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Politiker-Aufmarsch: Vom Sparpaket zum Opernball

10.02.2012 | 12:00 |   (DiePresse.com)

Für Werner Faymann und Claudia Schmied ist es ein Pflichttermin, Töchterle debütiert heuer und Strache vertritt die Opposition am Opernball.

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Die Regierung wird mit dem Sparpaket gerade rechtzeitig fertig, um kommenden Donnerstag den Opernball um ein paar Sorgen ärmer genießen zu können. Kanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) beehren den Promi- und Künstlerauflauf in der Staatsoper ebenso wie einige ihrer Minister. Traditionell ebenfalls zu Gast ist Bundespräsident Heinz Fischer, der diesmal UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon und dessen Frau in die Loge bitten kann.

Internationale Begleitung gefunden haben auch Spindelegger, Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP). Der Vizekanzler hat den schwedischen Außenminister Carl Bildt zu Gast, Bures führt ihren deutschen Amtskollegen Peter Ramsauer aus und Mitterlehner wird vom bulgarischen Wirtschaftsminister Traiche Traikov begleitet.

Pflichttermin für Fayman

Ein Pflichttermin ist der Opernball traditionell für den Regierungschef und die Kulturministerin. Dementsprechend werden sich sowohl Werner Faymann als auch Claudia Schmied in der Staatsoper einfinden. Ebenfalls antanzen wollen Sozialminister Rudolf Hundstorfer sowie Finanzstaatssekretär Andreas Schieder.

Töchterle debütiert heuer

Die schwarze Regierungsriege ist am Ball ebenfalls ganz ordentlich vertreten. Neben Mitterlehner und Spindelegger zieht es mit Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle samt Ehefrau einen Opernball-Debütanten aufs prominente Parkett. Auch Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich kommt. Absagen gab es hingegen von Finanzministerin Maria Fekter, Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz. Bei der SPÖ lassen die Sause unter anderem Gesundheitsminister Alois Stöger, obwohl ansonsten begeisterter Tänzer, sowie Verteidigungsminister Norbert Darabos aus.

Zahlen hätten sie übrigens nicht müssen. Die Regierungsmitglieder sind Ehrengäste und dürfen den Ball mit Begleitung gratis besuchen.

Strache vertritt Opposition

Von den Oppositionschefs ist lediglich FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache am Ball präsent, zwar ohne Orden, dafür mit Freundin Andrea und "Freunden" als Begleitung. Grünen-Bundessprecherin Eva Glawischnig bleibt dem Geschehen hingegen fern, ebenso BZÖ-Obmann Josef Bucher. Er hält einen Besuch des Balls nach der Präsentation des Sparpakets für "unmoralisch".

(APA)

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7 Kommentare
Gast: Birnenfrau
12.02.2012 22:46
0 0

Wissen das alle FPÖ´ler das Strache kommt?

Diese Partei hat ja gewisse Kommunikationschwierigkeiten, wie wir wissen von den Zeitungen des letzten Besuchs im Osten!

Gast: Sagt der Abraham Heyberg zum Schurl Schlapptschil: „Ich glaub die von der PRESSE haben bei dieser Geschichte die Hosen voll?“
12.02.2012 05:25
0 0

Sagt der Schlapptschil: „Bis zum Logenrand Gestrichen voll.“


Pilatus
10.02.2012 18:25
2 0

Wie sich die Zeiten ändern....

Es gab noch Zeiten, da war ein Großaufgebot der Polizei nötig, um die Demonstranten von der Oper fernzuhalten. Und heute? Sind die Demonstranten von damals schon so in die Jahre gekommen, dass sie keine Lust mehr zum Demonstrieren haben? Oder kann es sein, dass die Demonstranten von damals heute selbst zu den Gästen dieser kitschigen Operette zählen? Früher in Jeans und Pullover und heute in Frack mit Zylinder. Wie sich die Zeiten ändern.....

Gast: Johann S
10.02.2012 18:14
1 0

Minister Töchterle

debütiert heuer.
Eine Sensationsmeldung.

Ob Strache von der Opposition einstimmig geschickt wird,bleibt unklar

Gast: mostschädel
10.02.2012 12:38
0 0

ohne Orden geht

das nicht . UHBP könnte das Ding dem obersten
Kapperlständer zumindest leihen.

Gast: ghunz
10.02.2012 12:36
1 0

Ein Operettenstaat auf Steuerzahlerkosten oder sind

die Staatslogen und Politiket-Eintritte bereits durch die StaatsSubventionen gedeckt? Wieviel wird dann bei diesem Staatstheater gespart werden oder wieder nur bei Behinderten, Pensionisten & Co? Jedenfalls eine Provokation in Zeiten der Finanzkrise! Da demonstrieren die sog. Linken aber nicht, da tanzen sie lieber selbst wie Kaisers mit und behängen sich mit ewiggestrigen Orden wie zu Monarchiezeiten.

Antworten Pilatus
10.02.2012 18:18
1 0

Re: Ein Operettenstaat auf Steuerzahlerkosten oder sind

Sind noch keine Demos angesagt?