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Virus-Influenza: Nach der Kälte kommt die Grippe

VirusInfluenza Weiterer Anstieg Zahl
Virus-Influenza: Nach der Kälte kommt die Grippe / Bild: Bilderbox 

Die aktuelle Virus-Influenza-Welle kann sich sehen lassen: in den vergangenen Tagen gab es 15.100 Neuerkrankungen. In diesem Jahr sind die meisten Influenza-Erkrankungen auf A(H3N2)-Stämme zurückzuführen.

 (DiePresse.com)

Vergangene Woche gab es laut den Hochrechnungen der MA15 in Wien (Gesundheitsdienst) bereits 15.100 Neuerkrankungen infolge der echten Virus-Grippe bzw. wegen grippaler Infekte. In der Woche davor waren es 14.700 gewesen, vorher - beim Start der Influenza-Saison - 11.300.

H3N2 folgt der Schweinegrippe

In diesem Jahr sind die meisten "echten" Influenza-Erkrankungen auf A(H3N2)-Stämme zurückzuführen. Vergangenes Jahr waren es noch die Erreger der Schweinegrippe-Pandemie A(H1N1) gewesen. Das Europäische Zentrum für Krankheitskontrolle (ECDC) in Stockholm berichtet auf seiner Homepage gar von 98,2 Prozent an A(H3N2)-Viren unter den A-Influenza-Erregern. Nur der Rest in dieser Gruppe gehe auf das Pandemie-Virus zurück.

Grippewelle kommt spät

In Europa gibt es jedenfalls eine mittlere bis hohe Influenza-Aktivität in 18 Staaten, die Erkrankungszahlen steigen in 19 Staaten an. Insgesamt startete die saisonale Grippewelle im Jahr 2012 etwas später als es in den vergangenen Jahren - mit Ausnahme der Pandemie - der Fall war. Der aktuelle Impfstoff schützt, allerdings soll er für das kommende Jahr modifiziert werden. Resistenzen gegen die ursächlich wirkenden Medikamente Oseltamivir ("Tamiflu") und Zanamivir ("Relenza") sind bisher keine aufgetreten.

APA / Bild: APA 

Influenza im Jahresvergleich

Der Jahresvergleich für Wien zeigt jedenfalls, dass die ärgste Influenza-Welle der vergangenen Jahre mit der höchsten Spitze an Erkrankungszahlen (an die 23.000 Erkrankungsfälle durch Influenza bzw. grippale Infekte in einer Woche) etwa in der zweiten/dritten Jännerwoche 2009 auftrat. 2011 waren es um die sechste Kalenderwoche dann knapp unter 20.000.

Die Influenza-Pandemie zeigte ein ganz anderes Bild: Da kletterten die Erkrankungszahlen in Wien bereits ab dem Herbst in die Höhe, erreichten den Wert von 10.000 Erkrankten um die 39. Kalenderwoche und blieben über diesem Pegel bis zur 52. Kalenderwoche. Der Gipfel der Erkrankungszahlen in der Pandemie-Saison 2009 wurde in der 49. Kalenderwoche mit um die 17.000 erreicht.

(APA)

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  • Immunsystem: Hilfe für die Abwehr

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18 Kommentare

Geht es den ApotherInnen wirklich so schlecht?


Gast: Da schau her !
04.03.2012 17:22
2

Die aktuelle Virus-Influenza-Welle kann sich sehen lassen: in den vergangenen Tagen gab es 15.100 Neuerkrankungen.

Kann es sein, dass da nicht zwischen einfachen Erkältungskrankheiten und echter Grippe unterschieden wird ? Es werden wohl kaum alle 15.000 Erkrankten virologisch getestet worden sein.

Ausserdem - was heißt hier "Hochrechnung" ? Aufgrund welcher Daten wird hier hochgerechnet (mit einer Genauigkeit auf 100 Personen) ?

Kurz - es wird hier eine Zahl aus dem Ärmel gezaubert, ohne jegliche Angabe, wie man darauf kommt.

Re: Die aktuelle Virus-Influenza-Welle kann sich sehen lassen: in den vergangenen Tagen gab es 15.100 Neuerkrankungen.


wow, Sie sind wohl ein ganz besonders Schlauer. In diesem Fall handelt es sich um sehr sorgfältig erstellte Daten. Es kann nur leicht sein, dass in der Berichterstattung und vor allem in den Kommentierungen zur Berichterstattung vonseiten der Wunderheiler, vermeintlicher Impfopfermissionare und der Impfrisiken-Aufklärungs-Selbstbeweihräucherungs-Industrie wieder so manches (absichtlich) durcheinandergebracht wird.

Kälte schwächt eben

das Immunystem!

Im Sommer gibt es keine Grippe-Wellen.

Aber die Grünen wollen dieses grauslich kalte Klima schützen.

1

Ein bemerkenswert ...

... dummer Kommentar.

Re: Ein bemerkenswert ...

Wann gab es Grippe-Wellen im Sommer,Grünschnabel?

Re: Kälte schwächt eben

Wärme fördert Malaria und Gelbfieber.

Bei uns gibt es beide Seuchen noch nicht.

Aber Aaron Fishhof will mittels Treibhauseffekt auch diese Seuchen zu uns bringen.

Re: Re: Kälte schwächt eben

Noch ein Tip zu Ihrer Weiterbildung!

http://www.schulphysik.de/khz.html

Klima in historischen Zeiten

die Klima Pessima vor 300 Jahren(Maunderminimum)-Pest,Malaria wüteten in Europa..........!

Re: Re: Kälte schwächt eben

Malaria und Gelbfieber werden von Stechmücken übertragen und nicht von Wärme,Greenpeacler!

Re: Re: Kälte schwächt eben

Malaria und Gelbfieber kommen nicht von der Wärme,

sondern von Parasiten,Grünschnabel!

1

Und besagte Stechmücken ...

... benötigen ein wärmeres Klima um zu überleben ...

Re: Und besagte Stechmücken ...

Viele Stechmücken

gibt es auch in der Tundra oder waren Sie noch nie im Sommer am Polarkreis,Grünschnabel?

Bio-Öko-Gelsen saugen Ihnen nämlich dort das Blut aus

und viele Rentiere sterben sogar daran.

Gast: Binauchverkühlt
01.03.2012 08:24
5

Kunterbunte Mischung der Erkrankungen

Sie schreiben von ~14.000 Neuerkrankungen an Virus Influenza (echte Grippe, gefährlich),
-> die Erkrankten rennen daraufhin sofort ins Spital.Dabei haben wahrscheinlich 13.500 davon bloß einen grippalen Infekt (unangenehm, aber eher harmlos, Impfung unwirksam).

Antworten Gast: Nachleser
01.03.2012 09:38
6

Re: Kunterbunte Mischung der Erkrankungen

Ist halt die unreflektierte Übernahme einer APA Meldung. (sponsored by pharma industries ?)

die Schweinegrippen Pandemie 2011

geistert noch immer durch die Medienlandschaft. Der letzjährige pharmainduzierte Medienhype ist nicht ausrottbar.

Gast: pan-tora
29.02.2012 13:46
5

nur eine lösung!

dann aber schnell auf zur impfung!!!

Antworten Gast: Nachleser
01.03.2012 07:40
0

jetzt impfen lassen

nützt nichts mehr

Antworten Antworten Gast: pan-tora
01.03.2012 13:00
5

Re: jetzt impfen lassen

...das war sarkastisch gemeint ;)

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