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Antrag für die ewig Verlassene: Jennifer Aniston will wieder heiraten

13.08.2012 | 16:54 |  Von Teresa Schaur-Wünsch (Die Presse)

Jennifer Aniston hat einen Heiratsantrag bekommen. Just an dem Wochenende, an dem ihr Ex Brad Pitt doch noch nicht geheiratet hat. Anistons Schicksal in Liebesdingen kann man getrost als PR-Super-GAU bezeichnen.

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Timing ist alles. So gesehen hätte Justin Theroux seiner Freundin Jennifer Aniston kein größeres Geschenk machen können, als die Frage aller Fragen just an seinem 41. Geburtstag zu stellen. Von einem „unglaublichen Geschenk“ für ihn sprach zwar blumig sein Sprecher, als er am späten Sonntag dem Magazin „People“ die Verlobung vom Freitag bestätigte. Doch das Geschenk gilt fürs Erste vielmehr ihr: Kam der Antrag doch just an jenem Wochenende, an dem die Welt gespannt in die Provence blickte, wo man die ultimative Promihochzeit erwartete – und mit dem gehauchten „Ja“ Angelina Jolies zu Brad Pitt die letzte Demütigung im langen Drama der Jennifer Aniston.

Nun steht zwar die offizielle Absegnung von „Brangelina“ immer noch aus – auf „Château Miraval“ wurde nur die Goldene Hochzeit von Pitts Eltern gefeiert; Dutzende Reporter und Fernsehteams warteten vergeblich auf weißen Rauch. Jennifer Aniston hat dafür nun ihrerseits den Antrag in der Tasche – mit (viel) Glück das Ende der unendlichen Geschichte von der verlassenen Ehefrau, die vergeblich nach einem Pitt-Nachfolger castet.

Ob Justin Theroux da optisch als adäquater Ersatzmann durchgeht, mag Gegenstand für Kaffeepausendebatten sein; karrieretechnisch tut er es nicht. Bis zum folgenreichen Dreh mit Aniston für „Wanderlust“ im Herbst 2010 war er eher mäßig bekannt (weshalb man ihm nun nicht nur Herzensmotive nachsagt) – und zudem seit 14 Jahren liiert. Wann genau er die Beziehung zu Aniston begann und die alte beendete, ist nicht ganz klar – Aniston jedenfalls beharrt darauf, ihrerseits keiner Frau den Mann weggenommen zu haben.

Ihr eigenes Schicksal in Liebesdingen kann man getrost als PR-Super-GAU bezeichnen. Sieben Jahre ist es her, dass sich ihr Mann Brad Pitt bei den Dreharbeiten zu „Mr. & Mrs. Smith“ Angelina Jolie zugetan fühlte, wenig später gehörten Letzterer sowohl der Mann als auch die Rolle als weiblicher Part in Hollywoods Traumpaar Nummer eins. Und Aniston, seit der Sitcom „Friends“ America's Sweetheart, blieb in den Köpfen die Sitzengelassene. „Ich habe mir als junges Mädchen nie vorgenommen, eines Tages zu heiraten und Kinder zu kriegen. Ich wollte nur aus dem Haus und überleben“, erklärte sie zwar und versuchte sich in Kurzbeziehungen, mit Vince Vaughn, dem Model Paul Sculfor, dem Filmtechniker Brian Bouma, oder dem dem Musiker John Mayer. Heiratspläne hegte nur ihr psychisch kranker Stalker. Laut „People“ gehört die 43-Jährige zu den schönsten, laut „Forbes Magazine“ zu den am besten verdienenden und einflussreichsten Menschen in der Unterhaltungsindustrie, doch das half ihr wenig: In den Augen der Öffentlichkeit hat eine Frau auch als Hollywoodstar ein Problem, wenn sie mit über 40 weder Mann noch Kinder hat.

Und „Jen“ verbitterte darob entweder wirklich – oder schaffte es zumindest nicht, ein anderes Bild zu präsentieren, während die Klatschpresse das Drama ihres blonden Darlings rauf und runter spielte. Böse Bemerkungen über Angelina Jolie („uncool“ nannte sie die Konkurrentin in der „Vogue“) ließen sie auch nicht besser dastehen.

Doch nun steht ja eine Hochzeit an, auch wenn es noch kein Datum gibt. Für ihren Ex Brad Pitt in der Provence wird als neuer Termin übrigens der 18. August gehandelt. Indiz: Der Bürgermeister habe die jährliche Biomesse vorverlegt. Wegen einer Hochzeit.

Auf einen Blick
Jennifer Aniston (43) war von 2000 bis 2005 mit Brad Pitt verheiratet, die beiden galten als Hollywood-Traumpaar – bis Angelina Jolie dazwischenkam. Nun hat sich Aniston mit dem US-Schauspieler und Drehbuchautor Justin Theroux (41) verlobt. Pitts Hochzeit mit Jolie wird dieser Tage erwartet, als möglicher Ort gilt das südfranzösische Correns.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.08.2012)

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1 Kommentare
6 0

Jennifer

alles Gute zu wünschen bleibt da nur!