Royale Mode: Diese Prinzessinnen definieren den königlichen Dresscode neu

Fürstin Charlène von Monaco

Als die südafrikanische Profischwimmerin Charlene Wittstock Anfang der Nullerjahre die ersten Male am Arm Fürst Alberts von Monaco gesehen wurde, ahnte man noch wenig von dem Stil, den sie später entwickeln würde: Man sah eine sportliche junge Frau mit einem Faible für ebenso sportliche Kleidung.

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Auch das von Giorgio Armani entworfene Hochzeitskleid, das sie trug, um 2011 zu Fürstin Charlène von Monaco zu werden, entsprach dem Stil noch nicht so recht, den sie heute prägt...

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...der ist nämlich durch und durch kantig und nicht so brav und puderrosa, wie man das von anderen Prinzessinnen in Europa gewohnt ist.

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Neben Fürst Alberts stilvollen Schwestern Prinzessin Caroline von Hannover (im Bild) und Prinzessin Stéphanie von Monaco zu bestehen, dürfte für die neue Fürstin zunächst wohl etwas beängstigend gewesen sein. Seltsame Looks gab es einige an Charlène zu sehen.

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Darüber hinweg half eins: sich zumindest modisch von den Schwägerinnen zu entfernen. Mittlerweile hat die Fürstin - inzwischen Mutter von Thronfolger Prinz Jacques und Prinzessin Gabriella von Monaco - ihre Moderichtung gefunden. Ihr Stil ist schnittig, modern und elegant.

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Das Lieblingslabel von Charlène soll übrigens das Schweizer Modehaus Akris sein.

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Sirivannavari Nariratana, Prinzessin von Thailand

Sie liebt High fashion: die thailändische Prinzessin Sirivannavari Nariratana. Sie studierte an der Universität in Bangkok Modedesign und Textilgestaltung.

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Neben der Mode interessiert sich die Prinzessin auch für Sport. Am liebsten aner scheint die 30-Jährige um die Welt zu fliegen, um Modeschauen großer Häuser zu besuchen.

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Dort ist sie stets ein gern gesehener Gast am roten Teppich.

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Modebegeistert ist die Prinzessin auf jedenfall. Ob sie immer stilvoll ist, steht auf einer anderen Seite.

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Die thailändische Prinzessin hat sich bereits als Modedesignerin versucht: Neben der Fashion Week in Bangkok zeigte sie ihre Entwürfe auch in Paris, wo Pierre Balmain sie als Studentin unter seine Fittiche genommen haben soll. Sie ist aber auch als Dressurreiterin professionell tätig...

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Charlotte Casiraghi

...was an Charlotte Casiraghi erinnert. Die Reiterin und Luxusmarkenbotschafterin ist die Tochter von Prinzessin Caroline von Hannover und dem Bürgerlichen Stefano Casiraghi und somit ein Mitglied der Grimaldi-Fürstenfamilie in Monaco. Er war der zweite Ehemann Prinzessin Carolines. Somit ist die Monegassin auf dem Papier keine Adelige - de facto wuchs sie aber wie eine richtige Prinzessin auf. Immerhin lag sie zum Zeitpunkt ihrer Geburt auf Platz fünf der monegassischen Thronfolge.

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Von Kindesbeinen auf stand Charlotte bei offiziellen Events in Monaco zum Winken am Balkon des Königspalastes - mit ihren Brüdern Andrea und Pierre Casiraghi und ihrer kleinen Halbschwester Prinzessin Alexandra von Hannover (im Bild r.). Die Kinder von Prinzessin Caroline von Hannover repräsentieren das Fürstentum genauso wie ihre Mutter. Und das tun alle Vier immer außergewöhnlich stilvoll: Wie Prinzessin Caroline hat auch Charlotte Casiraghi ein Händchen für tolle Chanel-Outfits, die sie am liebsten zum traditionellen Rosenball in Monaco trägt (im Bild).

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Eigentlich aber lebt die Prinzessinnentochter das Leben eines It-Girls in Paris. Sie ist gern gesehener Front-row-Gast bei den Modewochen von Paris und Mailand und eine willige Repräsentantin des coolen französischen Chic.

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Der Stil von Charlotte Casiraghi ist stets hochaktuell, wirkt aber nie aufgesetzt oder gezwungen.

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Selbst bei repräsentativen Events - wie hier mit Fürst Albert und ihrem Sohn Raphaël Elmaleh beim Formel-1-Grand-Prix in Monte Carlo - trägt Charlotte Casiraghi Outfitis, die dieser Diktion folgen.

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Unterstützung auf dieser Front erhält Charlotte Casiraghi übrigens von ihren Schwägerinnen Tatiana Santo Domingo (im Bild mit Ehemann Andrea Casiraghi und Tochter India Casiraghi), die selbst Designerin ist...

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...und Beatrice Borromeo. Die Journalistin ist mit Pierre Casiraghi (im Bild) verheiratet und selbst Mitglied eines alten italienischen Adelsgeschlechts.

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Prinzessin Deena Aljuhani Abdulaziz

Die saudi-arabische Prinzessin Deena Aljuhani Abdulaziz ist Ehefrau des Sultans Bin Fahad Bin Nasser Bin Abdulaziz, dreifache Mutter - und eine Modeikone. Der Ruf der in den USA geborenen Prinzessin eilte bis nach New York City, wo sie vom Verlag Condé Nast zur Chefredakteurin des neuen Magazins "Vogue Arabia" gemacht wurde.

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Deena Aljuhani Abdulaziz sorgte auch gleich international gehörig für Schlagzeilen, als sie US-Topmodel Gigi Hadid zum ersten Cover-Modell des Magazins machte - mit Schleier. Zwei Ausgaben später wurde die Prinzessin von Condé Nast gekündigt - offenbar, weil die Vorstellungen des Verlags mit Abdulaziz' nicht übereinstimmten. "Ich habe eine klare Vorstellung davon, was Mode heutzutage für Frauen bedeutet", schrieb die Prinzessin damals in einem offenen Brief. "Ich habe mich geweigert, Kompromisse einzugehen, als ich gemerkt habe, dass der Ansatz des Verlages sich nicht mit den Werten der Leser vereinbaren lässt."

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