Herzogin Kate: Droht neuer Paparazzi-Skandal?

13.02.2013 | 09:57 |   (DiePresse.com)

Das italienische Magazin "Chi" hat Bilder der schwangeren Kate im Bikini veröffentlicht. Ein australisches Blatt will die Fotos auch abdrucken. Sie weilt derzeit mit Prinz William in der Karibik.

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Ein italienisches Promi-Magazin hat am Mittwoch Bikini-Bilder von Prinz Williams schwangerer Ehefrau Kate veröffentlicht. Der St. James Palast, in London für die Belange des Prinzen und seiner Familie zuständig, verurteilte die Veröffentlichung im Magazin "Chi" umgehend. "Dies ist ein klarer Bruch der Privatsphäre", sagte ein Sprecher. Die Bilder entstanden bei einem Urlaub auf der Karibik-Insel Mustique. Sie zeigen Kate in einem hellblauen Bikini, wie sie an der Seite von Prinz William am Strand durch kniehohes Wasser watet. Auch Fotos von Kates Schwester Pippa sollen geschossen worden sein. Die Insel Mustique ist Teil des Karibik-Staates St. Vincent und die Grenadinen. Mustique gilt als exklusiver Rückzugsort der Schönen und Reichen.

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Kate war im vergangenen Jahr bei einem Urlaub auf einem privaten Anwesen in Frankreich "oben ohne" abgelichtet worden. Die Veröffentlichung der Bilder in mehreren Magazinen hatte mehrere Prozesse nach sich gezogen. Die neuen Bilder von Kate, auf denen kaum ein Babybäuchlein zu sehen ist, erschienen wieder im italienischen Magazin "Chi", das auch schon die "Oben-ohne"-Fotos gedruckt hatte.

"Unsere Leser werden die Bilder lieben"

Auch das australische Magazin "Woman's Day" kündigte an, die Fotos drucken zu wollen. Die Zeitschrift sei nicht an ein "Gentlemen's Agreement" gebunden, dass die britische Presse mit dem Königshaus geschlossen habe. Die Bilder seien an einem öffentlichen Strand entstanden, sagte Chefredakteurin Fiona Conolly. Kate und ihre Schwester Pippa seien ohne jede Zurückhaltung auch mit anderen Urlaubern ins Gespräch gekommen.

"Unsere Leser werden die Bilder lieben", sagte Conolly. Die Fotos seien von einem Urlauber gemacht worden. Britische Medien berichteten dagegen, die Bilder seien von einem Boot aus mit einem Teleobjektiv aufgenommen worden.

Die ansonsten als aggressiv bekannte britische Klatschpresse hielt sich gemäß eines mit dem Buckingham Palastes getroffenen Abkommens zurück und wetterte stattdessen gegen die Veröffentlichungen. Der "Daily Mirror" berichtete von einem "Aufschrei" den es gegeben haben soll, als die Bilder in Italien gedruckt wurden. Die Boulevardzeitung will erfahren haben, dass das australische Magazin "Womans Day" 100.000 Pfund (116.076,61 Euro) für die Fotos bezahlt haben soll. Die Zeitung stellte auch einen Zusammenhang her zwischen den Bildern und dem Scherz-Anruf eines australischen Senders in einem Londoner Krankenhaus, der schließlich zum Selbstmord einer Krankenschwester führte.

 

(apa)

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    Bild: (c) REUTERS (� Daniel Munoz / Reuters) Das französische Klatschmagazin "Closer" soll Prinz William und seiner Gattin, Herzogin Kate Middleton, die Originalfotos binnen 24 Stunden aushändigen – sonst drohen 10.000 Euro Geldbuße.

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19 Kommentare

Meine Angst: Hoffentlich endet sie nicht einmal wie Diana?


sollange für solche Bilder viel Geld bezahlt wird.

Wer kauft solche Schundblätter eigentlich? ist doch völlig egal was Promis privat machen.

Re: sollange für solche Bilder viel Geld bezahlt wird.

Der gesamte Boulevard lebt vom Voyeurismus. Schauen Sie auf das Angebot beim Kiosk! Wirtschaftzeitungen finden Sie schamvoll versteckt, vielleicht.

Problem?

Was genau ist jetzt das Problem, wenn man im Bikini fotografiert wird. Derartige Fotos gibt es von vielen Frauen und macht auch keiner ein Theater drum.

Re: Problem?

Ja, Fotos von Frauen im Bikini gibt es viele - aber Herzogin Kate ist SCHWANGER!!! Haben Sie schon einmal ein Bild einer schwangeren Frau im Bikini gesehen? Na eben, ich auch nicht! Frauen werden während ihrer Lebensspanne von ca. 80 Jahren im Durchschnitt nur 2-3 Mal schwanger! Und dann auch nur für den kurzen Zeitraum von 9 Monaten. Unglaublich, dass es der Fotograf geschafft hat, ein solch seltenes Ereignis zu dokumentieren!!

