Busen im Schnee, Podex am Bagger. In den vergangenen Jahren mehren sich erotisch-ästhetische Kalender-Experimente. Ob Hubert von Hohenlohe zwölf Damen die Thermounterwäsche für den Skilehrerinnenkalender streicht, oder das Baugewerbe seine Frauenquote erhöht, am Ende stolpert so manche kreative Idee sowieso über die freiwilligen Branchen-Pin-ups. Was wurscht ist, um das geht's nicht.
Beim Jungwinzerinnenkalender wirbt man in erster Linie für Wein und Tourismus. Als Testimonials zog man auch heuer wieder den Nachwuchs von zwölf Weingütern zu Rate respektive aus. Dessous verdecken, was sonst nur der Winzer sehen darf.
Sex sells, was sonst
Dieser Kalender, erklärt die PR-Frau und Herausgeberin des Jungwinzerinnen-Almanachs Ellen Ledermüller-Reiner, „soll burgenländische, niederösterreichische und steirische Betriebe einem breiten Publikum bekannt machen und möchte auf moderne, sympathische Weise das Vermarkten der gehaltvollen Weine unterstützen."
Erotische Bilder sollen es keine sein, "aber der Spruch 'Sex sells' stimmt natürlich", sagte sie der APA am Dienstagmittag im Rahmen der Kalenderpräsentation. Daher sind seit 2007 auch die Männer aus den Seiten zwischen Jänner und Dezember verschwunden, die passen nicht zur Zielgruppe, heißt es. Der Jungwinzerinnen-Kalender 2013 kostet 25 Euro, hier kann man ihn online bestellen.
(sh.)
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