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Auslandsösterreicher: Gegangen, um zu bleiben

20.10.2012 | 18:03 |  von Andreas Fink (Buenos Aires) und Wolfgang Greber (Wien) (Die Presse)

Wenn Österreicher ihre Heimat verlassen, weil der Beruf oder die Liebe rufen, gehen die meisten ins nahe Ausland. Manche verschlägt es aber buchstäblich ans andere Ende der Welt. Vier Fallbeispiele aus 500.000.

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Das Ö musste in den Markennamen. Das Ö von Österreich. Dieser Umlaut mit den zwei Punkten, den niemand so recht auszusprechen weiß jenseits des Atlantiks; der Exotik verströmt, selbst in einem Schmelztiegel wie Buenos Aires. Deshalb heißt das kleine Geschäft im edlen Barrio Norte Bröt. Mit Ö.

„Der Name war das erste, was feststand“, erzählt Immanuel Neureiter, 27, einer der beiden Väter der Idee, Wiener Backkultur in die Pampa zu exportieren. „Wir wurden während einer Weltreise darauf gestoßen“, ergänzt Herwig Hengl, 30. „Wo wir auch hinkamen, nie gab es anständiges Brot.“ Und so beschlossen der Consultant und der Bauingenieur, Bäcker zu werden, fern, fern der Heimat. 11.800 km von Wien.

Seit August ist das Geschäft offen, in der Auslage liegen, auf schwarzer Unterlage präsentiert wie Colliers beim Juwelier, ein Kipferl und ein Mohnflesserl. Hinter der Glastheke locken süßes Kleingebäck und Brot, und zwar richtiges Brot aus Sauerteig, mit Sonnenblumen, Roggen, Schrot. Fast wie daheim.

Gegangen, um zu bleiben: Galerie der Auslandsösterreicher

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Natürlich nur fast. Natürlich ist alles anders hier, erzählt Immanuel, der seinen Job bei einer Top-Unternehmensberatung kündigte, um vier Monate bei einem Traditionsbäcker in Wien-Landstraße die Sauerteigführung zu erlernen. Anders sind das Roggenmehl, die Luftfeuchtigkeit – und die Bürokratie. „Unser Wort des Jahres ist ,tramite‘“, scherzt Herwig.

Das bedeutet „Vorgang“ und umschreibt so ungefähr alles, was lästig ist auf dem monatelangen Weg zur Unternehmensgründung. Auf den Korridoren der Ämter konnten die beiden ihre neue Heimat kennen- und ihre alte schätzen lernen. Daheim in Wien sind die Leute vielleicht nicht so freundlich wie hier“, bilanziert Herwig, „aber sie sind wesentlich verlässlicher. Hier hast du schnell viele Freunde, aber wenn du sie brauchst ...“ Gut, dass es Skype gibt und den ORF via Internet. Denn die beiden haben ihre Heimat nicht verlassen, weil sie flüchten wollten.

Sie wollten einfach ein gutes Geschäft aufbauen. Und in Argentinien, wo etwa 5300 Österreicher leben, lässt sich tatsächlich mit Brot noch Geld verdienen. In kaum einem Land der Welt ist die Spanne zwischen Kosten und Ertrag größer als in Argentinien, jenem ökonomischen Abenteuerspielplatz, der seit Jahrzehnten immer wieder prächtig aufblüht, um dann wieder mächtig abzustürzen. Argentiniens Mittel- und Oberklasse sind zahlungskräftig und -willig, bei 25 Prozent Inflation hat es auch mehr Sinn, zu konsumieren als zu sparen. „Der Laden trägt sich schon“, sagt Immanuel, aber weil auch die 300 mgroße Bäckerei zu finanzieren ist, beeilt er sich anzufügen, dass Investoren und Franchise-Nehmer natürlich sehr willkommen seien; melden können sie sich über die Website des Duos (www.broet.com.ar). Herwig ergänzt, dass sie gerade den Mietvertrag für ein zweites Geschäft unterzeichnet hätten, gegenüber einem der schicksten Shopping-Center der Stadt: „Wir sind nicht hergekommen, um kleine Brötchen zu backen.“


Weiter geht's kaum.
Noch weiter, rund 18.000 Kilometer, verschlug es den Wiener Rainer Hofmann: nach Neuseeland. Dort leben etwa 3000 Österreicher, weiter kann man auf der Erde von Österreich kaum entfernt sein, denn „unsere“ Antipode (der Punkt auf dem Globus, der Österreich diametral gegenüber liegt) ist im Südpazifik, gut 1700 Kilometer südöstlich von Neuseeland.

