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Berlusconi-Blatt will Oben-ohne-Fotos von Kate zeigen

15.09.2012 | 16:08 |   (DiePresse.com)

Während Kate und William in Borneo durch den Regenwald stapfen, nimmt Skandal um Oben-ohne-Bilder der Herzogin neue Dimensionen an.

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Der Skandal um die Oben-ohne-Fotos von Herzogin Kate weitet sich aus: Nach dem französischen "Closer"-Magazin hat am Samstag auch die irische Ausgabe des "Daily Star" die Bilder veröffentlicht. Chefredakteur Michael O'Kane rechtfertigte den Abdruck in der BBC. Das Paar sei von einer öffentlichen Straße aus zu sehen gewesen. Der Palast in London verurteilte das Vorgehen. Die Motivation könne "nichts anderes als Gier" sein.
Die Fotos der barbusigen Herzogin sollen nun auch in Italien veröffentlicht werden. Das Klatschblatt "Chi" die umstrittenen Bilder der Frau von Prinz William in einer Sonderausgabe zeigen. Das Magazin gehört zum Medienimperium des früheren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi.

Das britische Königshaus klagt bereits in Frankreich gegen die Veröffentlichung der Bilder, die Kate (30) oben ohne im Urlaub zeigen. Am Freitag hatte das Büro von Prinz William (30) in London angekündigt, man wolle rechtliche Schritte gegen die Veröffentlichung einleiten und versuchen, in Frankreich eine einstweilige Verfügung zu erwirken. Das Magazin "Chi" will am Montag in Italien eine 26-seitige Sonderausgabe veröffentlichen. Chefredakteur Alfonso Signorini sagte laut Nachrichtenagentur Ansa, die Bilder zeigten ein "sehr berühmtes, modernes Paar", das ineinander verliebt sei.

Die Verlagsgruppe Mondadori, in der beide Magazine erscheinen und die zum Berlusconi-Konzern Fininvest gehört, führt Berlusconis Tochter Marina. Die Fotografen, die für Mondadori arbeiten, gelten als rücksichtslos. Im Internet kursieren sogar Paparazzi-Bilder, die angeblich die Verlagschefin selbst oben ohne zeigen, veröffentlicht in ihrem eigenen Magazin. Das deutsche "Closer"-Magazin, das in der Verlagsgruppe Bauer erscheint, ist unabhängig von den beiden Titeln. Das Blatt will die Bilder laut Pressestelle nicht drucken. Dennoch veröffentlichten erboste Leser im Internet Boykottaufrufe gegen das deutsche Magazin.

Ungeachtet des Skandals setzten William und Kate ihre Asien-Reise am Samstag fort. Sie besuchten in Malaysia einen der letzten noch unberührten Regenwälder der Welt. Im Danum-Tal in der Provinz Sabah auf Borneo trafen die beiden 30-Jährigen Wissenschafter, die ihnen die Maßnahmen zum Schutz der Natur in der Region erläuterten. Auf dem Programm standen zudem der Besuch eines Forschungslabors und ein Gang über einen Baumkronenpfad. Kate trug einen Freizeitlook mit Wanderschuhen, beigen Hosen und einem dunkelblauen Hemd. William und Kate wollten in der Provinzhauptstadt Kota Kinabalu übernachten und am Sonntag zu den Salomonen weiterreisen. Die Reise endet am 19. September.

Clarence House, das Londoner Büro des Prinzen, hatte am Freitagabend erklärt, die Veröffentlichung der Paparazzi-Bilder sei ein Bruch der Privatsphäre. Die Veröffentlichung sei "grotesk und nicht zu rechtfertigen".

Die Fotos in "Closer" zeigen Kate beim Oben-ohne-Sonnenbaden auf der Terrasse eines privaten Ferienhauses in der Provence. Das Haus gehört Viscount Linley, einem Neffen der Queen und Sohn ihrer gestorbenen Schwester Prinzessin Margaret. Das Haus ist abgeschieden gelegen.

Die Chefredakteurin des französischen "Closer"-Magazins, Laurence Pieu, beteuerte, die Aufnahmen seien harmlos und zeigten lediglich ein verliebtes, frisch vermähltes Paar. Millionen junger Frauen badeten an Frankreichs Stränden oben ohne. Angeblich wurden die Bilder von einer öffentlich befahrbaren Straße aus geschossen.

Für das britische Königshaus ist es der zweite Nacktskandal innerhalb weniger Wochen. Prinz Harry war vor seiner Abreise in den Afghanistan-Einsatz in einem teuren Hotel in Las Vegas fotografiert worden, als er unbekleidet mit nackten Frauen Strip-Billard spielte. Die Bilder waren unter anderem in der "Sun" veröffentlicht worden.

(APA/dpa)

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4 Kommentare
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Kate

Berloskoni Pfui ......

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Jössas, ihre Majestät haben auch einen Körper unter den Kleidern


6x sells - Nackheit ist heute ein legitimes Mittel zum Werbezweck. Eine Zeitung ohne zumindest nacktem Busen gibt es fast nicht. Im Sommer gehören weibl. Wesen mit fast nichts am Körper zur normalen Straßenbild. Das alles wird nicht einmal mehr registriert, wer sich aufregt wird als Hinterwäldler belächelt.

Der hagere nackte Oberkörper ihrer Majestät aber ist ein Skandal.

Na was jetzt?


Re: Jössas, ihre Majestät haben auch einen Körper unter den Kleidern

Es ist ein Unterschied, ob die Abgebildetet mit den Fotos und ihrer Veroeffentlichung einverstanden ist, oder nicht.

Anders betrachtet:
Jemand der im Sommer um die Haeuser zieht, um "oben ohne" -Fotos von Damen, die sich auf der Terasse oder im Garten sonnen, zu ergattern (und vielleicht im Internet zu verbreiten), wird wohl eher als "Perverser" betrachtet.

Wie wuerden sie von jemand denken, der das als sein "Hobby" angibt? Wieso ist es dann "besser", wenn das als Beruf ausgeuebt wird?


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Re: Re: Jössas, ihre Majestät haben auch einen Körper unter den Kleidern


1. geht es um Doppelmoral

2. öffentl. Personen, bzw. solche, deren Marketing über und durch die Öffentlichkeit passiert, haben da einen etwas anderen Rechtsstatus.