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Verkümmertes Bedürfnis: Wir berühren uns zu wenig

11.08.2012 | 18:03 |  von Christine Imlinger (Die Presse)

"Touch" kommt kaum mehr ohne den Zusatz "Screen"aus – der Computer hat unsere Sinne verkümmern lassen. Dabei bräuchten wir mehr Körperkontakt.

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Es ist paradox, sagt Cem Ekmekcioglu. „Touch“, das Wort für Berührung, komme uns heute vor allem mit dem Zusatz „Screen“ über die Lippen. Im Bett werden Mails gecheckt, Bussis, Umarmungen als Grußformel verschickt – und indes wird vergessen, diese tatsächlich zu verteilen. „Wenn ich in der U-Bahn fahre, streichen vier von zehn Leuten über ihre iPhones oder iPads. Investiere ich zehn Minuten am Tag, um statt über Flüssigkristalle über meinen Partner zu streicheln, kann ich viel Gutes tun“, sagt der Wiener Facharzt für Physiologie.

Ohne Berührung würden wir nicht existieren, erst durch sie lernen wir, uns selbst wahrzunehmen. Wirtschaftspsychologen haben Berührungen längst als Verkaufstrick entdeckt. Doch wir selbst nutzen den taktilen Sinn immer weniger. Es sei, so Ekmekcioglu, ein Dilemma der Onlinegesellschaft. Online geht alles – außer Berühren. Gemeinsam mit der Journalistin Anita Ericson hat er ein populärwissenschaftliches Plädoyer fürs Kuscheln, für mehr Berührung im Alltag und als Therapie geschrieben. Im Buch „Der unberührte Mensch“ warnt er vor Vereinsamung durch Berührungslosigkeit.


Berührung schafft das Ich. Klingt banal? Kinder entwickeln erst durch Berührungen der Haut eine Vorstellung vom „Ich“, legen ihr Körperschema fest. Was innerhalb ist, das ist Ich, alles andere das Nicht-Ich. Berührungen lassen Halt im Leben finden, Depression, Einsamkeit, soziale Ängste – all das könne mit Berührungsarmut zusammenhängen, sagt Ekmekcioglu. Der Tastsinn entwickelt sich als einer der ersten Sinne und bleibt fast ungetrübt im hohen Alter erhalten. Und doch vergessen wir ihn, meint er. Auch die Verbindung zwischen Berührung und Gesundheit sei kaum erforscht. Eine der wenigen Arbeiten, das Standardwerk „Körperkontakte“ (Ashley Montagu, 1971) kommt zum Schluss, Berührungen seien für die Entwicklung eines Kindes lebenswichtig, so wichtig wie Nahrung. Während Kinder einen natürlichen Zugang zu Berührung haben, wachsen mit dem Alter die Barrieren. Der Sinn verkümmert, Berührungen beschränken sich oft auf die Sexualität. Besonders alte Menschen werden zu Unberührten. Partner sterben, andere wieder scheuen vor der faltigen Haut zurück.

Berührungslosigkeit, so Ekmekcioglu, sei schwer zu erkennen. Versuche aber zeigen einen deutlichen Effekt therapeutischer Berührung auf den Gesundheitszustand, etwa bei Demenzpatienten. Massagen lösen psychische Blockaden, Körperkontakt hilft gegen Aggression – Versuche haben erstaunliche Effekte auf aggressive Kleinkinder durch zehnminütige Massagen gezeigt. Studien der Forscherin Tiffany Field bei aggressiven Jugendlichen und Schülern mit Diagnose ADHS brachten ähnliche Resultate. Auch die Sterblichkeitsraten von Frühchen sind gesunken, seit die „Minimum Touch“-Strategie aufgegeben wurde und Frühchen auch auf der Brust ihrer Mutter liegen dürfen.