Hofmann ist Professor für Pflanzenbiologie an der Lincoln University bei Christchurch auf der Südinsel. Sie hat etwa 4500 Studenten, ein Mix aus rötlichen viktorianischen Gebäuden und ostdeutsch wirkenden Zweckbauten liegt in einer weiten, von Wiesen und Äckern gemusterten Ebene. Wein ist Hofmanns Hauptmetier: Der 48-Jährige untersucht, wie man ihn durch UV-Strahlung besser machen kann. Setzt man Reben stark der Sonne aus (etwa durch Stutzen des Blattwerks), erzeugen sie besonders viele sonnenschutzmittelartige Stoffe, die den Geschmack beeinflussen. Die UV-Strahlung in Neuseeland ist wegen des antarktischen Ozonlochs viel stärker als in Österreich.

Hofmann studierte in Wien Biologie und besuchte 1988 Neuseeland. Folge: „Ich hab mich in das Land verliebt.“ Er blieb ein Jahr, jobbte in einem Supermarkt, kam zurück und zog 1992, mit 28, endgültig zu den „Kiwis“. Er und seine Frau graduierten an der Landwirtschaftsfakultät der Massey-Universität auf der Nordinsel, drei Kinder kamen, bis es 2005 nach Lincoln ging.

Sicher hätte er seine Karriere auch in Österreich machen können, sagt er. Er vermisse seine Familie, Jugendfreunde oder „ein gutes Schnitzerl im schattigen Heurigengarten an einem Sommertag in Wien“, aber nicht die „grantigen Ober, Krähen im Winter, Menschenmassen und altväterischen Regeln“. An Rückkehr denke er nicht, was auch an der Lockerheit der Neuseeländer liege: „Mir fällt der Mentalitätsunterschied schon bei der Wortwahl auf: In Österreich benutzt man oft drohende Wörter wie ,Problem‘ und ,Gefahr‘. In Neuseeland sagt man ,Opportunity‘, Gelegenheit, oder ,Challenge‘, Herausforderung.“ Von der „Alles geht“-Mentalität könnten sich die Österreicher etwas abschneiden.


Weiblicher Lockruf. Michael Attlmayr (44) aus Götzis (Vorarlberg) zog es zwar früher weg, nur nicht so weit: Eine Frau lockte ihn mit Anfang 20 nach Dänemark, das nur 900 Kilometer entfernt ist, doch von Österreichern wohl seltener besucht wird als Neuseeland. Etwa 1200 Österreicher leben dort, die höchste Stelle, der „Møllehøj“, ist mit 181 Metern nur 67 Meter höher als Österreichs tiefster Punkt bei Apetlon im Burgenland (114 Meter).

In Innsbruck im Tourismusfach ausgebildet, habe er darin in Österreich nie recht Fuß gefasst, sagt Attlmayr, was sein „Hängenbleiben“ in Kopenhagen Anfang der 90er erleichtert habe. Sein erster echter Job war Deutschlehrer in einer Sprachschule, weitere Schulen kamen dazu, etwa Berlitz, er werkte für einen Vermittler von Ferienhäusern und ist seit zehn Jahren „Language Consultant“ für Deutsch. Er berät Femern A/S, das Konsortium, das ab 2014 einen 19 Kilometer langen Straßen-/Eisenbahntunnel unter der Ostsee zwischen Dänemark und Deutschland bauen soll, den längsten dieser Art.

