Carla Bruni-Sarkozy ist empört. Weil das Magazin "Closer" Gerüchte über eine erneute Schwangerschaft der 44-Jährigen auf seiner Titelseite verbreitet hatte, geht Frankreichs frühere First Lady nun gerichtlich gegen das Blatt vor. "Im Namen der Pressefreiheit habe ich immer ohne Murren die Veröffentlichung von erlogenen Artikeln über mich oder von gestohlenen Fotos ertragen", erklärte Bruni. Sie habe immer gedacht, dass dies an ihrer herausgehobenen Position als "Première Dame" liege. Sie müsse nun aber feststellen, dass bestimmte Medien weiterhin ihr "Recht auf Privatleben" mit Füßen treten.
"Closer" hatte am 30. Juni über eine angebliche erneute Schwangerschaft des Ex-Models berichtet. Angesichts der Spekulationen in verschiedenen Klatschmagazinen sah sich die Gattin des abgewählten konservativen Präsidenten Nicolas Sarkozy daraufhin gezwungen, Anfang Juli die Gerüchte offiziell zu dementieren. "Nein, ich bin nicht schwanger!", ließ Bruni-Sarkozy die französische Ausgabe des Magazins "Gala" über einen Vertrauten wissen. Ihr Töchterchen Giulia war im Oktober 2011 geboren worden.
Die Sängerin aus der schwerreichen piemontesischen Industriellendynastie Bruni Tedeschi ist Sarkozys dritte Gemahlin. Als er 2007 Staatspräsident wurde, war er noch mit Cécilia Ciganer-Albeniz verehelicht, einer Urenkelin des Komponisten Isaac Albeniz. Carla Bruni hatte 2011 in Interviews geäußert, sie stehe einer zweiten fünfjährigen Amtszeit ihres Ehemannes nach 2012 kritisch gegenüber.
(APA/AFP)
Unnützes Wissen über den Life BallPhettberg, Pornojäger und Prominenz
Prinz Charles bis Prinz PilsWie gut kennen Sie den Adel?
ImagekriseDas große Bieber-Bashing
Schöner MannBärte, Beaus und James Franco in Cannes
Modesünden Billboard Music Awards