"Ich kann mein Glück kaum in Worte fassen, ich fühle mich so befreit wie lange nicht mehr", sagte der 51-Jährige der "Zeit". Das Leben in seiner Band R.E.M. habe nach so vielen Jahren einer Ehe "mit vielen Kompromissen" geglichen: "Über jede Platte, jeden Song wurde verhandelt. Man musste immer wieder abwägen, wie wichtig einem etwas ist, wie sehr man darum kämpfen will." Er und seine Bandkollegen Peter Buck und Mike Mills seien "stolz darauf, diese Band zu einem würdevollen Abschluss gebracht zu haben" und auch nach 32 Jahren noch Freunde zu sein.
Eine Wiederbelebung von R.E.M. befand der Sänger in dem Interview für "absolut ausgeschlossen", auch wenn "man nie nie sagen" sollte. "Wir sind drei stolze Stoiker, die einfach keine Lust mehr auf so ein Starleben haben." Die einst aus der Independent-Szene hervorgegangene Band hatte mit Hits wie "Losing my Religion", "Shiny Happy People" und "Man on the Moon" vor allem in der ersten Hälfte der 90er Jahre große Erfolge gefeiert. Ende September gaben die Bandmitglieder ihre Trennung bekannt.
(APA/AFP)
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