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Morrissey: "Norwegen nichts gegen Fast-Food-Ketten"

29.07.2011 | 10:12 |   (DiePresse.com)

Der Ex-Sänger der Smiths verharmloste bei einem Konzert in Warschau das Massaker von Norwegen. Viele Fans reagieren im Internet fassungslos.

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Skandal um den britischen Musiker Morrissey: Der Ex-Sänger der Kult-Band The Smiths verharmloste während eines Konzerts in Warschau die Geschehnisse in Norwegen und damit die Opfer des Massakers auf eine pietätlose Art und Weise. Bevor der bekennende Vegetarier seinen Song "Meat is Murder" intonierte, sagte er zum Publikum: "Wir alle leben in einer mörderischen Welt, wie es die Geschehnisse in Norwegen gezeigt haben, als 97 Menschen starben. Das ist alles nichts gegen die Dinge die täglich bei McDonald's und Kentucky Fried S.... passieren". Das berichtete die Daily Mirror am Donnerstag.

Viele Morrissey-Fans reagierten im Internet fassungslos auf die Aussagen ihres Idols. Ein Sprecher des 52-Jährigen teilte mit, "Morrissey will keine weiteren Kommentare zum Gesagten abgeben. Sein Statement spricht für sich selbst".

 

 

(Ag./Red.)

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136 Kommentare
 
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Gast: Kimble
01.08.2011 23:33
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drastischer Vergleich-drastische Problematik

Wie gewohnt sarkastisch, aber ebenso, wie gewohnt, nicht verkehrt. Er hat ja die Tragik des Massakers in Norwegen nicht verharmlost, sondern nur, völlig richtig, darauf hingewiesen, das ein tägliches, geplantes und gewolltes Massaker an Lebewesen auch nicht gerade löblich ist. Das Recht des Stärkeren wird auch als "Faschismus" definiert! Solange sich der Mensch wie selbstverständlich über alle anderen Lebewesen stellt handelt er immer wider der Natur.

Fundamentalist

Dazu Folgendes: Jesus war Fundamentalist, aber einer von der positiven Sorte. Er war kompromißlos, was die Form von Zusammenleben betrifft. Und er würde heute auf blanken Hass stoßen und in Lebensgefahr leben, wenn er sich unter uns mischen würde. Er würde keinen Moment zögern, die Verbrechen an Mensch und Tier zur Sprache zu bringen und wäre ein absoluter Dorn im Auge aller, die am Tierelend, an Tierversuchen, am Fleischessen verdienen und allen, denen der Gaumen wichtiger ist als das Leben der anderen. Er wäre auch ein Dorn in den Augen der Kirchen, die ethisch und moralisch hinter der geistige Entwicklung herhängen.

Schließlich sei noch erwähnt, dass solche Beiträger wie Wutbürger bedenken sollten, dass sie mit ihren Äußerungen geistige Größen wie Albert Einstein, Albert Schweitzer, LeoTolstoi, George Bernhad Shaw, Leonardo da Vinci, Pythagoras, Voltaire, Rousseau, Rainer Maria Rilke und viele andere bekennende Vegetarier verunglimpfen mit ihren Äußerungen. Halten sich die betreffenden Kommentatoren denn dafür berechtigt?

Ähmmmm....

Jesus IST auf blanken Hass gestossen, hat sein Leben - von Geburt an - in Lebensgefahr verbracht und ist sogar ums Leben gekommen. Das war aber soweit ich's verstanden hab auch Sinn der Sache.

Dass er Vegetarier war ist mir nicht bekannt. Zumindest Fisch dürfte kein Problem gewesen sein.

Re: Ähmmmm....

Also hat sich eigentlich nichts verändert. Die Christenheit, die Jesus anhimmelt, möchte ihn gern im Himmel haben (in weiter Ferne), aber wehe, er kommt auf die Erde, dann wünscht sie ihn zum Teufel, denn er wäre reichlich unbequem.

Höchste Spiritualität wie bei Jesus bedeutet auch, ein Minimum an Leid zu verursachen. Ein Tier zu töten oder für sich töten zu lassen entspricht nicht diesem Grundsatz, da es Ernährungsmöglichkeiten gibt, die weniger Leid verursachen. Ein Apfel hat nicht das Leid eines Fisches, der gequält und getötet wird.

