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Oscar de la Renta von Journalistin als "Hotdog" bezeichnet

18.09.2012 | 12:31 |   (Die Presse - Schaufenster)

Nicht ganz ohne Zwist ging die Fashion Week in New York über die Bühne. Journalistin Cathy Horyn beleidigte den Designer, der danach einen offenen Brief veröffentlichte.

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Vollkommen ohne Zwischenfälle ging die Modewoche in New York nicht über die Bühne. Bei Cathy Horyn, Redakteurin bei der NY Times und Desginer Oscar de la Renta hängt der Haussegen nach einem kritischen Artikel der Journalistin schief.

Sie beschrieb laut WWD de la Renta als "weit mehr einen Hotdog als eine graue graue Eminenz der amerikanischen Mode". Oscar de la Renta schlug mit einem Inserat im Brachenblatt WWD zurück, auf dem er einen offenen Brief an Horyn veröffentlichte. "Wenn Sie das Recht haben, mich Hot Dog zu nennen, warum sollte ich dann nicht das Recht haben, Sie einen schalen, drei Tage alten Hamburger zu nennen? Ich Rate Ihnen, von persönlicher Kritik abzusehen", schreibt der Designer darin.

Die Journalistin kann die ganze Aufregung nicht verstehen. Sie erklärte im Interview mit dem Branchendienst, dass der Ausdruck im professionellen Kontext genutzt worden sei. Die einseitige Anzeige in der Modezeitung finde sie übertrieben. De la Renta hat für diese Rechtfertigung nichts übrig. Er bekam nach der Kritik unzählige Anrufe und sah über Blogs und Twitter, dass die Menschen seiner Meinung sind. "99,9 Prozent der Menschen die es gelesen haben, haben es so wie ich gelesen", meint er dazu. Für seine Modeschauen gesperrt wird die Journalistin in Zukunft aber trotzdem nicht.

 

(chrile.)

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