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Weltgesundheitstag: Alt werden will jeder

Symbolbild
Weltgesundheitstag: Wir werden immer älter / Bild: Bilderbox 

Das Thema Älterwerden steht heuer im Mittelpunkt des Weltgesundheitstages. Bereits 2050 wird mehr als ein Drittel der Österreicher älter als 60 Jahre alt sein.

 (DiePresse.com)

Alt werden will jeder, älter werden niemand. In den kommenden Jahren werden erstmals mehr Menschen im Alter von über 60 Jahren als unter fünf auf der Erde leben. Das Thema Älterwerden steht daher auch im Mittelpunkt des Weltgesundheitstages am 7. April. Es geht unter anderem um die Frage, wie Politik und Gesellschaft ein gesundes Altern ermöglichen können. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die den Tag seit 1950 begeht, verweist darauf, dass sich Gesundheits- und Sozialsysteme auf eine alternde Gesellschaft einstellen müssen. In Österreich wird bereits 2050 mehr als ein Drittel älter als 60 Jahre, elf Prozent werden über 80 Jahre alt sein, erklärte das Rote Kreuz am Donnerstag.

"Die Erhöhung der Lebenserwartung in der Europäischen Region ist ein großartiger Erfolg, jetzt gilt es, diese zusätzlichen Lebensjahre mit einer verbesserten Lebensqualität zu erfüllen", sagte die WHO-Regionaldirektorin für Europa, Zsuzsanna Jakab, auf einer Veranstaltung zum Weltgesundheitstag in Kopenhagen. Wer gesund altern wolle, mahnte die WHO, müsse schon in jungen Jahren auf sich, auf ausreichend Bewegung und auf eine gesunde Ernährung achten.

Professor Furio Honsell, Bürgermeister von Udine in Italien, präsentierte auf der Veranstaltung erprobte Beispiele zur Förderung Älterer aus seiner Stadt: Grüne Bereiche sind überall innerhalb von 500 Metern erreichbar. Bushaltestellen wurden zu Wohnorten alter Menschen verlegt. Senioren sind Schülerlotsen oder "Berater für eine sicherheitsförderliche Umgestaltung der Straßen". In Supermärkten werden unter anderem der Blutdruck und der Blutzucker gemessen. Junge und alte Menschen können in Gemeinschaftsgärten zusammen Gemüse ziehen. Der Erfolg solcher Initiativen hänge von der aktiven Einbeziehung alter Menschen in die Planung ab, betonte er.

Info

Am Weltgesundheitstag gibt es in vielen Ländern gibt es Informations- und Diskussionsveranstaltungen. Der Aktionstag wird seit 1950 jährlich am 7. April begangen und soll auch an die Gründung der WHO im Jahr 1948 erinnern.

(Ag.)

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6 Kommentare
Gast: lebensgenießerin
11.04.2012 08:39
0

früher wurden die menschen auch alt, manche sogar sehr sehr alt....

meine großeltern bj 1881 und 1879 wurden über 80ig und all das ohne die vielen ratschläge div. experten.

...statistiken...schlagzeilen - was einem da jetzt immer unterbreitet wird...tu dies, tu jenes und so weiter....
die leute sind rund um die uhr beschäftigt aber das wirklich wesentliche fühlen/denken sie nicht.


Gast: Unjungspund
07.04.2012 12:07
1

Schrecklich. 2050 bin ich selbst über 60.

Ich plädiere für die Abschaffung des Gregorianischen Kalenders. Älterweden ist vermutlich ohnedies nur Einbildung, die es ohne Kalender gar nicht gäbe.

Antworten Gast: lebensgenießerin
11.04.2012 08:40
0

Re: 2050 bin ich selbst über 60...

und das ist wunderwunderschön!!

Das Geschäft mit dem älter werden

Auf der einen Seite das Pharmaindustrie. Geschäft und auf der anderen Seite bekommen wir eine Nahrung aus den Supermarkt die es früher nicht gegeben hat von Farbstoffen bis zum giftigen Glutamat.
So kann man älter werden. Der Mensch ist ein Gewinn bringendes Produkt für Bayer oder Monsanto und weitere. Diese Firmen sollen in unsere Pensionskassen zahlen und nicht der Bürger.
http://www.youtube.com/watch?v=0pHpLwy0GDU

Re: Das Geschäft mit dem älter werden

Die Entscheidung, was und wo eingekauft wird, liegt bei jeder erwachsenen Person selbst. Wir haben ein großes Angebot an Bioprodukten aus Österreich, die in den meisten Supermärkten erhältlich und für die angebotene Qualität im Vergleich preislich erschwinglich sind. Dazu ab Hof-Verkauf in ländlichen Gebieten. Des weiteren Bio-Supermärkte, Naturkostläden, Reformdrogerien usw.

Wenn ich nur das Preisargument als Erklärung für die Ablehnung von Bioprodukten nehme, fehlt etwas. Die Beschäftigung mit Ernährung, die uns langfristig gut tut, beinhaltet neben Herkunft, Verarbeitungsgrad und Lagerung ganz besonders die frische Zubereitung der regionalen und saisonalen Lebensmittel. Wer das beachtet, selber kocht und Zeit in eine vollwertige selber hergerichtete und mitgenommene Jause investiert, spart dort eine Menge ein und braucht mit der Zeit viele vorgefertigte Massenprodukte nicht mehr.

Z.B. statt Limo oder andere Fertiggetränke zu kaufen, Früchte- oder Kräutertee machen und mit ein paar Spritzern Zitronensaft verfeinern.


Re: Re: Das Geschäft mit dem älter werden

Bioprodukte
Bioprodukte sind für mich Ok.
Nur vergessen Sie nicht dass auch Bioprodukten Grenzwerte haben und wie man oft genug liest, weit entfernt von Bio ist. Und die Frage wär sich das leisten kann hätte ich gleich am Anfang schreiben sollen. Ich kenne viele Bio Erzeuger, aber genau so viele die es wieder aufgegeben haben.

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