Die Londoner Privatklinik, in der jetzt der niederländische Prinz Johan Friso (43) liegt, will den Koma-Patienten streng schützen. "Die Privatsphäre des Patienten hat allerhöchste Priorität", sagte ein Sprecher des Wellington Hospitals am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Man bestätige lediglich, dass er in dem Krankenhaus behandelt werde. Ansonsten erörtere man grundsätzlich keinerlei Fragen zu Patienten.
Der schwer verletzte Prinz war am Donnerstag, zwei Wochen nach seinem Lawinenunfall in Österreich, nach London verlegt worden. Dort lebt er seit vielen Jahren und arbeitete als Manager. Das Königshaus teilte mit, Frisos Mutter, Königin Beatrix, sowie ihre Schwiegertochter, Prinzessin Mabel, und deren Kinder seien mit in die britische Hauptstadt gekommen.
Die Abteilung für neurologische Rehabilitation des Wellington Hospitals ist nach eigenen Angaben die größte ihrer Art in Großbritannien. Die Therapieangebote seien umfassend und auf dem neuesten Stand, heißt es auf der Internetseite.
Eine Lawine hatte den Prinzen beim Skifahren in Lech verschüttet. Sauerstoffmangel führt nach Krankenhausangaben zu einem 50 Minuten langen Herzstillstand und weitreichenden Hirnschäden. Seinen Ärzten zufolge ist es ungewiss, ob er jemals wieder zu Bewusstsein kommt.
(APA/dpa)





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