Verklagt: Annie Leibovitz soll zahlen

Die Fotografin Annie Leibovitz geht vom Regen in die Traufe, zuerst musste sie um die Rechte ihres Lebenswerks zittern, jetzt wird sie verklagt. Es steht nicht wenig am Spiel, sie soll 800.000 Dollar aufbringen.

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Annie Leibovitz
Verklagt: Leibovitz soll zahlen – (c) AP (KIRSTY WIGGLESWORTH)

Die amerikanische Starfotografin Annie Leibovitz ist von einer Investmentgesellschaft verklagt worden. Leibovitz habe Honorare nicht beglichen, erklärte Brunswick Capital Partners LP, dafür verlangen sie jetzt 800.000 Dollar (593.000 Euro). Das Unternehmen hatte Investoren für die Fotografin gesucht, um deren drohenden Bankrott abzuwenden. Am 2. April wurde Klage eingereicht.

Leibovitz lief im Vorfeld Gefahr, wegen der ausstehenden Rückzahlung eines Millionenkredits die Rechte an ihren Bildern zu verlieren. Ihr gesamtes Lebenswerk stand damit auf dem Spiel. Leibovitz gilt als eine der international wichtigsten und einflussreichsten Porträtfotografinnen. Sie ist für ihre extravaganten Inszenierungen bekannt. Berühmtheit erlangte sie 1980, als sie John Lennon nackt zusammen mit Yoko Ono auf einem Bett sitzend porträtierte - am Tag seiner Ermordung.

(APA/apn)

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