Attlmayr logiert in einer kleinen Wohnung in einem fünfstöckigen roten Backsteinhaus in Kopenhagens Zentrum, mit schöner Aussicht auf einen grünen Hinterhof mit Obstbäumen und Spielplatz. Er hat zwei Töchter (acht und zehn Jahre), lebt aber getrennt von deren Mutter, die praktisch auf der anderen Straßenseite wohnt.

Ob sein Berufsweg in Österreich so möglich gewesen wäre, könne er nicht sagen. „Wo ein Wille, da ein Weg“, meint er, aber für einen „German/Danish Language Consultant“ sei Österreich wohl nicht der richtige Markt. Sein Blick auf die alte Heimat habe sich nicht verändert. Er habe Österreich immer geschätzt, das Wegziehen habe sich „so ergeben, ich hätte auch in Wien oder im Salzkammergut landen können“. Die Schulen und Sozialleistungen seien hier jedenfalls besser.

Sicher vermisse er die Landschaft („Berge sind schon was Schönes!“) und teils das Kulinarische. Aber dafür könne man in der eigenen Küche selbst sorgen. Sonst gehe ihm wenig ab. „Vielleicht der alemannische Dialekt, der klingt schon extrem, wenn man's nimmer gewohnt ist. Dennoch freu ich mich bei Heimaturlauben jedes Mal, wenn man wieder schwätzt, wie einem der Schnabel gewachsen ist.“ Und dann die Sache mit dem „Schifoan“: „Die Dänen wundern sich, dass ich nicht jeden Winter mindestens zehn Wochen in der Heimat auf den Brettln steh! Aber jetzt geh ich lieber segeln.“


Österreicher-Witze.
Die Berge: Die hat Attlmayrs Landsmann Florian Schiestl weiter zur Genüge. Der Hohenemser, Jahrgang 1969, zog über die Grenze in die Schweiz, wo er seit 2001 lebt und heute Professor ist. Die Auswanderer gehen meist tatsächlich nicht so weit weg: Von (laut Außenministerium) geschätzten 500.000 Austro-Emigranten leben etwa 240.000 in Deutschland und 50.000 in der Schweiz (wo man über Österreicher, speziell von östlich des Arlbergs, gern Witze macht wie anderswo über die Ostfriesen).

Schiestl wohnt samt Gattin (einer Österreicherin) und Buben (drei und fünf Jahre) in Baden, einer 18.000-Einwohner-Stadt 20 km nordwestlich von Zürich im Flusstal der Limmat. Sie hat einen pittoresken mittelalterlichen Kern, eine alte, gedeckte Holzbrücke über die Limmat und liegt in einer Hügellandschaft mit markanten bewaldeten Kuppen. Die Grenze zu Österreich ist etwa 95 Kilometer entfernt. 1297 vom Habsburger Albrecht I. zur Stadt erklärt, ist Baden Zentrum der Elektroindustrie, 1891 wurde hier der BBC-Konzern (Brown Boveri & Cie.) gegründet (heute „Asea Brown Boveri“).

1999 machte Schiestl in Wien seinen Doktor der Biologie, war an der „Australian National University“ in Canberra und kam 2001 als Oberassistent ins Geobotanische Institut der berühmten Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich. Nun ist er Professor am Institut für Systemische Botanik und studiert Interaktionen zwischen Pflanzen und Bestäubern, er publizierte etwa über „Orchideenbestäubung durch sexuellen Schwindel“.

Der Blick vom Ausland nach Österreich bringe mehr Objektivität, sagt er. „Ich sehe mehr Dinge, die gut oder schlecht laufen in Österreich. Und ich spüre auch, wie es ist, Ausländer zu sein.“ Seine Karriere wäre in Österreich wohl unmöglich gewesen: „Die Unis in Österreich sind weniger effizient organisiert und vor allem weniger gut dotiert. Es gibt keine vergleichbare internationale Wissenschaftsszene. Wissenschaft hat in Österreich generell geringeren Stellenwert als in anderen Ländern wie den USA oder der Schweiz.“

Von der Schweiz könne Österreich den Mut zu mehr direkter Demokratie, zu Pragmatismus, Effizienz in der Politik und mehr Föderalismus lernen. „Und wie man öffentliche Verkehrsmitso organisiert, dass sie pünktlich sind.“

