Scarlett Johanssons Hacker muss für 71 Monate in Haft

29.06.2012 | 10:08 |   (DiePresse.com)

Der Star-Hacker Christopher Chaney, der unter anderem Nacktbilder der Schauspielerin verbreitete, wurde zu 71 Monaten Haft und einer Geldstrafe von 150.000 Dollar verurteilt. Der Mann entkam der Mindeststrafe von 60 Jahren.

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Durch einen Hackerskandal zeigte sich Schauspielerin Scarlett Johansson vor kurzem freizügiger als ihr lieb war, denn selbst von ihr aufgenommenen Nacktbilder kamen so an die Öffentlichkeit. Dahinter steckte Christopher Chaney (35), der Email-Accounts von mehreren Hollywood-Stars knackte.

Vor Gericht musst er sich jetzt verantworten und wurde vom Federal-Court in Los Angeles zu 71 Monaten Haft sowie einer Geldstrafe von 150.000 Dollar verurteilt. Laut "Los Angeles Times" soll er dem Hauptopfer Scarlett Johansson Schadensersatz in Höhe von etwa 66.000 Dollar zahlen.

Johansson war nicht sein einziges Opfer. Der 35-jährige hatte die E-Mail-Postfächer von Stars wie Mila Kunis oder Christina Aguilera geknackt und im Internet verbreitet. Im Oktober konnte der Hacker nach den Ermittlungen des FBI unter dem Decknamen "Operation Hackerazzi" festgenommen werden. Der aus Florida stammende Mann entschuldigte sich für seine Taten und konnte der Mindeststrafe von 60 Jahren Haft entgehen.

(Red)

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10 Kommentare

Das ist zuviel...

... man vergleiche was Grasser und Fayman anstellen und kriegen.

Gast: gjvhv
29.06.2012 15:28
0

Bei uns bekommt man für einen geplanten Mord 60 Monate und geht nach der Hälfte heim.


Mindeststrafe 60 Jahre!!!!????

Bei uns wär das mehr als 2mal Lebenslänglich.

Gast: nK
29.06.2012 10:26
1

Fairgame

Hoffe der Junge bekommt wenigsten 10% Anteil am Gewinn für die Gratis Publicity der Dame.

Antworten Gast: guchchghc
29.06.2012 16:47
2

Re: Fairgame

Oja, Täter/Opfer-Umkehr. Immer gerne genommen von weltfremden Spinnern.

Re: Re: Fairgame

Irgendwie hat nK aber nicht unrecht. So eine harte Strafe für die Verbreitung von ein paar Fotos? Und im Gegenzug hat die Dame noch Gratispropaganda (durch Fotos in ihrem Emailaccount)... Hätte man den Täter zu einigen Wochen Sozialarbeit verknackt, wäre dies eher zu verstehen gewesen...

Antworten Antworten Antworten Gast: Konservativer
30.06.2012 11:17
0

Re: Re: Re: Fairgame

Die Strafe ist extrem mild. Im Prinzip ist das ungefragte Veröffentlichen von Nacktfotos mit Vergewaltigung gleichzusetzen. Darauf sollte lebenslänglich stehen.

Re: Re: Re: Re: Fairgame

Für Kommentare wie dem Ihren, in denen meine Meinung gewisserweise vergewaltigt wird, sollte auch lebenslänglich stehen. Eigentlich sollten alle Idioten eingesperrt werden.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Konservativer
30.06.2012 19:14
0

Re: Re: Re: Re: Re: Fairgame

Ach, hören Sie gefälligst mit diesem larmoyanten Selbstmitleid auf, das steht Ihnen nicht zu. Ist ja peinlich, so etwas.

Und Ihrem letzten Satz stimme ich – mit Rücksicht auf Sie – nicht zu.

Und noch etwas: Rot bewerten, nur weil man anderer Meinung ist, ist billig, feige und schwach.

Sie dürfen Ihren Charakter als erkannt betrachten.

Und tschüs.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Fairgame

Wie alle Vergewaltiger verhöhnen sie ihre Opfer. Sie sind nicht besser als der Hacker.

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