Und freilich lässt sich durch Berührungen vorzüglich manipulieren. Kellnerinnen oder Verkäuferinnen setzen nachweislich mehr um, wenn sie Kunden am Arm streifen. Selbst Berührungen, die nicht auffallen, schaffen Sympathie und Vertrauen. Bei einem Experiment waren Passanten, die man beiläufig berührt, viel eher bereit zu helfen als Unberührte. Auch ohne manipulative Absicht, Berühren hält Paare zusammen. Selten heißt der Trennungsgrund Berührungsarmut, doch unterschwellig, so Ekmekcioglu, sei diese meist Begleiter einer Trennung. In der Honeymoon-Phase – sie dauert wissenschaftlich belegt rund drei Jahre – sorgt neben Testosteron und Dopamin das „Kuschelhormon“ Oxytocin für den Rausch der Verliebtheit. Später sinkt die Lust auf Berührungen und damit der Oxytocin-Spiegel. Dabei gilt gerade dieser als Schlüssel zum Glück, er sorgt für Paarbildung, mütterliche Fürsorge und scheint, so zeigen Tierversuche, monogames Verhalten zu fördern.

Kuscheln für die Monogamie. „Berührungen verbessern spielend leicht die Qualität der Partnerschaft“, sagt Ekmekcioglu. Auf Distanz ist das noch ein Problem. Findige Geister tüfteln bereits an Methoden, um taktil Distanzen zu überbrücken. Das Hug-Shirt mit Sensoren, das Berührungen via Handy an das Hug-Shirt des Partners übertragen kann, ist bereits auf dem Markt.

Und es gibt sie doch, die Chancen auf Berührung. Mit der Wellnessindustrie boomt eine Branche, die über Körperkontakt arbeitet. Unberührte Städter finden Zuflucht bei Kuschelpartys, in der Kranken- und Altenpflege ist Berührungslosigkeit heute ein Thema. Auch ein „früher war es besser“ wäre unangebracht. Zwar haben enge Räume früher eine „Nahkultur“ geschaffen, doch mangelte es lange an liebevoller Zuwendung. Soziologen berichten von rüdem Umgang mit Kindern, epidemischem Missbrauch und brutaler Sexualität bis vor wenigen Jahrzehnten.

Heute ist Ekmekcioglu trotz Single-Welt, Berührungsarmut und hochgradiger Übervorsicht – Stichwort sexuelle Belästigung – zuversichtlich: Das Bewusstsein für die Macht der Berührung wächst. Zum Hausgebrauch empfiehlt er 20 Minuten Kuscheln am Tag. Zwar variiert der Bedarf individuell, in Studien haben aber 20-minütige Massagen deutlich positive Effekte gezeigt. Und es ist eine Zeitspanne, die man auch ohne große Mühe oder Entzug dem „Touch“ ohne „Screen“ widmet kann.

Unberührt

Das Buch „Der unberührte Mensch – Warum wir mehr Körperkontakt brauchen“ (192 Seiten, 19,95 Euro), Verlag Edition-a.

Autor Cem Ekmekcioglu, geboren 1965, ist Facharzt für Physiologie und Ernährungsmedizin, seit 1994 arbeitet er am Institut für Physiologie der MedUni Wien. Er ist Autor zahlreicher Arbeiten und Bücher zu den Themen Ernährung und Altern sowie eines Krimis.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.08.2012)

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30 Kommentare
 
12
Gast: geh anders
29.08.2012 09:16
0 0

Die Begünstigten

haben wir leicht reden.

Gast: geh anders
29.08.2012 09:14
0 0

?

das war wohl nicht mehr ich.

Gast: geh anders
29.08.2012 09:09
0 0

und unsere Raumpolitik

raus aus dem haus, hier kommen links und rechts. danke für den schweinestall usw..

Gast: v<v
25.08.2012 00:46
0 0

stimmt

Da mag er wohl recht haben! Anstatt sich um den Partner/die Partnerin zu kümmern, hocken wir stundenlang vor'm PC und wundern uns dann und sind geschockt, dass der ander nicht mehr will und sich trennt! Na sowas! Und dann kommen die großen Schuldzuweisungen, dabei vergessen die meisten, dass eine Ehe und Partnerschaft mehr bedeutet, als einmal im Leben "Ja" zueinander zu sagen. Eine Beziehung muss man pflegen und bei Problemen daran arbeiten, nur so kann man dauerhaft gemeinsames Glück und Zufriedenheit erlangen! Liebe, Verständnis, Zeit - das braucht eine gute Beziehung! Kümmert euch wieder mehr um einander, Leute!

