Am Montag erscheinen die Memoiren Arnold Schwarzeneggers in den nordamerikanischen Buchläden. Ab 4. Oktober sollen sie in Deutschland und Österreich erhältlich sein. Auf 642 Seiten erfährt man sowohl von den Verdiensten als auch den Skandalen des gebürtigen Österreichers. Die "New York Daily News" organisierte ein Vorabexemplar von Schwarzeneggers Memoiren, die u.a. pikante Details aus seiner Ehe beinhalten.
Maria Shriver, die Noch-Ehefrau des ehemaligen Bodybuilders habe bis zum Ende seiner Gouverneurs-Amtszeit 2011 gewartet, um ihn zur Rede zu stellen zitierte die Zeitung kürzlich aus dem Buch. Es passierte in einer gemeinsamen Therapiesitzung. "In der Minute, in der wir uns hinsetzten, drehte sich die Therapeutin zu mir und meinte: "Maria wollte heute hierherkommen und etwas zu einem Kind fragen - ob Sie ein Kind mit der Haushälterin Mildred gezeugt haben"", gibt Schwarzenegger preis. "Es stimmt", habe er die Affäre zugegeben und sich bei seiner "perfekte Ehefrau" mit den Worten er habe "Mist gebaut" in der Sitzung entschuldigt.
Schwarzenegger bedauere in seinen Memoiren, dass er die Existenz seines Sohnes 15 Jahre lang vor Shriver verheimlicht habe. Und er berichtet angeblich, dass er mit der langjährigen Haushälterin im Gästehaus der Familienvilla Sex hatte, als Shriver mit den Kindern im Urlaub war. Der uneheliche Sohn blieb zunächst unter Verschluss, die Haushälterin gab ihren Ehemann als Vater aus. Doch die wachsende Ähnlichkeit mit Schwarzenegger war nicht zu leugnen. "Ich erkannte, dass es kaum Zweifel daran geben konnte, dass er mein Sohn war", wird der Autor zitiert. Nach 25 Jahren Ehe reichte die liberale Kennedy-Nichte Maria Shriver die Scheidung ein. Arnie glaubt nach eigenen Angaben immer noch an ein Happy End.
(APA/dpa)
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