Was die Kirche aus Jesus gemacht hat, das ist ihre Sache. Die Bibel enthält sicher viel Gutes, aber sie ist nicht authentisch. Ich verlasse mich lieber auf meinen Verstand und persönliche Erfahrung anstatt auf blinden Glauben.

Um mit Buddha zu sprechen:
Mögen alle Wesen glücklich sein
(ohne irgendwelche Einschränkung)

Gast: Bianca W
31.07.2011 18:20
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er hat doch recht

Er wollte nicht das Massaker in Norwegen verharmlosen, er wollte lediglich verdeutlichen, dass wir jeden Tag Millionen Lebewesen niedermetzeln. Für Tiere ist die Erde die Hölle und wir sind die Teufel!

Antworten Gast: schlÄchter
02.08.2011 10:54
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Re: er hat doch recht

sg frau bianca!

und was ist die spinne die eine fliege in ihrem netz fängt und tötet?
was ist die kuh die gras-pflantzen sind auch lebewesen-frisst?
was ist der löwe der eine antilope reißt,
die amöbe die ein bakterium frißt....

alles teufel?

teufel teufel

menschliche kategorien lassen sich nur auf den menschen und sein verhalten zum mitmenschen beziehen, alles andere ist blödsinn. tiere und pflanzen sind lebewesen wie auch mikroorganismen aber unserverhältnis zu ihnen ist ein anderes akls zwischen uns menschen-eine vermenschlichung der natur ist nicht möglich - natur ist nicht gut oder böse und wir können nur gut oder böse zum mitmenschen nicht aber zu nichtmenschlichen lebewesen sein.

m verständislosen g
s.

Re: Re: er hat doch recht

Ihre Logik kann ich nicht nachvollziehen.
Wollen Sie die Verantwortung des Menschen gegenüber nichtmenschlichen Lebewesen grundsätzlich ablehnen? So drücken Sie sich jedenfalls aus. Das wäre aber eine üble Auffassung. Dann hätten Sie keinerlei Ahnung von Biologie, Soziologie, Evolution und Religion.

Sie sind der Meinung, der Mensch ist kein Teil der Natur. Was ist er dann? Ich denke, da gibt es ziemlich Nachholbedarf an Nachdenken.

Zum Verhältnis zwischen Menschen:
Ist durch Kommunikation geprägt,
aber muss nicht grundsätzlich anders sein als zwischen Mensch und Tier und Pflanze. Tatsächlich sind wir alle zusammen ein einziger großer Organismus. Erst wenn einem das klar ist, sieht man, dass jegliche negative Handlung gegenüber jeglichem Lebewesen auch für den Verursacher schädlich ist, also auch für den Menschen, der das Tier leiden lässt.

Anders als das Tier hat der Mensch die Möglichkeit, das von ihm verursachte Leiden anderer Lebewesen zu minimieren. Das ist Grundlage jeder echten Religion.

Sich darauf zu berufen, was Tiere tun als Rechtfertigung für eigenes Handeln, ist menschenunwürdig. Ein Tier hat kein oder wenig Gewissen, je nach evolutionärer Position (>Primaten). Dadurch unterscheidet es sich ja gerade vom Menschen. Sonst würden wir als Menschen die Kinder anderer umbringen, würden stehlen, rauben, vergewaltigen, morden, kannibalieren. Wollen Sie das rechtfertigen? Prüfen Sie doch mal Ihre Aussage!

Antworten Antworten Antworten Gast: schlÄchter
04.08.2011 17:54
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Re: Re: Re: er hat doch recht

sg sonnwin!

"Sonst würden wir als Menschen die Kinder anderer umbringen, würden stehlen, rauben, vergewaltigen, morden, kannibalieren. Wollen Sie das rechtfertigen."
das tun wir doch.

wir menschen sind nur uns gegenüber verantwortlich-wem sonst?

dazu-das gestehe ich gerne ein-zählt auch ressourcenschutz/einteilung - sprich "naturschutz".

leid, schmerz, quälen: alles menschliche kategorien, bezogen immer auf das eigene erfassen.

sie können zb ein tier nicht leiden sehen - ich auch nicht -weil sie und ich es natürlich auf uns als mensch beziehen, selber nicht leiden möchten.

mfg
s.