Gast: Mandelbauer W
22.08.2012 06:26
1 0

In der U Bahn in Tokio und London zur Stosszeit

haben sie das Problem nicht.

Gast: c89
15.08.2012 11:48
1 1

na ja

also ich möchte nicht von wildfremden menschen wie verkäuferinnen, kellnerinnen etc berührt werden. das ist für mich ein absolutes no go, weshalb ich derartige geschäfte und lokale sicherlich nicht ein weiteres mal aufsuchte!

und auch sonst finde ich, dass berührungen privatsache (dann aber richtig und wichtig) sind.

mir gefällt in hinblick auf berührungen mehr oder weniger fremder im öffentlichen raum der "amerikanische weg", der international gerade auch in expat communities als standard angesehen wird, mit der annahme sexueller belästigung im falle des berührtwerdens besser, da er die privatssphäre des einzelnen schützt und erst mit einer gewissen vertrautheit berührungen (je nach intimität) zulässt.

wenn der herr ein berührungsdefizit ortet, so haben die darunter leidenden dieses für sich festgestellt und ihm gegenüber definiert, weshalb es ein leichtes sein dürfte, im privatleben eine veränderung herbeizuführen.

Gast: mmmh
14.08.2012 10:30
3 1

meine

erfahrung lehrt, dass besonders in der altenbetreuung berührung mangelware ist. berührte alternde menschen sind gesünder, haben deutlich weniger probleme!

Antworten Gast: b754
15.08.2012 10:59
1 3

Re: meine

Die Alten leben und belasten das Penionssystem länger. Das soll gut sein?

1 0

Re: Re: meine

Ich kenne viele, die durch übermäßigen Alkoholgenuss schon gar nicht mehr wissen was sie denken, reden oder schreiben sollen.

Antworten Antworten Gast: aussagegegenaussage
19.08.2012 23:58
1 1

Re: Re: meine

Die Jungen haben noch nichts geleistet. Das soll gut sein?

Antworten Antworten Gast: mmmh
17.08.2012 08:16
2 0

Re: Re: meine

na dann werden sie einmal 65 und dann kommt einer und sagt sie sind unrentabel und dreht ihnen das licht ab. aber mit der wachauerkrankheit lebt sichs leichter, odr?

Gast: niemand 1
13.08.2012 23:59
0 0

ja

aber die aerzte verdienen doch bestens daran oder? wird zeit, dass man die opfer entschaedigt! das ist ein muss!

Gast: Störrisch...
13.08.2012 14:48
2 0

Wichtiges Thema...

...vor allem für Frühchen. Eine Berührung der Mutter ist für Lunge, Kreislauf etc. wichtiger als jede Beatmungs-maschine...


0 0

Re: Wichtiges Thema...

Meinen Sie ein Baby oder sind Sie aus Deutschland?

Antworten Gast: Berührung wichtig
14.08.2012 16:40
1 0

Re: Wichtiges Thema...

...und auf der Intensivstation? Ich frag mich immer, ob Menschen, denen es so schlecht geht, dass sie auf der Intensiv liegen müssen, nicht auch gern Kontakt mit Menschen hätten und nicht nur mit Schläuchen und Maschinen - ob das nicht auch gesundheitsfördernd wäre.

Gast: politisch korrekt
12.08.2012 18:45
1 3

kommt natürlich noch dazu,

dass man auch gleich mit einem Fuß im Kriminal steht, - der böse Grapscher...

Re: kommt natürlich noch dazu,

Kommt auf die Situation an. Wenn mich ein Fremder (egal, ob männlich oder weiblich) unaufgefordert berührt, ist das auch gerechtfertigt.

