Unterhaltsklage: Evangelista sollte ihr Kind abtreiben

04.05.2012 | 17:22 |   (DiePresse.com)

Das Top-Model und der Milliardär Pinault fechten einen Unterhaltsstreit vor Gericht aus. Evangelistas Forderungen sind rekordverdächtig.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Sie hatten einst eine stürmische Affäre - jetzt würdigen sich Linda Evangelista und Francois-Henri Pinault keines Blickes mehr. Zum Auftakt des Prozesses um Rekord-Unterhaltsforderungen des Top-Modells in New York gab der französische Milliardär an, er sei gerade einmal seit vier Monate mit Evangelista liiert gewesen, als diese ihm die Schwangerschaft eröffnet habe. Gemeinsam verbracht hätten sie in dieser Zeit nur sieben Tage. Während seiner Aussage blickte der 49-Jährige nicht ein einziges Mal zu seiner Ex-Geliebten, die mit 15 Minuten Verspätung vor Gericht eintraf.

35.000 Euro pro Monat

Evangelista hat nach Angaben der Anwälte von Pinault eine Liste vorgelegt, wonach sich die monatlichen Ausgaben für das Kind auf 46.000 Dollar (35.000 Euro) belaufen. Das Geld brauche sie unter anderem für einen Leibwächter, einen Chauffeur und ein 24 Stunden am Tag verfügbares Kindermädchen für den vierjährigen Augustin. Diese Angaben wies der Anwalt Evangelistas zurück. Er nannte seinerseits aber keine konkrete Forderung. Sollte das Top-Model wirklich Unterhalt in der genannten Größenordnung erstreiten, wäre es die höchste jemals in New York verfügte Summe. Bislang hält Sean Combs alias P. Diddy den Rekord mit 15.000 Euro im Monat, die er der Mutter seines Sohnes Justin bezahlen muss.

Aufforderung zur Abtreibung

Für den Kampf sind alle Mitteln recht. Die "New York Daily News" zitiert Evangelistas Anwalt: "Er schlug vor, dass sie die Schwangerschaft beendet". Die Aufforderung zur Abtreibung sei von der gegnerischen Seite danach  vehement dementiert worden. Pinaults Anwalt Davin Aronson betonte, sein Mandant sei bereit, für Augustins Leben zu bezahlen – aber nicht für das von Linda. Die Forderung von 35.000 Euro sei zudem "lächerlich", schreibt die "Bunte". Außerdem fordere Evangelista ein gleichwertiges Haus wie die 9-Millionen-Dollar-Villa in Kalifornien, die Pinault für seine Tochter Valentina aus der Verbindung mit Salma Hayek bereitgestellt habe.

Finanziell dürfte es denn Vater wider Willen jedenfalls nicht ruinieren. Pinault ist Chef des Luxuskonzerns PPR (Pinault Printemps Redoute) und einer der reichsten Männer Frankreichs. Der Unternehmer ist seit 2009 mit der Schauspielerin Salma Hayek verheiratet. Die kleine Valentina kam im Jahr 2007 zur Welt und ist nur elf Monate jünger als Evangelistas Sohn Augustin.

(Ag/Red.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

3 Kommentare

Lächerlich

Die Dame dürfte wohl in der Lage sein, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten.

Dass dafür ein ehemaliges G'spusi aufkommen soll, ist nicht einzusehen.

Gast: wikibedia
05.05.2012 12:37
2

soso

Seltsam. Die Frau hatte mit ihren über 40 Jahren nur eine (erfolglose) Schwangerschaft. War unter anderem aber 6 Jahre verheiratet und hatte andere Beziehungen danach.

1 Monat mit einem Milliadär zusammen und man wird schwanger. Zufälle gibts...

Rechtschreibkorrektur:

Für den Kampf sind alle Mittel (n) recht.

Finanziell dürfte es den (n) Vater wider Willen jedenfalls nicht ruinieren.

AnmeldenAnmelden