Ihm fehlten die Heurigen, die Gemütlichkeit und Kinderkarenz, die die Schweiz in dem Ausmaß nicht habe. Nicht aber „die übel populistische Art, wie man in Österreich Politik macht. Und die Titelsucht und die Arroganz der Behörden, die ich nur noch spüre, wenn ich am österreichischen Generalkonsulat in Zürich zu tun habe.“

Lexikon

Rund 500.000 Österreicher leben laut Außenamt im Ausland, vor allem in Deutschland (240.000), der Schweiz (50.000), den USA (27.000) und in Großbritannien (22.000).

Top-10-Ziele sind laut Umfragen die USA, Kanada, Australien, Norwegen, Neuseeland, Spanien, Schweden, die Türkei, Brasilien und die Schweiz. Der „Statistik Austria“ zufolge ist die Realität aber anders: So wählten etwa 2011 von 21.031 Austro-Emigranten 3240 Deutschland, 1269 die Schweiz und 626 die Türkei. Erwähnenswert waren auch die USA (519), Ägypten (206), Australien (122) oder Indien (90), einige zog es nach Peru (15), Oman (7), Ruanda, Anguilla und die Mongolei (je 1). Das Ziel von 10.245 Österreichern war mangels Auskunftspflicht unbekannt.

Männerwandern öfter aus (im Mittel gut 60 Prozent der Austro-Emigranten). Infos unter www.statistik.at

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.10.2012)

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38 Kommentare
 
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Gast: Hawrek N
23.10.2012 09:19
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Grüsse aus Ottakring!

Bin zwar nicht ausgewandert aber doch im Orient gelandet.
Habe Sehnsucht nach meiner alten Heimat wo noch Deutsch gesprochen wurde!

Gast: Hawrek N
23.10.2012 09:10
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Grüsse aus Ottakring!

Bin zwar nicht ausgewandert aber doch im Orient gelandet.
Habe Sehnsucht nach meiner alten Heimat wo noch Deutsch gesprochen wurde!

Gast: ChrisCA
22.10.2012 20:51
2 0

Grüße aus Kanada

...bin noch nicht lange weg aber daran kann man sich auf jeden Fall gewöhnen :)

:-)

wenn ich mir die kommentare am ende durchlese, dann sehe ich ganz deutlich jenes bild der uroesterreichischen seele, die ich in dieser form bis dato nicht vermisst habe. vielen dank fuer das deja-vu und schöne gruesse aus tokio.

aus Tokio

Ich darf sie beneiden - auch wenn ich selbst nie dort leben durfte würde es mich so sehr interessieren wie der Alltag eines Auslandsösterreichers in dieser Metropole aussieht. Meine Frau ist Japanerin, wir sind gerade beide vergangene Woche aus einem wunderschönen Urlaub in Japan - Tokyo und Kyushu - zurückgekehrt und für mich ist dieses Land immer eine Art Paradies. Doch bin ich mir nicht sicher ob dies nicht nur ein verklärter Blick ist - die Realitäten sehen oft ganz anders aus.

Gast: Hotchef
21.10.2012 17:19
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ich bleibe lieber in Russland

ich war weg also ich 21 war ( ich bin Koch und jetzt küchenchef). wollte zurück als ic h40 war, es heiss immer überqualifiziert der schon zu alt. ging ich halt nach Russland. hier wird mein können geschätzt und auch bezahlt. und ich bleibe da. und wenn ich dann so jeden tag die zeitungen lese und radio höre oder fernsehen schaue, alles über Internet, was sich da so in meiner kleinen Alpenrepublik tut, WILL ich gar nicht mehr zurück. obwohl ich ein super Angebot hatte (ich bin jetzt 62) ein russisches restaurant in Berlin zu eröffnen. sollen es doch selber machen.

Re: ich bleibe lieber in Russland

Wenn Sie Berlin für eine Stadt in Österreich halten, dann empfehle ich Ihnen, in Russland zu bleiben.

