Udo Jürgens: Fortsetzung im Vaterschaftsstreit

Ein Abschminktuch, eine Serviette und ein Ohrstäbchen sollen beweisen, dass Jennifer Trippel eine uneheliche Tochter von Udo Jürgens ist.

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Udo Jürgens: Fortsetzung im Vaterschaftsstreit – APA

Er habe beim Vaterschaftstest nicht geschummelt. Das betonte Udo Jürgens am Mittwoch in einer Aussendung. Das Management des Sängers reagierte damit auf in Medien geäußerte "Unterstellungen" einer Frau, die behauptet, die Tochter des Entertainers zu sein.

Fitnesstrainerin Jennifer Trippel will weiter um die Vaterschaftsanerkennung von Udo Jürgens ("Griechischer Wein", 78) kämpfen. Die 40-Jährige hat ein neues Gutachten in den Niederlanden erstellen lassen, das beweisen soll, dass der Sänger ihr Vater ist, berichtet die "Bild"-Zeitung.

Hundertprozentige Übereinstimmung

"Mir wurden ein Abschminktuch, eine benutzte Serviette und Ohrstäbchen von Udo zugespielt. Ich habe die Proben in einem Labor in den Niederlanden testen lassen", wird sie von dem Blatt zitiert.

Das Gutachten habe eine hundertprozentige Übereinstimmung ergeben. Der Vaterschaftsstreit hat bereits 2011 begonnen, als die junge Frau erstmals vor Gericht behauptet hat, sie sei das uneheliche Kind des Musikers. Ein veranlasster DNA-Test widerlegte das allerdings. Nachdem Trippel den Prozess verloren hat, behauptete sie, Jürgens habe den Test manipuliert. "Wir haben gegen das damalige Urteil Berufung eingelegt und die Staatsanwaltschaft über das neue Gutachten informiert", wird der Anwalt von Trippel zitiert.

 

(spot)

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