Das einstige Haus der Kungfu-Legende Bruce Lee in Hongkong soll Medienberichten zufolge nicht in ein Museum umgewandelt werden, sondern verkauft werden. Die Pläne für eine Pinakothek zu Ehren des 1973 verstorbenen Schauspielers sind gescheitert, sagte der bisherige Besitzer, der Milliardär Yu Panglin, der Mittwochsausgabe der "Singtao Daily". Das zweistöckige Gebäude im Stadtteil Kowloon Tong soll 180 Millionen Hongkong-Dollar (etwa 17,8 Millionen Euro) kosten. In den vergangenen Jahren diente Lees letzte Heimstatt als Stundenhotel.
Der Milliardär wollte nach eigenen Angaben das Haus stiften. Aber nur unter der Voraussetzung, dass sich die Regierung bereit erklärt hätte, das Gebäude zu renovieren und um drei Stockwerke für ein Kino, eine Bibliothek und eine Kampfkunstschule zu erweitern. Die Hongkonger Behörden hatten die Verhandlungen bereits im Juni 2011 für gescheitert erklärt. Lee ist in Hongkong lediglich eine Statue gewidmet, eine Ausstellung über ihn geplant.
Die Fangemeinde des früh verstorbenen Martial-Arts-Stars fordert schon lange eine Gedenkstätte für Lee. Er hatte die fernöstliche Kampfkunst weltweit mit Filmen wie "Fists of Fury" (1971) und "Enter the Dragon" (1973) populär gemacht. Bruce Lee starb im Alter von 32 Jahren an einer Medikamentenunverträglichkeit.
(APA)
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