Griffin O'Neal, ältester Sohn des US-Schauspielers Ryan O'Neal, ist zu 16 Monaten Haft verurteilt worden. Ein Gericht im kalifornischen San Diego sah es am Freitag (Ortszeit) als erwiesen an, dass er im vergangenen August unter Drogeneinfluss einen Verkehrsunfall verursacht hatte, bei dem ein anderer Mensch schwer verletzt wurde. O'Neal war zu diesem Zeitpunkt auf Bewährung, weil er bereits zuvor beim Fahren unter Drogeneinfluss erwischt worden war.
Verhalten ist "unentschuldbar"
Nach dem Vorfall im August waren in O'Neals Blut Spuren von fünf verschiedenen Substanzen entdeckt worden, darunter Kokain und Marihuana. O'Neals Anwältin Heather Boxeth sagte am Freitag, das Verhalten ihres Mandanten sei "unentschuldbar". Zugleich verwies sie darauf, dass er ein gravierendes Drogenproblem habe, das behandelt werden müsse.
Familienstreit eskaliert
Im Februar 2007 wurde Griffins Vater Ryan O'Neal zudem kurzfristig festgenommen worden, nachdem er in seinem Haus in Malibu mit Griffin gestritten und dabei Schüsse abgefeuert hatte. Nach Angaben Ryans handelte es sich aber lediglich um einen Warnschuss als Reaktion auf einen Angriff Griffins mit einem Schürhaken. Bei dem Streit wurde Griffins hochschwangere Freundin Joanna Berry am Auge und am Kopf verletzt.
Griffins Vater Ryan O'Neal gelangte durch seine Rolle im Film "Love Story" zu Weltruhm. Später trat er im Fernsehen auf, unter anderem in der Serie "Desperate Housewives". Sowohl er als auch seine Kinder machten bereits mehrfach Schlagzeilen im Zusammenhang mit Drogen. 29 Jahre lang lebte er mit Farrah Fawcett in einer Beziehung. Fawcett starb 2009 an Krebs.
(APA/AFP)
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