Hausärzte, die gesuchten Mediziner

Rund 4000 praktische Ärzte gibt es in Österreich. Doch es werden weniger, junge Mediziner wollen lieber ein Fach erlernen. Drei Allgemeinmediziner – aus Stadt, Land und vom Berg – über hohe Investitionen, lange Arbeitszeiten und die Begegnung mit Patienten.

Hugo Gold in seinem Sprechzimmer. Die Wände zieren Comics von Zeichner Bernd Püribauer, Porträts der Ärzte seiner Familie. Urgroßvater Urgroßonkel und Großvater.
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Hugo Gold in seinem Sprechzimmer. Die Wände zieren Comics von Zeichner Bernd Püribauer, Porträts der Ärzte seiner Familie. Urgroßvater Urgroßonkel und Großvater.
Hugo Gold in seinem Sprechzimmer. Die Wände zieren Comics von Zeichner Bernd Püribauer, Porträts der Ärzte seiner Familie. Urgroßvater Urgroßonkel und Großvater. – (c) Die Presse (Clemens Fabry)

Donnerstagnachmittag Mitte August. Das Wartezimmer in der Praxis von Hausarzt Hugo Gold in der Taborstraße ist voller Patienten. Eine junge, eindeutig suchtkranke Frau wartet auf ihren Aufruf, links neben ihr ein älterer Mann mit Gehhilfe, schräg gegenüber ein anderer Mann mit seiner kleinen Tochter, die auf einem Kindersessel Platz genommen hat. An der Tür zum Sprechzimmer hängt ein kleines ovales Schild mit dem Wort „Doktor“ in Frakturschrift. Darunter klebt ein großes gelbes Poster mit den Worten: „Muslime und Flüchtlinge willkommen“.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.08.2017)

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