Ein Stalker von Popstar Madonna ist am Mittwoch, den 3. Jänner zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Nach der Entscheidung eines Richters muss sich der Mann zudem einer Therapie unterziehen, um Wutanfälle in den Griff zu bekommen.
Dem ehemaligen Feuerwehrmann wurde vorgeworfen, sich der Festnahme vor der New Yorker Wohnung Madonnas widersetzt zu haben. Der damals 59-Jährige war im September 2010 festgenommen worden, nachdem er sein Auto vor der Wohnung der Sängerin im Stadtteil Manhattan abgestellt hatte und Liebesbekundungen für den Popstar auf Plakatwände gesprüht hatte. Einige Tage später hatte er sich erneut vor Madonnas Wohnung gezeigt und wurde wieder in Gewahrsam genommen.
Liebe ist kein Verbrechen
Linharts Anwalt hatte vor Gericht argumentiert, dass es kein Verbrechen sei, Madonna zu verehren. Linhart ist inzwischen nach eigenen Angaben nicht mehr so begeistert von der 54-jährigen Sängerin: Er empfinde nicht mehr dasselbe für sie, zitierte ihn die Zeitung "Daily News" am Mittwoch.
"Die Frau tritt für Meinungsfreiheit in Russland ein und beauftragt dann ihre Sicherheitsleute, mein Recht auf freie Meinungsäußerung zu verletzen", sagte Linhart.
(APA/sda)
Obsessiv: Stars und ihre Stalker




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