Wie man Babys vor der Hitze schützt

Lichtschutzfaktor 50, ausreichend Wasser und eine Schicht mehr als Erwachsene. Wie man seine Kinder bei hohen Temperaturen unterstützen kann.

Babys, die gestillt werden, sind gut versorgt.
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Babys, die gestillt werden, sind gut versorgt.
Babys, die gestillt werden, sind gut versorgt. – Imago

Babys und Kleinkinder reagieren besonders empfindlich auf hohe Temperaturen und intensive Sonneneinstrahlung. Darauf machte am Mittwoch der Wiener Kinderarzt Andreas Hanslik aufmerksam. Neugeborene und Babys, die gestillt werden, seien aber dadurch gut mit Flüssigkeit versorgt.

"Säuglinge, die nicht voll gestillt sind, sondern auch die Flasche nehmen, sollen natürlich umso öfter Wasser angeboten bekommen", sagte Hanslik. Kleinkindern und auch Kindern im Schulalter sollte man über den ganzen Tag hindurch Leitungswasser oder ungesüßten, verdünnten Tee zum Trinken anbieten.

Zusätzlich zum Trinken ist es entscheidend, die Stunden der größten Hitze so gut wie möglich zu meiden und sich mit Babys und Kindern nicht im Freien aufzuhalten. Wer dann noch für luftige Kleidung und eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 von Babyalter an sorgt, der kann seinen Nachwuchs beruhigt durch die Hitzewelle führen.

"Kopfbedeckung, leichte Sommerkleidung und bei Babys nachts am besten ein dünner Sommerschlafsack sind die besten Voraussetzungen, um einen Hitzestau zu meiden", empfahl Hanslik. Bei Neugeborenen gilt prinzipiell, dass sie immer eine Schicht mehr als Erwachsene tragen sollten. Unter keinen Umständen dürfen Babys und Kinder - auch nicht für wenige Minuten - alleine im Auto gelassen werden. Generell sollten Autos im Schatten geparkt werden.

(APA)

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