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Jimmy Savile: Missbrauchs-Skandal um BBC-Moderator

23.10.2012 | 14:54 |   (DiePresse.com)

Der verstorbene DJ und "Top of the Pops"-Moderator soll nicht in TV-Studios, Spitälern, Krankenhäusern und Heimen Kinder missbraucht haben. Dem Sender wird vorgeworfen, den Fall vertuscht zu haben.

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Einst war BBC-Moderator Jimmy Savile in Großbritannien ein Held. Ein Jahr nach seinem Tod kommen jetzt fast täglich neue Vorwürfe wegen Kindesmissbrauchs gegen ihn ans Tageslicht. Als Jimmy Savile vor gut einem Jahr mit 84 starb, trauerte Großbritannien. Tausende besuchten seinen Sarg. Tagelang waren Titelseiten und Fernsehprogramme voll mit Berichten über den einstigen BBC-Kult-Moderator und vermutlich ersten DJ des Königreichs.

Mittlerweile hat sich die Lage verändert. Der einstige Volksheld soll Jahrzehnte lang minderjährige Mädchen sexuell missbraucht und vergewaltigt haben, manche sollen erst zwölf Jahre alt gewesen sein. Fast täglich melden sich - so die britischen Medien - neue Opfer. Bewiesen ist allerdings noch nichts.

Bis zu 30 Opfer

Die britische Polizei hat eine Untersuchung begonnen, auch die BBC steht schwer in der Kritik. Die Zahl der mutmaßlichen Opfer, die sich innerhalb kurzer Zeit gemeldet hätten, sei "absolut erschreckend", sagte Grant Shapps, Mitglied der Führungsspitze der konservativen Regierungspartei. Der britische Premierminister David Cameron warf die Frage auf, ob Savile sein Titel Sir aberkannt werden sollte, den ihm die Queen 1990 für sein soziales Engagement verliehen hatte. Die Polizei verfolgt weit mehr als hundert Ermittlungsstränge und geht von bis zu 30 Opfern aus. Der Missbrauch könnte sich über vierzig Jahre hingezogen haben.

Savile soll seine Position als Moderator von BBC-Erfolgssendungen wie "Top of the Pops" ausgenutzt haben. In der BBC soll der Verdacht bekannt gewesen sein. Der Verstorbene soll keineswegs nur in Hinterzimmern von TV-Studios Kinder missbraucht haben, sondern möglicherweise auch in Krankenhäusern, Schulen und Heimen. Dort sammelte er Spenden. Ende November will die Polizei einen Bericht zu Savile vorlegen.

BBC: Vorwurf der Vertuschung

Indes gerät die britische Rundfunkanstalt immer stärker unter Druck. BBC-Generaldirektor George Entwistle verteidigte das Verhalten des Senders, dem ein Vertuschen des Falles vorgeworfen wird, am Dienstag vor einem Parlamentsausschuss in London. Er habe sofort die Polizei eingeschaltet und alle nötigen Maßnahmen getroffen, sobald er vom Ausmaß der mutmaßlichen Taten erfahren habe, erklärte Entwistle. Er gab zu, dass während der mutmaßlichen Vorfälle in den 1960er und 70er Jahren schwere Fehler gemacht wurden.

(APA/dpa)

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21 Kommentare
Gast: Robert Melzer
25.10.2012 22:46
2 0

Kirchen und Heimopfer- Österreichs!

Die Gesellschaft hat die Möglichkeit die Kirchen und Heimopfer mittels Unterschrift der Petition zu Widergutmachung zu unterstützen.

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/BI/BI_00050/index.shtml#tab-Zustimmungserklaerung
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Danke, für Gewissen, Moral, und Mut!!!


Gast: Paz
24.10.2012 11:26
0 0

Systemikone

Es handelt sich um eine Ikone des BBC. Wieviele ähnliche geartete Personen versehen "Dienst" beim BBC, weil es danach aussieht, dass dieses permanente Fehlverhalten unter den Teppich gekehrt worden ist!


Bitte,...

... dem Typen sieht mans ja sogar an...

"kinder sollen sich schlafend stellen"

He Leute da is mir in da früh schon schlecht...

1 0

Im EU-Parlament sitzen auch solche Kinderfreunde.....


0 0

Ein schillernder Medienstar - na hoffentlich ist der

ORF besser!

Antworten Gast: gast 69
26.10.2012 01:15
0 0

Re: Ein schillernder Medienstar - na hoffentlich ist der

es gilt die schuldsvermutung

Gast: Zyni
24.10.2012 06:26
0 0

Mein Gott

ihr Naivlinge! Was glaubt ihr wohl, was zwischen 1965 und 1985 in London so los war!

Re: Mein Gott

erzählen sies uns bitte !

Das sowas erst ans Tageslicht kommt nachdem der Psycho gestorben ist, ist mehr als kurios...

...

Gast: PÖHSE
23.10.2012 21:40
11 1

JEDER Hinweis auf Cohn-Bendit in dem



Zusammenhang wird weggezenzt .

Deckt man einen Pädophilen ? Warum ?

1 0

Re: JEDER Hinweis auf Cohn-Bendit in dem

gute strategie im presse forum ist auf die zensur hinzuweisen, denn dann geht das kommentar in der regel durch :)

9 1

befreundet mit Thatcher und Prinz Charles, von Queen und Papst geehrt

- EU und Obama bekommen Friedensnobelpreis
- die EU ist ein demokratisches Gebilde und die Banken sind die Stütze der Gesellschaft
- Gaddafi war ein böser Tyrann
- Iran ist ein böser Aggressor und möchte am liebsten Atombomben abwerfen
- Leistung macht sich bezahlt
- Sido wird gefeuert (lol)

Man kommt nicht umhin festzustellen, dass sich diese Gesellschaft gänzlich pervertiert hat, und eigentlich gar nichts so ist, wie es uns präsentiert wird.


0 0

Das zeigt eben, wie geschickt diese Menschen

ihre Umgebung täuschen. Genauso ging es auch den Opfern.

Antworten Gast: Barrorscho
23.10.2012 21:43
5 0

das dekadente römische Imperium,

kurz vor dem Untergang.

Re: befreundet mit Thatcher und Prinz Charles, von Queen und Papst geehrt

nein, es ist schon so, wie es ist: was gut war wird nun als schlecht dargestellt und umgekehrt.

Antworten Antworten Gast: wasgutschien
23.10.2012 23:17
1 0

Re: Re: befreundet mit Thatcher und Prinz Charles, von Queen und Papst geehrt

Korrektur: was gut SCHIEN

"Die Schwestern sollen die Kinder dort gewarnt haben, sich schlafend zu stellen, wenn Savile nachts „zu Besuch“ kam." - Da bleibt mir beim Lesen der Mund offen stehen.

Re:

selbst das wäre vermutlich in der nähe dieses herrn nicht gut für sie ausgegangen...

befreundet mit dem papst...

...

Gast: Clearstream
23.10.2012 13:44
10 0

Von der Elite jahrzehntelang gedeckt

Die wahrscheinlich selber darin involviert war. Angeblich soll Saville ein Beschaffer gewesen sein.

Paßt auf, auf Eure Kinder!