Depardieu bekommt keinen Pass von Putin

19.12.2012 | 16:09 |   (DiePresse.com)

In der Geschichte um Gerard Depardieus Steuerflucht herrscht mittlerweile auch in Russland Verwirrung. Putins Sprecher hält alles für einen Scherz.

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Der Filmstar Gerard Depardieu, der im Streit um seine geplante Steuerflucht nach Belgien den Verzicht auf die französische Staatsbürgerschaft ankündigte, hat mit einer Äußerung über eine angebliche Einbürgerung in Russland für Verwirrung gesorgt.

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Depardieus Äußerung, Russlands Präsident Wladimir Putin habe ihm bereits einen Pass geschickt, sei "wahrscheinlich ein Witz" gewesen, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch: "Ich habe nichts dergleichen gehört. Das ist ganz offensichtlich ein Scherz."

Der 63-jährige Depardieu hatte am Sonntag angekündigt, aus Empörung über Äußerungen des französischen Premierministers Jean-Marc Ayrault im Zusammenhang mit dem Steuerstreit seinen Pass abzugeben. Ayrault hatte Depardieus geplante Flucht vor den erhöhten Spitzensteuersätzen in Frankreich als "erbärmlich" bezeichnet.

(APA/AFP)

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2 Kommentare

Gerard Depardieu ist Franzose

und sollte es bleiben.
Mit seinem Pass sollte er nicht so leichtfertig umgehen.
Pass von Putin ? In der Tat wohl nur ein Scherz !!
Wenn ihm die französischen Steuergesetze
derzeit nicht gefallen soll er zunächst dahin gehen, wo es diese Gesetze nicht gibt (JWvG) und später ?-------- Hollandes kommen und gehen.

Gerard Depardieu ist Franzose


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