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Notlandung für Norwegens Thronfolger

06.02.2012 | 10:24 |   (DiePresse.com)

Prinzessin Mette-Marit ist bekannt für ihre Flugangst, wegen der sie bisher auch selten im Ausland anzutreffen war. Jetzt hat ihre Panik neue Nahrung bekommen.

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Die Flugangst der norwegischen Prinzessin Mette-Marit ist legendär: Nun hat die 38-Jährige zusammen mit Kronprinz Haakon und mehr als hundert weiteren Passagieren eine Notlandung auf dem Kopenhagener Flugplatz Kastrup durchgemacht. Nach dem Ausfall eines Triebwerks kurz nach dem Start hatte sich am Sonntag auch Rauch in der Kabine des Flugzeuges entwickelt, wie eine Sprecherin der Fluggesellschaft SAS im Rundfunk angab.

Über Notrutsche evakuiert

Als die Evakuierung über Notausstiege gut gegangen war, schickte Mette-Marit über den Internet-Dienst Twitter eine sichtlich erleichterte Mitteilung: "Ok, mein Vormittag wurde ein bisschen aufregender als erwartet. Puh!" Als zusätzliches Stichwort tippte sie "immer noch nicht ganz über Flugangst hinweg" in ihrem Smartphone ein und fügte ein Foto des sicher gelandeten Flugzeuges bei.

Maschine war noch am Boden

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS widersprach Angaben eines Mitreisenden in norwegischen Medien, dass unter den Passagieren Panik ausgebrochen sei. Entgegen ersten Angaben hob die Maschine vom Typ MD-80 auch nicht ab, sondern wurde noch am Boden gestoppt. Mette-Marit und Haakon waren auf dem Heimweg nach Oslo von einem Fest zum 40. Geburtstag der dänischen Prinzessin Mary.

Prominente, die ungern abheben

Seit der Hochzeit vor gut zehn Jahren hat Mette-Marit ihre massive Flugangst mit der Hilfe von Psychologen bekämpft und nach eigener Aussage auch besser unter Kontrolle bekommen. Aviophobie ist weit verbreitet, die Prinzessin ist mit ihren schweißnassen Händen im Flieger nicht allein: weitere prominente  Flugangst-Patienten sind Whoopi Goldberg, Steven Spielberg, Til Schweiger und Jennifer Aniston.

(Ag./Red.)

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