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Mut und Ideen: Unsere Österreicher des Jahres

26.10.2012 | 20:53 |   (DiePresse.com)

Bei der feierlichen Austria'12-Gala wurden am Donnerstag in fünf Kategorien die Österreicher des Jahres ausgezeichnet. Hochrangige Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur applaudierten den Preisträgern.

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Fünf Kategorien, elf Preisträger, ein gemeinsames Erfolgsrezept: Kreativität. „Es ist schön zu sehen, dass Österreich so viel kreative Energie und persönliches Engagement zu bieten hat." Mit diesen Worten eröffnete Moderatorin Nadja Mader-Müller die Austria'12-Gala, die am Donnerstagabend in den Dekorationswerkstätten von Art for Art feierlich über die Bühne ging.
„Kreativität gehört gefördert", betonte auch „Presse"-Geschäftsführer Michael Tillian bei seiner Begrüßung der rund 600 Gäste. „Mit dieser Veranstaltung möchten wir Menschen eine Plattform bieten, die aus ihrer Kreativität heraus etwas Herausragendes geleistet haben und die mit ihrem Mut, ihren Ideen und Initiativen beweisen, dass sich unser Land und unsere Gesellschaft etwas zutrauen dürfen. Und dass Leistung etwas wirklich Erstrebenswertes ist."
Er war es auch, der die Trophäe und den Siegerscheck über 10.000 Euro in der Kategorie Humanitäres Engagement an die Brüder Christian und Clemens Fiel aus Feldkirch überreichte, die für ihren Einsatzes für junge Asylwerber ausgezeichnet wurden.

Mit einem flammenden Appell an uns alle sorgten sie mit ihrer Dankesrede dann auch für den emotionalen Höhepunkt des Abends. „In Österreich gibt es Strömungen, die das Trennende zwischen In- und Ausländern hervorheben. Ja, Integration ist nicht immer leicht, aber lasst uns das engstirnige ,Entweder-oder‘ gegen das viel weitsichtiger ,Sowohl-als-auch‘ tauschen", sagte Christian Fiel mit zittriger Stimme und erzeugte Gänsehautstimmung im Saal.

Unter den handverlesenen Gästen waren neben 20 Lesern der „Presse", die Karten durch die Teilnahme am Voting gewonnen hatten, auch in diesem Jahr wieder hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur.

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner applaudierte den Österreichern des Jahres ebenso wie der grüne Nationalratsabgeordnete Werner Kogler und SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas. Außerdem unter den Gästen: Caritas-Wien-Präsident Michael Landau, der kaufmännische Direktor des ORF, Richard Grasl, Elisabeth Leopold vom Leopold-Museum, Menschenrechtsexperte Manfred Nowak, TU-Wien-Rektorin Sabine Seidler, Maler Ernst Friedrich und viele andere.

Die eigentlichen Stars des Abends waren aber die jeweiligen Sieger in den fünf Kategorien, die in diesem Jahr bereits zum neunten Mal prämiert wurden. Allesamt Persönlichkeiten, die sich durch besonderen Einsatz, hervorragende Leistung und manchmal auch Risikobereitschaft ausgezeichnet haben.

Damit eine Veranstaltung wie diese reibungslos verläuft, braucht es das Zusammenspiel einer Vielzahl von Beteiligten - zu danken ist daher den treuen Partnern Pioneer Investments Austria mit dem Vorstandsvorsitzenden Werner Kretschmer, der Forschungsförderungsgesellschaft FFG mit den Geschäftsführern Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, den Österreichischen Lotterien mit Generaldirektor-Stellvertreter Friedrich Stickler und der Wirtschaftskammer Österreich WKO mit Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser. Dank gilt auch den stimmungsvoll eingerichteten Art-for-Art-Dekorationswerkstätten mit Geschäftsführer Josef Kirchberger, dem Team von Art and Fashion, dem Caterer Gerstner und dem ORF, der die Gala am Abend des Nationalfeiertags übertragen hat.


Der größte Dank gilt Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. Für das wiederholte Mitmachen bei der Kür der Österreicher des Jahres. Bis zur großen Jubiläumsausgabe im kommenden Jahr, wenn „Die Presse" zum zehnten Mal Österreich und seinen Bürgern Mut macht, indem sie besonderes Engagement und außergewöhnliche Leistungen würdigt.
Die Sieger
Christian und Clemens Fiel, Gründer des Feldkircher Fußballvereins FC Tosters 99, der unter anderem junge Asylwerber betreut, in der Kategorie Humanitäres Engagement. Weitere Preisträger in dieser Kategorie: Behindertentherapeutin Iris Spitzenstätter und Schauspieler August Schmölzer. Stefan Pierer, Vorstandsvorsitzender des Motorrad- und Sportwagenherstellers KTM, in der Kategorie Wirtschaft. Nonconform Architekten, gebildet von Caren Ohrhallinger, Roland Gruber und Peter Nageler, in der Kategorie Creative Industries. Helmut und Jürgen Antrekowitsch, Wissenschaftler an der Montanuniversität Leoben, in der Kategorie Forschung. Wolfgang Kos, Direktor des Wien-Museums, in der Kategorie Kulturmanagement.
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6 Kommentare
Gast: Hammvieh
27.10.2012 15:16
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Es hat schon was kurioses

... wenn die Politdodeln wo auftreten, wo "Mut und Ideen" prämiert werden sollen.

Re: Es hat schon was kurioses

Naja, vielleicht hoffen sie ja, dass ein Quäntchen davon quasi als Almosen auf sie herabregnet... ^^

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Die die nicht im Integrationsbereich tätig sind

laufen unter: "ferner liefen"

Re: Die die nicht im Integrationsbereich tätig sind

Weil wir Integration leider dringend brauchen in Österreich. Zu lange wurde nichts gemacht und die Resultate sehen wir jetzt.

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Re: Re: Die die nicht im Integrationsbereich tätig sind

Da haben sie recht, aber vielleicht würds helfen mal endlich die Zielgruppe der ewigen Integrationsbeteuerungen zu wechseln. Die Österreicher wissen schon wie wichtig Integration ist - man sollte diese Erkenntnis vielleicht mal in gewisse Zuwanderermilieus transportieren bzw. einfordern!

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Re: Re: Die die nicht im Integrationsbereich tätig sind

Wir brauchen nicht Integration, sondern Reduktion von nicht Integrierbaren.

Integration heißt nichts anderes, daß wir weitere Jahre steigende Kosten tragen, uns selbst aus zwangsweiser politischer Korrekttheit zurücknehmen müssen, nur um dann wieder dazustehen und festzustellen, daß wir jetzt aber wirklich Integration brauchen.

Sorry, die hatten ihre Chance. Mehr als eine. Es ist genug.