Magertrend: Mit den Rippen angeben

Freizügige Bikini-Fotos von Stars auf deren Social-Media-Konten ist man ja schon gewohnt - der neueste Trend für die Selbstinszenierungsprofis ist allerdings höchst besorgniserregend: "Rib Cage Bragging", das Angeben mit den herausstehenden Rippen bzw. dem ganzen sichtbaren Brustkorb, ist die Spitze des Magerwahns. Model Bella Hadid inszeniert sich hier gefährlich dünn am Strand.

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Dass die Posen noch dazu richtig dämlich aussehen, ist den Damen offenbar egal - solange ihre ausgedünnte Silhoutte gut in Szene gesetzt ist. Hier liegt Sängerin Nicole Scherzinger ziemlich verdreht am Boden.

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Der Fotograf sucht auch auf diesem Foto von Scherzinger nach der besten Perspektive, um ihren Brustkorb gut erkennbar zu machen - und Pool und Meer sollen ebenfalls erkennbar sein.

Instagram/@nicolescherzy

Ob Reality-TV-Star Kourtney Kardashian wohl wirklich in dieser Pose ihr Nickerchen hält, so wie sie es auf Instagram verkauft?

Instagram/@kourtneykardash

Auch Sängerin Rita Ora macht mit bei dem Trend, der von sogenannten "Thinspiration"-Seiten gepriesen wird: Dort teilen Menschen Fotos - etwa von Magersüchtigen oder besonders dünnen Stars -, um sich beim Hungern zu motivieren. Gefährlich in vielerlei Hinsicht - Prominente haben großen Einfluss auf gerade junge Mädchen.

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Selbst Sängerin Demi Lovato, die sich sonst für ein positives Körperbild einsetzt, macht bei dem Trend mit.

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Wie weit der Branchendrang zu extrem dünnen Frauenkörpern mittlerweile geht, ist mittlerweile auch schon bei Modeshootings in Magazinen tagtäglich zu erleben: Hier posiert Bella Hadids Schwester Gigi Hadid - Rippen schön in der Auslage.

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Absurde Körpertrends und unerreichbare Schönheitisdeale wechseln sich alle paar Monate auf Instagram ab. Nur dünn zu sein reicht dabei nicht: Vor ein paar Monaten war etwa der "Hip Dent" das große Ding - eine Einbuchtung, die sich dort bildet, wo das Bein am Hüftknochen endet. Sport hilft übrigens nur bedingt, der "Hip Dent" ist hauptsächlich genetisch veranlagt.

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Davor war der "Ab Crack" das Must-have für die Schönen und vor allem Dünnen auf Instagram: Ein Six Pack alleine ist nicht genug, eine möglichst stark ausgeprägte Furche vom Brustbein bis zum Nabel galt als besonders erstrebenswert.

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Die Oberschenkellücke, auch Thigh Gap genannt, ist nach wie vor für viele Frauen besonders erstrebenswert. Doch auch mit viel Sport und einer strikten Diät entsteht die oft ersehnte Lücke nicht immer. Diese hängt nämlich stark von der Stellung der Beine ab.

APA/AFP/BERTRAND GUAY (BERTRAND GUAY)

Vergangenen Sommer war die "Bikini Bridge" en vogue. Damit wird die "Brücke" beschrieben, die die Bikinihose über dem Bauch bildet, wenn sie auf den Hüftknochen, aber nicht auf dem Unterleib, aufliegt.

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Vor einigen Monaten geisterte auch die "Bellybutton Challenge" durch das Web. Nur wer mit einer Hand von hinten seinen Bauchnabel berühren kann, galt demnach als dünn.

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Der gefährliche Magerwahn wurde mit der "A4 Challenge" so richtig pervers. Nur wer seine Körpermitte hinter einem 21 Zentimeter breiten Blatt Papier im A4-Format verstecken kann, galt demnach als schlank genug.

Instagram/@iamboom04