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Re: Re: Re: Re: er hat doch recht

>> "Sonst würden wir als Menschen die Kinder anderer umbringen, würden stehlen, rauben, vergewaltigen, morden, kannibalieren. Wollen Sie das rechtfertigen."
das tun wir doch.<<

Es handelt sich aber um STRAFtaten, die die Mehrheit der Menschen ablehnen, während Tierleid meistens völlig legal ist und von der breiten Masse ignoriert oder mit mittelalterlichen Argumenten gerechtfertigt wird.

Warum wir Menschen nur uns selbst gegenüber verantwortlich sein sollen, ist mir überhaupt nicht klar. Mit welcher Begründung denn?

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Re: Re: Re: Re: er hat doch recht

Was mir nicht ganz klar ist: wenn Sie der Meinung sind, dass Ressourcen-Einteilung eine wichtige Rolle spielt, weil wir Menschen davon direkt profitieren, dann müssten Sie doch die vegetarische/vegane Lebensweise unterstützen, wo doch die Fleischproduktion massiv verschwendend ist und die Umwelt in unglaublichem Maße zerstört.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: schlÄchter
08.08.2011 14:08
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Re: Re: Re: Re: Re: er hat doch recht

sg PSLM!

wenn sie tierleid mit menschlichem leid gleichsetzen wollen, dann müssen sie verursachen von tierleid konsequenterweise unter strafe stellen-und menschliche straftäter bestrafen. mensch verurteilt mensch zu strafe wegen zufügung von tierleid (derzeit begrenzt im §222 StGB geregelt-tierquälerei). fordern sie auch lebenslange haft oder gar die todesstrafe, bei tiermord? im extremfall: soll ein mensch sterben um tier-oder pflanzenleid zu verhindern – wären sie dazu/notfall bereit das zu akzeptieren?

merken sie nicht: leid, qual, schmerz daraus resultierende verantwortung-recht-strafe: alles menschliche kategorien über die wir menschen entscheiden und nur wir, weil es unsere kategoerien und schlussfolgerungen sind.

ich empfinde fleischproduktion ebenso wie die gewinnung von erdöl oder energie oder autofahren weder als verschwendung noch zerstörerisch, in einem ausmaß, dass handlungsbedarf für ein verbot/starke reglementierung besteht.
es mag etwas „luxus“ sein, aber mir schmeckt fleisch besser (ich genieße es praktisch täglich) als pflanzen und ich sehe weder eine notwendigkeit aus ressourcengründen oder aus philosophsich-religiösen gedanken heraus daran etwas zu ändern. vielmehr lehne ich den massenanbau von getreidepflanzen zur nutzung als benzinersatz ab. hier wird in der tat essen angesichts der weltweiten ernährungssituation verschwendet.

schönen tag noch
s.


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Re: Re: Re: Re: Re: Re: er hat doch recht

Wenn Sie ein Gericht mit Fleisch essen ist es ungefähr so, als würden Sie 15 Teller Nudeln kochen, einen essen und 14 in den Müll werfen. Das ist also nicht verschwenderisch??

Ich werde Sie wohl kaum von Ihrer Lebensweise abbringen können, aber reden Sie sich nicht so einen Blödsinn ein. Die Fleischproduktion ist nichts anderes als verschwenderisch und umweltzerstörend. Dass es sie stört, wenn aus Getreide Benzin gemacht wird, Ihnen dieser Irrsinn aber egal ist, ist für mich extrem widersprüchlich.

Ihre Lebensweise ist extrem egoistisch und kurzsichtig. Dass Sie sich anscheinend selbst so wichtig nehmen, dass Sie es mit Ihrem Gewissen vereinbaren können, dass Sie die Ressourcen der Erde „zum Fenster rauswerfen“, während andere verhungern, ja, das finde ich beschämend! Und Sie schaden damit den Tieren, der Umwelt und allen Menschen auf dieser Erde. Dass Ihnen das scheinbar nichts ausmacht, ist traurig, aber dann sagen Sie es, wie es ist: Sie essen Fleisch, weil es Ihnen schmeckt und Ihnen alle anderen Lebewesen auf der Erde egal sind. Alles, was Sie sonst so vorbringen sind nur Schein-Argumente.

