König Willem-Alexander fliegt heimlich für KLM

Der niederländische König fliegt Passagiere der Airline KLM durch Europa - ohne, dass diese bisher erfahren haben, wer denn da wirklich ihr Pilot war. Die royale Tätigkeit als Pilot ist allerdings noch lange nicht beendet.

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Der König zwei Mal im Monat Co-Pilot auf KLM-Flügen. Hier sitzt er mit dem Piloten Maarten Putman (l.) im Cockpit. – (c) APA/AFP/KLM/NATASCHA LIBBERT (NATASCHA LIBBERT)

Willem-Alexander, der König der Niederlande, hat ein - nun ja - außergewöhnliches Hobby: Für die niederländische Airline KLM ist er ab und an als Co-Pilot im Dienst.

Der Zeitung "De Telegraaf" erzählt der König, dass er zwei Mal im Monat innereuropäische Flüge mit Fokker-70-Maschinen fliege. Die Passagiere würden ihn dabei nicht erkennen - sie dürfen mittlerweile ja keinen Blick mehr ins Cockpit werfen. Wenn er Durchsagen mache, tue er das stets im Namen der Crew - manchmal erkenne ihn allerdings jemand an der Stimme. Wenn er in seiner Dienstuniform über das Rollfeld laufe, würde ihn nie jemand erkennen, meint Willem-Alexander.

Umschulung auf Boeing-Jets

Der König hat mit seinen 50 Jahren schon über 30 Jahre Flugerfahrung auf dem Buckel: 1985 begann er damit, Flugstunden zu nehmen. Zuerst flog er regelmäßig im Dienst der Martinair, danach bei der KLM-Linie Cityhopper.

Weil die KLM ihre Kurzstreckenflüge nicht mehr mit Fokker-Maschinen durchführen wird - die Marke wird nach fast 100 Jahren eingestellt -, wird Willem-Alexander übrigens wieder Flugstunden nehmen, damit er mit den Boeings 737 fliegen kann, die künftig die Kurz- und Mittelstrecken bei der KLM bedienen werden.

(Red.)

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