Für die Familie des in Lech verunglückten niederländischen Prinz Friso geht der Alltag weiter. Während sich Königin Beatrix ihren Amtsgeschäften widmet, ist Frisos Frau Mabel wieder als Direktorin von "Global Elders", einer von Peter Gabriel und Richard Branson gegründeten Hilfsorganisation, im Einsatz. Auf der Palast-Website bedankten sich nun beide für die rührende Anteilnahme:
Königin Beatrix und Mabel von Oranje-Nassau
Was bisher geschah
Prinz Friso, der zweitälteste Sohn von Königin Beatrix, liegt seit 17. Februar im Wachkoma. Während seines Ski-Urlaubs im österreichischen Lech am Arlberg verunglückte er bei einem schweren Lawinenunfall im Bereich Litzen-Zugertobel. Rund 25 Minuten war er verschüttet und ohne Sauerstoff.
Die Folge war ein Herzstillstand, der etwa 50 Minuten andauerte. Bei einer MRT-Untersuchung im Landeskrankenhaus Innsbruck zeigte sich, dass der Sauerstoffmangel massive Schäden in seinem Gehirn verursacht hat.
Es konnte nicht gesagt werden, ob er jemals wieder das Bewusstsein erlangen wird. Eine Woche nach dem Unfall wurde Prinz Friso nach London geflogen, wo er seit Jahren lebt. Im Wellington Hospital versucht man derzeit, seinen Rehabilitationsprozess in Gang zu setzen.
(sh.)
Porträt: Prinz Johan Friso von Oranien-Nassau




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