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Re: Re: Re: Re: Re: Re: er hat doch recht

Ich verstehe Ihre Argumentation nicht. Ja, gerade weil es Kategorien sind, die wir Menschen festlegen, liegt es doch in unserer Macht, Kategorien zu definieren, die Tieren Rechte einräumen. Leid, Qual, Schmerz sind in dem Sinn menschliche Kategorien, dass wir sie so benennen, aber das heißt doch nicht, dass Tiere nicht leiden oder keinen Schmerz empfinden können. Ich verstehe Ihre Logik da überhaupt nicht. Dann müssten Sie ja auch sagen, dass Babies keine Rechte haben, denn auch sie verstehen diese Kategorien nicht. Ich finde, Sie ziehen eine sehr willkürliche Grenze ohne eine wirkliche Rechtfertigung vorzubringen.
Ich habe nie gesagt, dass Mensch und Tier gleich sind, aber das tut für mich nichts zur Sache, da es nicht den Wert eines Lebewesens ausmacht, was es kann. Für mich ist nur die Leidensfähigkeit wichtig. Ich finde es absolut unmenschlich und krank zu sagen: Als Mensch habe ich die Fähigkeit mitzufühlen, aber ich setze sie nur dort ein, wo's mir passt.

Die Fleischproduktion empfinden Sie nicht als verschwenderisch?? Entschuldigen Sie bitte, kennen Sie die Zahlen dazu? Um ein Kilo Rindfleisch zu produzieren braucht man 5-20 000 Liter Wasser, um ein Kilo Tomaten zu produzieren 80 Liter. Das empfinden Sie nicht als verschwenderisch? 90% des Sojas auf der Welt wird an Tiere verfüttert, die dann zu Fleisch gemacht werden, wobei dabei natürlich eine viel, viel kleinere Fleischmenge übrig bleibt. Das gleiche gilt für Getreide.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: schlÄchter
13.08.2011 09:18
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: er hat doch recht

sg PSLM!

1.ressourcen im lebensmittelbereich sind nicht soknapp, dass menschen deswegen verhungern. es istalsonicht nötig hier fleischverzehr zu reduzieren.
bev. explosion, hunger als waffe, verteilunsproblematik, das von mir erwähnte verwenden von narung als benzinersatz in 3.weltländer sind die ursachen von hungersnöten.
ihr argument der "verschwendung" trifft mmn nicht zu, sie tragenauch nicht nur in leinenwäsche oder nutzen autos, energie usw. nicht nur im absolut erforderlihen maß sondern auch aus etwas "luxus" heraus.
2.tiere empfinden schmerzja, aber auch wenn sei von anderen tieren gefressen werden. eine würde des tieres geht mmn zu weit, ein tier empfindet schmerz aber keine demütigung. tierisches leidmittels "tierquälerei" strafbestimmungen zu bestimmen,das gestehe ich gerne zu:im grunde geht bes aber darum, dass wir menschen nicht mit diesem leid konfrontiert werden und eine qulaitätsicherung tierischer produkte erreicht wird.
3."Ich habe nie gesagt, dass Mensch und Tier gleich sind, aber das tut für mich nichts zur Sache, da es nicht den Wert eines Lebewesens ausmacht" was jetzt? wo liegt dann der unteschied zw. tier und mensch?
zum schmerzempfinden (leiden) kommt eben beim mensch nochetwas hinzu: die verletzung seiner würde.
ich bin eh schon beruhigt dass sie unterbewußt hier differenieren und gehe davon aus, dass sie keinen mneschen für ein tier opfern würden.
4. so das wars und jetzt freu ich mich auf ein schnitzl, mahlzeit;-)
mfg
s.

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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: er hat doch recht

Warum gerade der Aspekt der Demütigung so wichtig sein soll, verstehe ich nicht. Schmerzen allein sind also nicht schlimm genug? Warum?

Dass Sie Tierschutz nur in dem Sinn wichtig finden, dass der Mensch nicht damit konfrontiert werden soll, finde ich schockierend. Das ist purer beschämender Egoismus. Alles dreht sich in Ihrem Denken nur um Sie selbst.
Wenn Sie von Tierquälerei sprechen, sprechen Sie wahrscheinlich von Hunden und Katzen, denn was heute in der "Nutztier"haltung üblich ist, ist Tierquälerei.

Ich verstehe nicht, wo jetzt der Widerspruch ist. Natürlich sind Menschen und Tiere nicht gleich, aber das sind Menschen untereinander auch nicht. Für mich ist auch ein Mensch mit geistiger Behinderung genauso viel wert wie ein gesunder Mensch, auch wenn er nicht die gleichen Fähigkeiten hat. Der Unterschied zwischen Menschen und Tieren ist für mich nicht wesentlich, denn wie schon gesagt, für mich zählt die Leidensfähigkeit. Zu wissen, dass ein Lebewesen leiden kann, ist für mich Grund genug, dies zu vermeiden.

