden. Sie ist für Schwangere bzw. den Fötus gefährlich.
  • Lücken gibt es auch beim Schutz gegen den Keuchhusten. Das betrifft vor allem Erwachsene, weil sie noch nicht immunisiert wurden, bei den Kindern erfolgt das in den meisten Fällen über das Gratis-Kinderimpfprogramm.
  • Der österreichische Impfplan: "Auffällig ist vor allem eine deutliche Zunahme von Erkrankungen im Erwachsenenalter, wobei die Altersgruppe der 40- bis 45-Jährigen besonders betroffen ist." Der Keuchhusten kann bei Erwachsenen mit Vorschädigungen der Lunge zu schweren Komplikationen führen. Deshalb sollte auch hier der Impfschutz (mit dem Vierfach-Impfstoff gegen Diphtherie, Polio, Pertussis und Tetanus) erfolgen.

 

(APA)

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13 Kommentare

Behaltet euer Gift!

Und eure Lügen über "Krankheiten", die nur Störungen der natürlichen Harmonie sind.

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Re: Behaltet euer Gift!

Ja ja Harmonie und wahrscheinlich selber Schuld und schlechtes Karma (z.b. Beim Vergewaltigungsopfer)

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Re: Behaltet euer Gift!

Glauben Sie nur fest an Ihre Esoterik-Lüge und hoffen Sie, dass Sie keine dieser Krankheiten bekommen. Denn die scheren sich nichts um irgendein menschliches "natürliche Harmonie"-Gesülze.
Dank der hohen Durchimpfungsrate der Bevölkerung können Sie Glück haben, sie profitieren davon als Trittbrettfahrer. Wenn das allerdings zuviele machen, dann wird es ein böses Erwachen bezüglich des Wahrheitsgehalts der Esoterik-Lügen geben.

ein Argument

Ein Argument der Impfgegner ist häufig, dass all diese Krankheiten, die Impfungen bekämpfen sollen, gar nicht aufgrund der Impfungen so verringert wurden, sondern aufgrund der verbesserten Hygienebedingungen.

Schön zu sehen, dass auch dieses Argument widerlegt ist. Die Leute impfen weniger und werden plötzlich wieder mehr krank. Hygienemäßig hat sich aber nichts verändert. Damit wäre das auch geklärt.

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Re: ein Argument

"Influenza ist unnötig...
Masern, ...sind gut und bringen auch viel, aber mit der Influenza Impfung wollen die nur Geld machen."

Was wollen Sioe angesichts solcher dummen Äußerungen noch ausrichten!


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Re: Re: ein Argument

Naja, die Influenzaimpfung kann man nicht mit der Masernimpfung vergleichen. Denn wenn man die Masernimpfung hat ist man immun gegen Masern. Mit der Influenzaimpfung ist man aber nicht immun gegen Grippe, da es sehr viele unterschiedliche Influenzastämme gibt, die Impfung aber immer nur gegen 1-2 immunisiert. D.h. diese Impfung gleicht einem Schuss mit der Schrotflinte ins Blaue in der Hoffnung was zu treffen, während das bei den anderen Impfungen nicht so ist.

Ich bin sicher kein Impfgegner, aber die Nutzenabwägung der Influenzaimpfung fällt eigentlich nur für Risikopatienten positiv aus. Und wildes Drauflosimpfen gegen alles und jedes sehe ich auch skeptisch, denn da haben die Impfgegner recht: Jede Impfdosis enthält gesundheitsschädliche Chemikalien zur Konservierungszwecken und ähnlichem.

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Re: Re: Re: ein Argument

Ich weiß schon, wie die Influenza Impfung zusammengesteltt wird.
Da findet jährlich die große Influenzalotterie in der WHO statt. Dort wird dann eine Influenzavirenstammlotterie veranstaltet ähnlich 6 aus 45 und mit den so ermittelten Virenstämmen wird dann der saisonale Impfstoff hergestellt. Schon ein bisserl dumm oder?

Influenza ist unnötig...

Masern, ...sind gut und bringen auch viel, aber mit der Influenza Impfung wollen die nur Geld machen. Also ich hatte damit nur schlechte Erfahrungen gemacht. Im Winter nach der Impfung war ich ständig erkältet und ein Jahr später hatte ich eine mega Grippe, seither nein danke!
Bin wieder zu gesunder Ernährung, Sport, frische Luft und versuchen genug Schlaf und Auszeiten einzubauen. In besonders stressigen Zeiten unterstütze ich meine Abwehr mit Echinacin.
Wenn´s mich doch mal erwischt dann ist Bettruhe, inhalieren und viel Tee angesagt.

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Re: Influenza ist unnötig...

Dummheit läßt grüßen!

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Hier ein Beispiel:

Meine Mutter ist über 70 und hat in ihrem ganzen Leben 1x die Grippe gehabt. Ginge es nach Ihnen, hätte sie sich 70 Jahre lang Impfen lassen sollen. Wofür?

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Dümmer als die Polizei erlaubt!

Diese ihre Entblödung der Impfgegner ist kein Einzelfall und ist standard

Mein Nachbar fährt seit 50 Jahren Auto und hat nie den Sicherheitsgurt benötigt! Er hat sich nie angeschnallt; wozu auch!

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Eine Nutzenabwägung

ist aber siche rnichts schlechtes: Masern etc. sind sehr notwendige Impfungen, bei der Grippeimpfung finde ich das nicht. Einmal ganz abgesehen davon, was in diesen Impfungen alles drinnen ist (Aluminium). 70 unnötige Impfungen sind also wahrscheinlich für die Gesundheit auch nicht gerade optimal.

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Re: Eine Nutzenabwägung

Ich finde sie haben von Krankheit keine Ahnung! Das isttypisch für Impfgegner und Relativierer der Influenza! Das nennt sich dogmatische Bildungsresistenz!
Und wenn sonst nichts mehr qwrgumentiert werden kann, dann werden die Gewinnsüchtige Pharmamafia und eine weltweite Verwschwörung und Bestechung der Gesundheitsdienste bemüht!

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