Antworten Antworten Gast: Swami Mimosanand
15.08.2012 22:10
1 0

Ich fühle mich schon unangenehm berührt,

wenn Menschen in einiger Entfernung sich lautstark unterhalten und ich das mithören muss. Augen kann man schließen, aber man kann nicht die Ohren anlegen. Unangenehm berührt werde ich von allem, was unerwünscht meine Aura beschädigen möchte. Bei einer ungewollten körperlichen Berührung ist ohnehin schon alles zu spät. Womöglich ziehen sich sensiblere Menschen deswegen durch die Jahrhunderte hindurch in Klöster und Ashrams zurück?

Re: Ich fühle mich schon unangenehm berührt,

Ich mag es auch nicht, wenn sich Menschen lautstark unterhalten.

Deshalb meide ich für gewöhnlich auch Orte mit großen Menschenansammlungen, eben, weil man das da nicht immer verhindern kann. Ich habe auch meinen Wohnort so gewählt, dass die Wahrscheinlichkeit von lärmenden Menschen möglichst gering ist. Bis zu einem gewissen Grad kann man ja bestimmen, welchen Reizen man sich aussetzt. Leider nicht in allen Fällen: meinen Arbeitsplatz und meine KollegInnen kann ich mir nur begrenzt aussuchen, ebensowenig die anderen Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln oder andere Patienten im Warteraum, andere Konsumenten in Geschäften etc.

0 0

Re: Re: Ich fühle mich schon unangenehm berührt,

Schön für Sie, dass Sie sich das leisten können.
Wir leben in einer Gesellschaft. Und das beinhaltet "Leute" - nicht immer angenehme.
Mühsamer aber wesentlich wirksamer ist es, andere darauf hinzuweisen, dass diese ihren Raum zu weit ausdehnen - sei es akustisch oder durch Berührungen - und den eigenen "Freiraum" auch im Sinne derjenigen, die sich keinen "ruhigen" Wohnplatz leisten können, gegen "allgemeine" Lärmbelästigung zu schützen.
Die Aussage "Die Freiheit des einen endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt." muss mehr Leute finden, die sie auch umsetzen!
Eine Frage noch: Sie pendeln nicht zuälligerweise zu Ihrem Arbeitsplatz in Wien?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Swami Mimosanand
21.08.2012 18:07
0 0

Re: Re: Ich fühle mich schon unangenehm berührt,

http://www.zartbesaitet.net/

Ich möchte eigentlich nicht...

...dass mich fremde Menschen unaufgefordert berühren. Die Berührung gestatte ich nur wenigen Menschen, die mir vertraut sind und die ich so nahe an mich heranlassen möchte.

Wenn mich eine Kellnerin/Verkäuferin oder ein Passant, der meine Hilfe will, berühren würde, wäre ich weg. Wenn eine fremde Person unaufgefordert in meine persönliche Distanzzone tritt, ist meine erste Reaktion, zurückzuweichen, um diesen Abstand wiederherzustellen.

Manchmal ist es notwendig, dass man sich von fremden Menschen berühren lassen muss (Arzt, Heilmassage usw.) oder dass die Distanzzone nicht eingehalten werden kann (Gedränge, Öffis...). Das nimmt man halt dann zähnenknirschend in Kauf, weil es nicht anders geht. Aber deshalb muss man das noch lange nicht mögen.

Antworten Gast: @DerSenfer
13.08.2012 01:02
2 1

Re: Ich möchte eigentlich nicht...

Klarstellung:

Es handelt sich bei diesem Artikel nicht darum wie sie sich persönlich fühlen und wie sie ihre höchstsubjektive individuelle Intimsphäre gestalten.

Wenn sie genauer hinschauen dann bemerken sie (vielleicht?), dass es darum geht, dass gesamtgesellschaftlich betrachtet immer weniger Berührungen stattfinden.

Ja, das ist wohl eine pauschale, objektive Aussage, und es ist in ihrer persönlichen Sicht vielleicht ein Makel dass der Artikel hier nicht auf das Befinden von Einzelpersonen eingeht sondern nur Trends aufzeigt die Viele betreffen.