Dass Ihnen nur Sie selbst wichtig sind, habe ich schon verstanden, aber sogar dazu passt ihr Fleischkonsum nicht, denn Sie schaden sogar sich selbst damit. In dem Sinn: wenn Sie sich auf Ihr Schnitzel freuen, können Sie sich auch schon auf die Herz-Kreislauf-Probleme freuen, möglicherweise auf eine Krebserkrankung etc. etc. Mahlzeit!


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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: er hat doch recht

Genau das habe ich mit Scheinargumenten gemeint. Ich lege Ihnen Zahlen vor und Sie erzählen mir noch immer, die Fleischproduktion sei nicht verschwenderisch. Ja, jede Industrie verbraucht Ressourcen, aber nicht in diesem unglaublichen Ausmaß. Die Fleischproduktion sorgt für mehr CO2-Ausstoß als alle Transportmittel der Welt zusammen! Darum können Sie sie nicht mit anderen Industrien gleichsetzen.
Hier die bekannte Studie von Worldwatch dazu: http://www.worldwatch.org/files/pdf/Livestock%20and%20Climate%20Change.pdf
Woher Sie nehmen, dass die Ressourcen der Welt nicht so knapp sind, ist mir schleierhaft.

Tiere empfinden auch Schmerz, wenn sie von anderen Tieren gefressen werden, aber diese Tiere haben ein lebenswertes Leben in der Natur gelebt. Die Tiere, die sie essen, empfinden größtenteils nichts anderes. Weil sie nie Tageslicht sehen, weil sie sich kaum bewegen können, weil sie geschlagen werden usw.
Abgesehen davon haben wir Menschen die Möglichkeit andere Mittel einzusetzen als Tiere eben weil wir Menschen sind. Wir geben der Welt so wenig und nehmen ihr so viel, da ist es das Mindeste, dass wir Tieren einen schmerzfreien Tod gewähren. Die Art wie Tiere jagen und wie Menschen töten, können Sie ohnehin nicht vergleichen, da der Mensch von der Natur nicht dazu gemacht wurde, zu jagen. Sonst hätte er spitze Zähne, würde in der Nacht gut sehen, wäre verdammt schnell und könnte Fleisch roh essen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: lüge
08.09.2011 10:51
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er hat doch recht

wir sind allesfresser, d.h. wir können fleisch essen. wenn wir nicht zum fleischessen gemacht wären, dann hätte man in der steinzeit auch keines gegessen.
und zum thema schnell rennen:
das haben wir nicht nötig, denn wir haben unsere intelligenz, die uns befähigt, fallen zu bauen. und ausserdem bin ich der meinung, dass wir rohes fleisch verdauen können.

P.S.: ich habe nichts gegen vegetarier, und finde es bewundernswert wenn man es schafft, kein fleisch zu essen. aber die art wie manche vegetarier versuchen, fleischessern das fleischessen auszureden finde ich einfach nur intolerant.

Re: Re: Re: Re: er hat doch recht

@schlÄchter

Natürlich werden von Menschen die genannten Verbrechen begangen, aber je nach Grad des Bewusstseins. Und dabei zeigt sich eben, dass der Mensch im umgekehrten Grad auch Tier ist. Reine Überheblichkeit, wenn er glaubt, er hätte eine große biologisch-evolutionäre Distanz zum Tier. Bei Primaten liegt die Genübereinstimmung bei knapp 100 %. Die Haupttriebe beim Menschen sind auch Fressen, Sex und Nachwuchsschutz. Kein Unterschied zum Tier. Es gibt überhaupt keine echte Grenze zu Tier. Untersucht man diese Grenze, stellt man fest, dass sie eine Illusion ist. Dass Tiere wie wir leiden, ist wohl wissenschaftlich und aus vielen Erfahrungen unstrittig. Wir haben die Möglichkeit, Leiden so klein wie möglich zu halten, ob es nun Menschen und Tiere betrifft.