Gast: Schweizer50001
21.10.2012 14:59
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Grüsse aus der Schweiz

...tatsächlich bessere Verkersmittel, und vorallem den Förderalismus sollten sich die Politiker abschauen aus der Schweiz. Geld ist halt auch besser :-) greatings from Basel. Aber immer bleiben ? vielleicht wieder zurück wenns passiert.

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Re: Grüsse aus der Schweiz

bleiben sie in der schweiz ist besser glauben sie mir.

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Re: Re: Grüsse aus der Schweiz

ich kann ihnen nicht zustimmen.

Gast: Austrioca
21.10.2012 13:46
9 1

jammern.....

schoene gruesse aus rio de janeiro, ...ja jammern , das ist was , was mir nicht abgeht, vor allem wenn es auf so hohen niveau ist, wie das der osterreicher. wenn sich er typische oesterreicher nicht ueber irgendetwas furchtbar aufregen, oder eben jammern kann ist er es nicht.
keiner denkt darueber nach, dass das leben in der kleinen alpenrepublik ...ja sagen wir ruhig paradiesisch ist. dich zwickt was, du gehst zum arzt, du bist in not, dir wird geholfen.....
wenn ich versuche, diese lebensumstaende meinen nachbarn an den huegeln in rio zu erklaeren, schuetteln sie nur den kopf ....und fragen mich , was zur hoelle ich hier mache ??!!!

es ist nicht alles gold was glaenzt, und es ist nicht alles schlecht was nicht so gut aussieht......
ein paar wochen "urlaub" im hinterland von rio de janeiro, und viele meiner jammernden mitoesterreicher, wuerden ihren, sie-achsoschlecht-behandelnden paradiesstaat oesterreich, in den siebenten himmel loben.........
alles ist relativ, schoen ist es ueberall....wenn man nur wirklich versucht, sich den gegebenheiten anzupassen.
ich wuensche allen im ausland lebenden oesterreichern viel glueck, gesundheit und auf das all´ ihre wuensche sich erfuellen.
ate mais amigos...tranquilo

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Re: jammern.....

wer es glaubt wird selig oder.

Gast: Christian Niedermüller
21.10.2012 12:50
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Tolle Presse am Sonntag

Ganz tolle Presse am Sonntag - kann mich als leidenschaftlicher Weltbürger mit nahezu allen Aussagen der Proponenten identifizieren // gut wenn man nicht alleine da steht mit einem ambivalenten Verhältnis zu Österreich // lieben und verteufeln, stolz sein und sich schämen - liegt doch oft so nahe beieinander...

Gast: ezekiel
21.10.2012 08:50
4 1

...

War gerade 2 Jahre in Südkorea und bin in Kürze wieder weg.

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"Tramite" heisst Amtsweg, und genauso wie in Österreich es mangelt dort nicht an Bürokratie, doch die Leute sind wesentlich freundlicher, alle per Du, und diesen Titelfetischismus wie hier in Österreich erlebt man dort selten!


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Leute verlassen Österreich weil sie es SATT von diesem ausbeuterischen System haben!!! sie wollen etwas für sich selbst aufbauen, und nicht bei den altverkrümmten und zum teil PERVERSEN korrupten Strukturen dieses kleinen Märchenlandes mitzumachen!!!

Die meisten ausgewanderten Österreicher die ich kenne sahen HIER keine Möglichkeiten mehr!

Re: Leute verlassen Österreich weil sie es SATT von diesem ausbeuterischen System haben!!! sie wollen etwas für sich selbst aufbauen, und nicht bei den altverkrümmten und zum teil PERVERSEN korrupten Strukturen dieses kleinen Märchenlandes mitzumachen!!!

Und warum sind Sie eingewandert, wenn es hier so schlecht ist?
P.S.: Ihr Pseudonym ist falsch geschrieben, Sie meinen vielleicht "Glossar".

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Re: Re: Leute verlassen Österreich weil sie es SATT von diesem ausbeuterischen System haben!!! sie wollen etwas für sich selbst aufbauen, und nicht bei den altverkrümmten und zum teil PERVERSEN korrupten Strukturen dieses kleinen Märchenlandes mitzumachen!!!

sie haben probleme mit der meinung anderer.

