Die unerträgliche Leichtigkeit des (Aus-)Schlafens

Er ist bei vielen gestört und zu kurz: der Schlaf. Experten sind sich einig: Wer leistungsfähig sein will, sollte regelmäßig sieben bis acht Stunden schlafen. Noch wichtiger ist nur, sich keinen Stress mit der Nachtruhe zu machen.

Schlafen ist ein essenzieller Vorgang, den wir jeden Tag wiederholen. Aber auch ein fragiler. Sagt der Wiener Schlafmediziner Stefan Seidel.
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Schlafen ist ein essenzieller Vorgang, den wir jeden Tag wiederholen. Aber auch ein fragiler. Sagt der Wiener Schlafmediziner Stefan Seidel.
Schlafen ist ein essenzieller Vorgang, den wir jeden Tag wiederholen. Aber auch ein fragiler. Sagt der Wiener Schlafmediziner Stefan Seidel. – (c) Frederic Cirou / PhotoAlto / picturedesk.com

Es ist ein alter Brauch, der teilweise in Vergessenheit geraten ist, aber in manchen Familien im Westen Österreichs und im Süden Deutschlands noch immer praktiziert wird: Jenes Mitglied der Familie, das am Palmsonntag am längsten schläft, bekommt den Titel Palmesel verliehen und muss bei der Palmsonntagsprozession einen Palmbuschen tragen. Ein alter Brauch, der viel über den Stellenwert des Langschlafens aussagt. Wer lang schläft, gilt als faul. Dafür hat die Morgenstund' Gold im Mund. Der frühe Vogel fängt den Wurm. Mit den Hühnern zu Bette gehen – aufstehn, wenn die Hähne kräh'n. Man kennt die Sprüche. Aber stimmen die überhaupt?

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