Backstage: Erste Einblicke in den Jungbauernkalender

Sie sind jung, sie sind schön und ihre Kalenderblätter bleiben noch bis zum 5. Oktober unter Verschluss, dann startet der Verkauf des neuen Jungbauernkalenders. Vorab ein paar Bild-Schnipsel aus der Shootingzeit.

Jungbauernkalender

Die Edition 2018 wurde von der ehemaligen "Die Presse"-Fotografin Julia Stix in Szene gesetzt. Stix folgt damit Kollegen wie Mario Schmolka, Elfie Semotan, Suzy Stöckl oder Oliver Gast.

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Nach dem sportlichen Vorjahresmotto "Crossfit", gewährt sie nun den Blick durchs Schlüsselloch. Die Kalenderfotos erzählen die Tagesabläufe in der Landwirtschaft nach, die je nach Branche natürlich ganz unterschiedlich ausfallen können. 

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Fotografiert wurde heuer in Salzburg, Niederösterreich und Kärnten, auf Almen, Wiesen und neben summenden Häusern ...

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"Das Spannendste ist sicher der Unterschied, mit Laienmodels zu arbeiten", erzählt die Fotografin bei der Pressekonferenz in der Wiener Gärtnerei Ganger. "Aber sie haben alle einen unglaublich tollen Job gemacht, auch wenn wir manchmal viel verlangt haben, wie sich zum Beispiel halbnackt neben einen Bienenstock zu stellen".

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Dass die bäuerliche Arbeit nichts mit Heustadlromantik zu tun hat, wurde heuer einmal mehr betont. 

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"Die Landwirtschaft wird oft zu verträumt dargestellt, deshalb rücken wir auch Maschinen ins Bild und zeigen, dass man bei dieser Arbeit schmutzig werden kann. Die lila Kuh streicheln wir nicht", sagt Franz Xaver Broidl, Bundesobmann-Stellvertreter der österreichischen Junbauernschaft und selbst Winzer in Krems.

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Bei der neuen Kalendervariante gefällt ihm besonders gut, dass der harte Tagesablauf gezeigt wird. "Der Viehbauer muss 365 Tage im Jahr in den Stall gehen, während der Winzer zum Beispiel den Kontakt zum Käufer mehr pflegen muss. Jeder hat andere 24 Stunden und ist trotzdem ein Bauer".

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Die 25-jährige Sonja (hier beim Kalendershooting) möchte in Zukunft zum Beispiel den Bio-Milchviehbetrieb ihrer Schwiegereltern übernehmen.

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Bernhard ist 23 Jahre alt, Jungbauernobmann in Kirchbichl und wird künftig auch den elterlichen Betrieb übernehmen. 

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Manche Kalendermodels haben versteckte Talente. Der 32-jährige Philip aus Salzburg ist nicht nur Metzgermeister, sondern auch ein ambitionierter Kletterer, der bereits in drei Tagen "The Nose" bezwungen hat, eine etwa 1000 Meter lange Kletterroute im Yosemite-Tal in Kalifornien. Sechs Jahre hat er für diesen Traum trainiert.

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Der 19-jährige Enocah kommt ursprünglich aus Uganda und studiert derzeit an der landwirtschaftlichen Fachschule in Hollabrunn. Zuhause in Karenga zieht er Mais, Bohnen und Matoke, das Nationalgericht aus Uganda (Kochbanane).

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Fotografin Julia Stix ist seit 2011 als freiberufliche Fotografin international erfolgreich in der Werbe- und Medienbranche tätig. Sie setzt ihren Fokus auf die Porträt-Fotografie, renommierte Künstler wie Ai Weiwei, Placido Domingo, Jonathan Meese, Jürgen Teller, Gottfried Helnwein oder der Oscar-prämierten Filmemacher Stefan Ruzowitzky finden sich in ihrer Werksammlung.

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Stix' Erfahrung mit Kulturschaffenden habe ihr auch bei der Arbeit an diesem Kalender geholfen: "Es ist sicher ein Vorteil, dass ich sonst auch weniger mit Models, sondern mit Künstlern arbeite. Auf die muss man bekanntlich auch mehr eingehen." Ein Kalender ist auf jeden Fall für ihre Großmutter reserviert, die viele Jahre im niederösterreichischen Waldegg selbst einen Bauernhof bewirtschaftete.

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Der Jungbauernkalender wird seit 2001 aus der Initiative der Jungbauernschaft produziert. Modern ist die Teilnahme am Casting noch immer.

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1703 junge Frauen und Männer aus ganz Österreich haben sich für den Kalender beworben. "Das bedeutet einen neuen Rekord", bestätigte Jungbauern-Generalsekretär David Süß.

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Ein Hauptkriterium bei der Auswahl der Bewerber ist der persönliche Bezug zur Landwirtschaft. Die Models müssen von einem Betrieb abstammen, eine landwirtschaftliche Ausbildung aufweisen oder selbst Landwirt sein.

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Den Jungbauernkalender kann man bereits zum Preis von 28 Euro (bzw 26 Euro für Mitglieder des Bauernbundes/der Jungbauernschaft) bestellen, ausgeliefert wird er nach der offiziellen Präsentation am 5. Oktober in der Wiener Bettel-Alm. www.jungbauernkalender.at

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