Was Sie meinen mit menschlicher Kategorie gegen über dem Tier, das gilt genauso zwischen Mensch und Mensch, Das macht doch keinen Unterschied. Was Sie beim anderen Menschen vermuten an Leid, beziehen Sie genauso auf Ihre eigenen Erfahrungen. Ob Mensch oder Tier - kein Unterschied im Sinne Ihrer Betrachtung.

Viele Grüße


Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: schlÄchter
05.08.2011 09:37
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Re: Re: Re: Re: Re: er hat doch recht

sg sonnwinn!
durchaus bei ihnen bei einheitsorganismus-mensch als tier/teil der gesamtnatur.
nur haben wir eben eine spezielle überlebensstrategie-resultierend aus dem uns evolutionär zugekommenen verstand/bewußtsein.
(mit-)leid, qual, liebe-gefühl-sentimantalität daraus sich entwickelnde verantwortungsbereitschaft aber auch grausamkeit, folter-bewußtes quälen, vernichten, demütigen, ausrotten - das alles ist produkt unseres verstandes. wie auch religion, die schließlich das verhältnis mensch- umwelt oder von mir aus mitnatur regelt (in den religionen verschiedene denkansätze. abrahamitische/buch genesis: macht euch die erde untertan, hinduismus/buddhimsu: heiligekeit von tieren: wiedergeburt/ sanftheitsgebot).
ALLES dient dazu, UNS das überleben und den fortbestand zu sichern und UNS zu schützen in konkurrenz zu anderen arten/der restnatur und als schutz vor dem gefährlichsten konkurrenten: unserem mitmenschen.
insoferne kann man auch „ihre“ idee eines natur-/tierschutzes (ich sage lieber ressourceneinteilung) eben als schutz vor UNS selbst erkennen-aber eben nicht schutz der natur an sich.(eine tierparadies auf erden schaffen wollen? worin liegt der sinn? damit WIR als mesch ein reines gewissen haben, WIR kein tierleid sehen müssen und uns wohlfühlen). alles andere ist mmn eben verkennende anmaßung-selbsttäuschung, weil es ein bevormunden und eine selbstüberhöhung über die natur.
auch ihnen beste g.
s.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: er hat doch recht

Hallo S
Es geht nicht darum, ein Tierparadies zu wollen/schaffen. Das ist außerhalb jeder Realität.

Für die meisten Menschen spielt der Gedanke des Überlebens eine überragende Rolle. Für Tier und Pflanze ist Überlebensstrategie wohl das Grundlegendste.

Der spirituelle Weg lässt die Gebundenheit an das eigene Überleben hinter sich, die Konkurrenz ums Leben, bringt auch eine andere Sicht des eigenen Leidens und des Leidens des anderen.

Prinzipiell ist Naturschutz eine Frage des gesunden Menschenverstandes und des Herzens. Beides fehlt aber infolge Verblendung durch Gier und Hass.

Schönes Wochenende

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: schlÄchter
08.08.2011 13:47
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: er hat doch recht

sg sonnwin!
"Der spirituelle Weg lässt die Gebundenheit an das eigene Überleben hinter sich, die Konkurrenz ums Leben, bringt auch eine andere Sicht des eigenen Leidens und des Leidens des anderen.
Prinzipiell ist Naturschutz eine Frage des gesunden Menschenverstandes und des Herzens."

ich unterstelle ihnen einen buddhistisch angehauchten ansatz bezüglich mitlebewesen.
das ist natürlich völlig legitim, möchte ihnen aber enteggenhalten-dass bei zuviel konzentration aufs eigene loslassen hionsichtlich des überlebenstriebes und der gleichsetzung aller lebewesen mmn eben eine realtivierung einsetzt und der mitmenschenschutz zulasten eines schutzes anderer-gleichgestellter lebewesen (tier und pflanze) - zurücktritt. und das ist es eben, das mir am "naturschutz"gedanken nicht gefällt, weil dann die reale gefahr besteht, dass man menschen opfert um tiere zu schützen...zb ein ökoterrorismus.
derzeit noch kein wirklich akutes thema, aber ansätze sind da.
(sea-sheperd).

das möchte ich ihnen wirklich nicht unterstellen, aber überlegen sie wohin eine gleichsetzung oder verrechtlichung des verhältnisses mensch-tier weitergedacht führt/führen kann.