Re: Re: Problem?

Sollten Sie öffentliche Badeplätze besuchen und sich umsehen, dort sieht man häufig schwangere Frauen im Bikini. ich habe eigentlich das Gefühl, dass sich das sehr eingebürgert hat. Auch in Gazetten. wie "Bunte", "Gala" und co sieht man Fotos von Promifrauen, schwanger und Bikini. Also , wirklich kein Grund zur Aufregung. Wenn sie Bikini tragen will, dann hat sie ja damit kein Problem, also warum dann sich über ein Foto beschweren.

Wer nicht im Bikini....

fotografiert werden will, soll sich nicht in der Öffentlichkeit im Bikini zeigen.

Re: Wer nicht im Bikini....

ein privates Anwesen in Frankreich ist kein Öffentlichkeitsbereich.

Re: Wer nicht im Bikini....

Ja, für Sie wird sich auch kein S.... interessieren und ein Foto im Bikini oder Badehose machen! Sie müssen Verständnis haben, dass auch Prominente ein Anrecht auf eine Privatsphäre haben. Dann fliegen die Promis und Royals halt mal 1.000 Kilometer weit weg, um in Ruhe und Abgeschiedenheit wie "Normalos" Urlaub zu machen und dann wird man wieder gestört von solchen geldgierigen Paparazzi und schießen von einem Bilder. Das muss ja echt nervtötend sein, von den Papparazzis auf Schritt und Tritt verfolgt zu werden!

Re: Wer nicht im Bikini....

Wilkommen in Saudi Arabien!
Wer im Bikini oder nackt herumlaufen möchte, der kann das tun. - Zum Glück. Oder wollen Sie, dass auch bei uns alle Frauen in Burkas herumlaufen müssen.
Und wer jetzt wie nackt auch immer in der Sonne liegt, hat das ungestört tun zu können.
Mich persönlich würde es zwar nicht stören nackt in einer Boulevard Zeitschrift abgedruckt zu werden und daneben einen Artikel über meinen nicht perfekt straffen Bauch und eine Narbe am Rücken zu lesen, denn manche Menschen haben halt nichts anderes, als sich über sie Makel anderer zu erfreuen...

Re: Re: Wer nicht im Bikini....

Das hat nix mit Saudiarabien zu tun. Ich kann auch wenn ich will irgendwelche Leute auf der Straße fotografieren. Wer solchen Schiss davor hat, soll sich doch im Keller verstecken.

Re: Wer nicht im Bikini....

fotografiert aus 1,2km Entfernung

würde - wenn es mich betrifft - den Fotograf erwürgen - ohne Reue

verdammte Journaille

Wer sich 'erwischen' lässt -

in diesen Kreisen mit diesen Möglichkeiten gibt es genug Verstecke. Greta Garbo, Marlene Ditrich wurden nie fotografiert, wenn sie es nicht wünschten und eine Herzogin von Cambridge sollte schon eingedenk sein, daß diese Geier hinter jeder Ecke lauern und ihnen Anstand und Ethik Fremdworte sind, weil eine Heerschar geistiger Tiefflieger auf solche Veröffentlichungen wartet.

Re: Wer sich 'erwischen' lässt -

Zu Garbo´s und Dietrichs zeiten gabs auch noch eine andere Technologie, kein Digitalfoto, Fax, Internet etc. Das kann man nicht mit der heutigen Zeit vergleichen.

Re: Re: Wer sich 'erwischen' lässt -

Ein Hut mit blickdichtem Schleier (nicht unpraktisch am Strand bei der starken Sonne) ist eine uralte Technik, um jedes Foto unverkäuflich zu machen, da der Beweis der fotografierten Person nicht gebracht werden kann.

Re: Wer sich 'erwischen' lässt -

Sorry habe zu früh "disliked" Sie haben völlig Recht.

Re: Re: Wer sich 'erwischen' lässt -

Kein Problem ! (Ich geb sowieso wenig auf die Farbenspiele). Erstaunlich nur, daß sich im Forum doch postings finden, welche solche Indiskretionen tolerieren. Damit toleriert man auch den Voyeurismus des Pöbels, denn nur dafür gibt es ja solche Fotos.

Re: Re: Re: Wer sich 'erwischen' lässt -

...denn nur dafür gibt es ja solche Fotos.
Seien Sie nicht naiv: Aus jeder ethnischen Herkunft und sozialer Schicht, sind wir von diesen Lustspechtlern umzingelt.

Re: Re: Re: Re: Wer sich 'erwischen' lässt -

Herkunft ok, aber wie bildungsfern muß man sein, daß man sich am Privatleben völlig fremder Menschen aufgeilt und nicht einmal mitbekommt, daß die meisten Meldungen getürkt sind?

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