Re: Re: Re: Leute verlassen Österreich weil sie es SATT von diesem ausbeuterischen System haben!!! sie wollen etwas für sich selbst aufbauen, und nicht bei den altverkrümmten und zum teil PERVERSEN korrupten Strukturen dieses kleinen Märchenlandes mitzumachen!!!

Fragen Sie bei Gelegenheit Ihre Oma, wo auf der Tastatur sich die Umschaltetaste befindet und wie man sie benutzt.

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Re: Re: Re: Re: Leute verlassen Österreich weil sie es SATT von diesem ausbeuterischen System haben!!! sie wollen etwas für sich selbst aufbauen, und nicht bei den altverkrümmten und zum teil PERVERSEN korrupten Strukturen dieses kleinen Märchenlandes mitzumachen!!!

jetzt bin aber böse.

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Re: Re: Re: Leute verlassen Österreich weil sie es SATT von diesem ausbeuterischen System haben!!! sie wollen etwas für sich selbst aufbauen, und nicht bei den altverkrümmten und zum teil PERVERSEN korrupten Strukturen dieses kleinen Märchenlandes mitzumachen!!!

nee ich hab nur problem mit rassisten, ignoranten, und bigotten!

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Re: Re: Leute verlassen Österreich weil sie es SATT von diesem ausbeuterischen System haben!!! sie wollen etwas für sich selbst aufbauen, und nicht bei den altverkrümmten und zum teil PERVERSEN korrupten Strukturen dieses kleinen Märchenlandes mitzumachen!!!

wir mussten unsere heimat in einer nacht und nebel aktion verlassen sonst wären wir am nächsten tag mit sicherheit tot gewesen.
noch fragen?
hier ist nicht ALLES schlecht, aber mittlerweile vieles, leider!
zu den gründen warum wir noch in österreich sind? Hier unsere Top 10 Liste:

1. Sachertorte.
2. Sisi.
3. Musik.
4. K&K.
5. Mozartkugeln.
6. Lipizzaner.
7. Wienerschnitzel.
8. Mannerschnitte.
9. Schwedenbomben.
10. Fußball.

Re: Re: Re: Leute verlassen Österreich weil sie es SATT von diesem ausbeuterischen System haben!!! sie wollen etwas für sich selbst aufbauen, und nicht bei den altverkrümmten und zum teil PERVERSEN korrupten Strukturen dieses kleinen Märchenlandes mitzumachen!!!

Top Ten? Na bravo!

Antworten Antworten Antworten Gast: verwundert
21.10.2012 15:00
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Re: Re: Re: Leute verlassen Österreich weil sie es SATT von diesem ausbeuterischen System haben!!! sie wollen etwas für sich selbst aufbauen, und nicht bei den altverkrümmten und zum teil PERVERSEN korrupten Strukturen dieses kleinen Märchenlandes mitzumachen!!!

Sie stehen auf schlechten Fußball?

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Gruesse aus Schweden!

Wie sie sehen lese ich die online Presse und sehe fast täglich in der Mediathek die ZIB. Nach Jahren in China ist allerdings nun Schweden schon: fast zu Hause! Am meisten fehlt mir die kulturelle Vielfalt - 50 km von Wien ist man in der Slowakei, Ungarn oder Tschechien. 300 km von Wien in Italien, Slowenien oder Deutschland. All diese Länder mit ihrer reichen Kultur, Sprachen, Architektur etc. Das fehlt mir hier eigentlich am meisten.
Schweden ist schön - aber nicht wirklich abwechslungsreich: Wälder, Seen, ein Paar kleine Städte. Das selbe Bild in Norwegen und Finnland...

Tr

Antworten Gast: sozialschmarotzerdurchfütterer
21.10.2012 17:16
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Re: Gruesse aus Schweden!

50 km in die Slowakei ist schon eine kleine Weltreise wenn man bedenkt, dass man Anatolien vor der Haustür hat. Es macht aber nicht glücklich.

 
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