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Titan auf der Trabrennbahn

12.08.2012 | 18:34 |  MACIEJ PALUCKI (Die Presse)

40.000 feierten am Samstag in der Krieau mit David Guetta eine House-Party. Bevor die Hauptattraktion die Bühne betrat, buhlte eine halbe Dutzendschaft an DJs um die Gunst der Massen. Eine Konzertkritik.

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Wien. DJs sind die neuen Rockstars. Der Vergleich, so inflationär er auch gebraucht wird und möglicherweise abgedroschen ist, hinkt nicht. Zumindest nicht im Fall von David Guetta. Der Charts-Dauergast („Sexy Bitch“, „Without You“) gastierte am Samstagabend in der Wiener Krieau. Bevor der 44-jährige Franzose auch nur einen Beat spielte, rankten sich Mythen um sein Wien-Gastspiel. So soll Guetta mit einer Maybach-Limousine vom Flughafen direkt zur Trabrennbahn kutschiert worden sein, kolportierte 500.000 Euro als Gage erhalten und einzig eine Speicherkarte mit 1000 Tracks in die österreichische Hauptstadt mitgenommen haben.

House-Party mit 40.000 Gästen: Krieau-Konzert von David Guetta

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Doch alles der Reihe nach: Bevor die Hauptattraktion des Tages die Bühne betrat, buhlte eine halbe Dutzendschaft an „Plattendrehern“ um die Gunst der Massen. DJ Antoine gelang dies trotz oder genau wegen seines anachronistisch-provokativ anmutenden Slogans „too much money in the bank account“ (aus „Welcome to St. Tropez“) und Animateur-ABCs („Wien, seid ihr heiß?“). Substanzieller waren da schon die remix-reichen und technisch versierten DJ-Sets von Taboo (Black Eyed Peas) und Afrojack.

Als kurz nach 20 Uhr David Guetta auf den Videowalls erschien und seine zweistündige Show mit dem Chartserfolg „Titanium“ eröffnete, löste sich die Spannung. Fazit: eine Win-win-Situation. Das Gros der Besucher wird glücklich nach Hause gegangen sein, spielte „ihr“ David Guetta doch seine Hits und darüber hinaus noch jene der Konkurrenz, wie etwa Coldplay. Dieser Mash–up ist zwar weder innovativ noch spektakulär, aber wirtschaftlich höchst erfolgreich. Apropos Finanzen: Der laut „Forbes“ weltweit viertreichste DJ – Jahresverdienst: 13,5 Millionen Dollar – machte sich unmittelbar nach dem Auftritt in der Krieau auf den Weg zum Flughafen: Schließlich trat der Titan noch in derselben Nacht im französischen Colmar auf. Und das ist kein Mythos.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.08.2012)

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4 Kommentare
Gast: max digital
13.08.2012 17:57
1 0

was wollt ihr - dj nummer 10 bis 20?

hey , was geht der guetta dj1 war ja auch schon mal im u4 und das hat (musik)niemand gefallen auf youtube sind die dj patzer nachzuschauen aber geld macht alles weg nur nicht den schlechten geschmack
aber dann hat er den
armin van buuren von 1 verdrängt nach 4 jahren mit denen da
afrojack ,skrillix, tiesto,avicii
nungut ich hab mit oder ohne guetta
super tolle musk aus den www auch
in 2012 gefunden und mir ist es wurscht aber 500tausend damit hätte ich euch das ganze leben musik aufgelegt und nur die beste...hahaah.

gutes marketing!

scheiss musik!

Gast: b754
13.08.2012 15:47
3 0

dummheit kennt keine grenzen

das würstchen spiel von einem stick und die leute blechen voll dafür

500.000 Gage

für Schrott und Müll eine beachtliche Summe