Ich kann die Aussage des Artikels, dass es immer weniger Berührungen, überhaupt Intimitäten gibt, nachvollziehen.

Ängste etwas "verbotenes" zu tun, auch bestärkt durch Kampagnen gegen "Belästigung" (angebl. immer von Männern ausgehend), Verbot von käuflichen Berührungen, etc., die Angst sich anzuvertrauen, sich fallenzulassen bei einer immer härteren, perfektionistischeren Welt, Erzeugen von Schuldgefühlen und Gewissensbissen in diesem Zusammenhang v.a. bei männlicher Seite durch Medien, Angst vor Strafen und Blossstellungen, etc. führen wohl dazu dass es grosso modo immer weniger Intimitäten gibt.

'Was sie persönlich wollen oder nicht, darauf kann der Artikelscheriber hier nicht eingehen - und das ist verständlich (Österreich besteht aus 8 Millionen Menschen, und um eine repräsentative Mehrheit geht es und nicht um die Vorlieben einer Einzelperson).

Bitte das zu respektieren und zu entschuldigen!

Re: Re: Ich möchte eigentlich nicht...

Ich habe lediglich zum Artikel Stellung bezogen. Da steht nämlich:

"Und freilich lässt sich durch Berührungen vorzüglich manipulieren. Kellnerinnen oder Verkäuferinnen setzen nachweislich mehr um, wenn sie Kunden am Arm streifen. Selbst Berührungen, die nicht auffallen, schaffen Sympathie und Vertrauen. Bei einem Experiment waren Passanten, die man beiläufig berührt, viel eher bereit zu helfen als Unberührte. "

Dem widerspreche ich entschieden. Für mich schaffen Berührungen durch Fremde nämlich keineswegs Sympathie und Vertrauen, sondern eher Abwehr.

Antworten Antworten Gast: keinhippy
13.08.2012 18:14
3 1

Re: Re: Ich möchte eigentlich nicht...

Ich kann DieSenferin verstehen. Ich möchte das auch nicht. Die Zeit des Hippietums ist vorbei.

Antworten Antworten Antworten Gast: @derSenfer
16.08.2012 13:39
1 3

Re: Re: Re: Ich möchte eigentlich nicht...

Tja, Frauen wollen eben was dafür haben, um berührt zu werden.

Klar, in Zeiten der Hippies war "alles umsonst" - "freie LIebe" hiess gratis-liebe...

Diese Zeiten sind vorbei, und die Wr. Frauenstadträtin Frauenberger will sogar die Prostitution verbieten lassen.

Klar - auch aus de Sicht der Feministinnen soll Sex "teuer" sein.
Männern soll es künftig verunmöglicht werden, ohne Legitimation des Staates in die körperliche Nähe einer Frau zu kommen.
Dazu soll er nur schön unterschreiben (Knebelvertrag Ehe, und somit lange "gebunden" zu sein;M sprich Unterhaltsrecht, "gegenseitiger beistand" - der meist nur finanziell von Mann in Richtung Frau gerichtet ist, etc.).

ALLE Machtsysteme der Geschichte wollten die Sexualität, die Intimität kontrollieren.

Viele wundern sich was dem Papst z.B. die PIlle, oder der Sex angeht.
Dahinter steckt eben das alte Streben, Männer durch Sex gängeln und kontrollieren zu können.

Auch die Feministinnen wissen das, daher der Wunsch die Prostitution zu verbieten!

Das wird als zu gefährliche Konkurrenz für den staatlich kontrollierten Sex gefürchtet...

Über Sex kontrollieren Frauen die Männer, und über die Frauen kontrolliert der Staat alle...

Warum sind sonst die Familiengerichte so geil darauf, Männer zu möglichst langen und hohen Unterhaltszahlungen (meist unter dubiosen Annahmen und Begründungen) zu verurteilen?

Das mutet alles sehr saudi-arabisch an, aber bei denen steckt derselbe Gedanke dahinter - Nähe zu Frauen soll teuer sein...

 
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