Lady Dianas Rittmeister meldet sich wieder zu Wort

James "Die Ratte" Hewitt wurde in einer TV-Show gefragt, ob er Prinz Harrys leiblicher Vater ist.

 James Hewitt (1995)
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 James Hewitt (1995)
James Hewitt (1995) – Reuters

Sie nannten ihn die "Ratte" und eigentlich ist der gröbste Vorwurf gegen ihn längst geklärt. James Hewitt ist nicht Prinz Harrys Vater. Wohl war er aber der frühere Reitlehrer und Geliebte von Lady Diana, damit schafft er es auch 20 Jahre nach ihrem Tod wieder in die Schlagzeilen. Hewitt wurde von Melissa Doyle in der australischen TV-Show "Sunday Night" erneut gefragt, ob er nicht doch der Vater von Dianas jüngerem Sohn sei. Er verneinte, wie schon unzählige Male zuvor. Die Liaison habe nach Harrys Geburt begonnen. 2005 bestätigte ein DNA-Test, dass sowohl Prinz Harry als auch Prinz William die leiblichen Söhne von Prinz Charles sind.

Der frühere Offizier bedauere nicht, die verstorbene Prinzessin kennengelernt zu haben, sagte er weiter. "Ich bedauere einige Dinge, die dadurch ausgelöst wurden, aber das absolut nicht. In keinster Weise", so Hewitt. "Ich glaube, man konnte sich sehr leicht in sie verlieben". Weiter sagte er, dass ihm vor allem Harry bei der ganzen Geschichte leid tat: "Für ihn dürfte es wahrscheinlich noch schlimmer sein."

James Hewitt war von der britischen Presse lange als "Ratte" bezeichnet worden, nachdem er in einem Buch Einzelheiten über seine Liebesaffäre zu Prinzessin Diana veröffentlicht hatte. Im Dezember 2002 geriet er erneut in Kritik, als er ankündigte, Liebesbriefe der Prinzessin (für zehn Millionen Pfund) zu verkaufen. Diana kam 1997 bei einem Autounfall in Paris ums Leben.

(Red.)

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