Basische Kost für Gesundheit und Outfit

Aufgeblättert: Ein Buch gibt Tipps, wie man sich basenreich ernähren kann. Ein Säure-Überschuss im Organismus kann Abwehrkräfte schwächen und Falten fördern.

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(c) Kneipp

Gut essen, satt werden, den Säure-Basen-Haushalt harmonisch ausgleichen, abnehmen und sich dabei auch wohlfühlen – all das verspricht das Buch „Heilsames Basenfasten“. Obwohl, wie Elisabeth Fischer, Autorin von mehr als 30 Kochbüchern und Ernährungsratgebern, gleich zu Beginn klarstellt, der Begriff Fasten eigentlich nicht passt, steht er doch üblicherweise für einen Verzicht fester Nahrung. „Basenfasten“ hingegen steht keineswegs für Verzicht. Wenn man sich durch das Buch und die vielen köstlichen Rezepte blättert, kann schon die Lust aufkeimen, sich diesem „Fasten“ hinzugeben.

Das Konzept: Eine Woche lang nach Herzenslust essen und trinken (vor allem am Morgen und zu Mittag, abends gibt es nur Suppe) – allerdings, und das ist natürlich die Einschränkung, weitgehend frei von säurebildenden Lebensmitteln. Gestrichen sind also die üblichen Verdächtigen: Fleisch, Wurst, Süßigkeiten, Kuchen, Fast Food, Fertigprodukte, Cola und andere Zuckergetränke. „Unser alltägliches Essen bewirkt einen Säure-Überschuss im Organismus. Langfristig kann dieses Ungleichgewicht die Abwehrkräfte schwächen und bleibende gesundheitliche Schäden wie Osteoporose und chronische Schmerzen in Bandscheiben und Gelenken hervorrufen“, erklärt Fischer. Aber auch die Attraktivität leide durch eine dauerhaft säurelastige Ernährung. Frau vor allem müsse mit Falten und Bindegewebsschwäche mitsamt Cellulite rechnen.

Ein Frühjahrsputz im Organismus könne da abhelfen, verspricht die Autorin. Und natürlich ganz wichtig: Nach der Basenwoche nicht wieder in alte Muster verfallen. Und so empfiehlt Fischer, sich eine basenreiche Ernährung generell zu Herzen zu nehmen und einige Rezepte aus dem Buch in den langfristigen Speiseplan des Alltags zu übernehmen. „Stark basenbildend sind Obst, Gemüse, Kartoffeln und Kräuter. Ich bezeichne sie als die wunderbaren Vier“, so die Autorin.

Den Hauptteil des Buches bilden 120 kalorienarme Rezepte mit basenbildenden Zutaten. Salate, Suppen, Eintöpfe, Gemüsegerichte, Kartoffeln und Früchte. Alle Rezepte sind cholesterinfrei. Einschränkung: Wer sich schon bei der Zubereitung einer einfachen Eierspeise schwertut, der wird es beim Durchblättern des Buches belassen. Denn ein Mindestmaß an Kochkünsten ist erforderlich, um die Rezepte auf den Teller zu zaubern.  (th)

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