Natalie Wood: War ihr Tod doch kein Unfall?

15.01.2013 | 11:02 |   (DiePresse.com)

Die Schauspielerin ertrank 1981 in Los Angeles. Vor kurzem wurde die Todesursache von "Tod durch Unfall" auf "Ertrinken und andere unbestimmte Faktoren" geändert.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Der Tod von Natalie Wood ("West Side Story") liegt schon länger als 31 Jahre zurück, dennoch wurden immer wieder Spekulationen betreffend des Ablebens der berühmten Mimin geäußert. Laut eines aktuellen Berichts des Instituts für Gerichtsmedizin in Los Angeles wurde vor kurzem die Todesursache der Schauspielerin geändert. So lautet diese nicht mehr "Tod durch Unfall" sondern "Ertrinken und andere unbestimmte Faktoren".

Wood ertrank am 29. November 1981 im Alter von nur 43 Jahren, als sie in der Bucht von Los Angeles mit ihrem zweiten Ehemann, dem Mimen Robert Wagner, sowie dem befreundeten Schauspielkollegen Christopher Walken mit einem Boot unterwegs war.

Laut dem in der "Los Angeles Times" vollständig veröffentlichten Bericht müssten einige der Verletzungen am Körper der Schauspielerin nicht unbedingt durch einen Unfall entstanden sein. "Aufgrund der Blutergüsse am rechten Unterarm, am linken Handgelenk und der Vorderseite des Halses kann der Experte nicht ausschließen, dass diese nicht durch einen Unfall verursacht wurden", heißt es. Als Ergebnis wurde nun die Angabe der Todesursache Woods geändert.

Schiffskapitän Dennis Davern hatte demnach die Abwesenheit von Natalie Wood gegen Mitternacht bemerkt, aber zunächst vermutet, sie sei mit dem Rettungsboot an die Küste gefahren. Wagner schlug dann um 1.30 Uhr Alarm, worauf Woods Leichnam 200 Meter vom Ufer entfernt treibend gefunden wurde. Der Kapitän veröffentlichte 2009 ein Buch über das Thema, in dem er von einem heftigen Streit zwischen Wood und Wagner berichtete. Er warf Wagner zudem vor, zu lange gewartet zu haben, um Hilfe zu rufen.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

2 Kommentare

Natalie Wood

Auch nicht zu vergessen 1955 an der Seite von James Dean in "Denn sie wissen nicht was sie tun".

Hart ...

... aber herzlich.

AnmeldenAnmelden