mfg
s.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: er hat doch recht

Hallo S,
Da haben Sie, glaube ich, eine ganz andere Auffassung als ich. Von Menschen opfern zugunsten von Tieren kann keine Rede sein. Echte Liebe ist weder speziell christlich noch buddhistisch noch hinduistisch oder islamistisch. Jedes Wesen ist unser Nächster, hat Gandhi ausgedrückt. Das hätte auch von Christus stammen können oder von Buddha. In jedem Moment aus dem Herzen entscheiden, was das richtige ist für den Einzelnen und die Gemeinschaft. Menschenleben sind zweifellos besonders kostbar. Das darf aber nicht dazu führen, andere Lebewesen zu verachten, ihr Leben unnötig zu beschneiden, sie unnötig auszubeuten und leiden zu lassen, wie es eben zur Zeit massenhaft geschieht. Mag sein, dass es ein paar verblendete Fanatiker gibt, die über das Ziel hinausscheeßen. Das wird es immer geben. Aber das was Sie hier befürchten, scheint mir absolut abwegig. Die Menschen, die ich kenne - nicht wenige - , die sich für mehr Tierrechte einsetzen, setzen sich auch für mehr Menschenrechte ein, sind sozial engagiert. Das geht doch logischerweise Hand in Hand, wenn sich das Bewusstsein vertieft.

Grüsse


Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: schlÄchter
09.08.2011 10:44
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: er hat doch recht

sg sonnwin!

ihre worte in gottes/jahwes/allahs/buddhas..ohr:-)

ich für meinen teil-und man kann es mmn auch hier im forum lesen- habe mit radikalen tierschützern eher die erfahrung gemacht, dass es sich nicht unbedingbt um besondere menschenfreunde handelt, sondern eher eine bewußte abwendung von einer kranken fleischfressenden bösen gesellschaft....bzw resultierte es eben in eine gleichsetzung von tierischen udn menschlcihen opfern -wie popdiva morrissey es tat. da will ich aus den oben dargestellten gründen, ich spare uns die wiederholung, nicht it, das lehne ich ab, weil es mmn gefährlich für uns menschen ist.

wir müssen nicht einer meinung sein, bei ihnen bin ich auch durchaus sicher, dass sie keinen menschenleben für ein tier opfern würden bzw. die liebe zum mitmenschen - selbste einem "schlÄchter" - den vorzug geben.
insoferne bin ich beruhigt und werde ich ihre ausführungen auch gerne akzeptieren. abschließend darf ich ihnen aufrichtig alles gute für ihren weiteren lebensweg wünschen.
:-)
beste grüße
s.

aber egal.


Fürchterliche Ohnmacht

Ich spüre oft die fürchterliche Ohnmacht angesichts der Zustände in der industriellen Massentierhaltung, deren Existenz und Grausamkeit einfach von den Verbrauchern verdrängt wird. Sie hätten es in der Hand, das zu ändern, indem der Fleischkonsum drastisch reduziert wird. Mit jedem Kilo Fleisch wird außerdem das Welthungerproblem vergrößert, indem das Äquivalent von 7 kg Getreide den Hungernden fehlt, ganz abgesehen von den riesigen Umweltschäden durch die Fleischwirtschaft. Wer sich ernsthaft dafür interessiert, kann die Fakten dazu nachlesen/recherchieren.

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Re: Fürchterliche Ohnmacht

Ich verstehe Ihre Verzweiflung sehr gut! Trösten Sie sich damit, dass langsam, aber doch eine Diskussion ins Rollen kommt, die Jahrzehnte lang nicht stattgefunden hat (denken Sie etwa ans Profilcover: Darf man Tiere töten? und an den Erfolg des Buchs "Tiere essen"). Wie bei jedem Paradigmenwechsel reagiert die breite Masse erst ablehnend und mit Unverständnis. Sie gehören im Moment noch zur aufgeklärten Elite. Da unser aktueller Umgang mit Tieren aber in einem so krassen Widerspruch zu unseren sonstigen gesellschaftlichen Werten steht, kann dieser Zustand nicht von Dauer bleiben. Daran glaube ich ganz fest.

Also: nicht den Mut verlieren! Tun Sie, was im Bereich des Möglichen liegt! Und freuen Sie sich darüber, emotional so gesund zu sein!

Antworten Antworten Gast: schlÄchter
02.08.2011 11:18
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Re: Re: Fürchterliche Ohnmacht

sg pslm!

aufgeklärte, emotional gesunde elite. ja, ich habe den eindruck, genau um das gehts.

danke für ihre offenheit.

s.


 
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