„Aus dem Fenster schauen“ befand sich 1957 auf Platz sechs der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Schau an, schau an. An den meisten Tagen war der Erlebnisfaktor wahrscheinlich überschaubar. Das Fenster, in dem sie hier blättern, kann das toppen, schon allein deshalb, weil es seit 35 Jahren seine Geschichten eine Woche lang aufsparen muss. Seit September 2008 hat der findige Leser freilich eine Alternative zum papierenen Freitag: Auf Schaufenster.DiePresse.com werden die Themenlandschaften Mode, Beauty, Reisen, Wohnen, Gourmet, Salon und Schmuck mit allem, was dazugehört, aufgerollt – als Text, in Bildern und Videos. „Die DNA vom Online- und Print-Schaufenster ist dieselbe. Wir wollen die ganze Eleganz und Seriosität auch digital ausdrücken“, gibt „Schaufenster“-Chefredakteurin Petra Percher ihr Wort.
Frauensache
Sie finden im „Schaufenster“ online nicht nur die Artikel, Modestrecken, Kolumnen und Kritiken des Magazins, sondern auch aktuelle Storys, wie die Backstage-Fotos der Schaufenster-Ausstellung im Stilwerk, und Fotogalerien von den Fashion Weeks. Letztere können auch als individualisierte Lookbooks angelegt werden. Nachdem sich ein Lifestyle-Medium aber nicht nur an schönen Bildern, sondern auch an den harten Zahlen messen muss, folgt ein kurzer Ausflug in die graue Welt der Statistik. Die Online-Bilanz fällt positiv aus: Monatlich kommt die Seite Schaufenster.DiePresse.com auf mehr als eine Million „page impressions“ – mit steigender Tendenz und mehr als 66.000 „unique clients“, wobei es mehr weibliche als männlicher User gibt. Damit bilden die User von „Schaufenster“-Online auch die „Schaufenster“-Onlineredaktion mit Sabine Hottowy, Christina Lechner und Maciej Palucki ab, denn auch diese hat einen höheren Frauenanteil.
Für unterwegs
Dass die Verzahnung zwischen Print und Digital global immer relevanter wird, zeigt schon ein Blick in die ersten Reihen der internationalen Laufstege. Modeprofis wie die amerikanische „Vogue“-Chefin Anna Wintour (sie hat auf der linken Seite Platz genommen) sitzen schon seit ein paar Saisonen nicht mehr mit dem Notizblock in Paris und Mailand. Gearbeitet wird am Tablet-Computer oder, eine Spur kleiner, am Smartphone,
und nach der Show verschwindet beides wieder in der Handtasche. Und weil die Mode häufig ihre Kollektionen wechselt, haben nun auch das „Schaufenster“-Magazin und die Online-Version einen umfassenden Relaunch bekommen. Das Lifting macht die Webseite, unter anderem dank seines neuen Archivs, funktionaler und dank des neuen Designs von Art Director Andreas Augustin fescher. Und als wäre das nicht schon genug der Neuerungen, gibt es ab sofort auch eine kostenlose, von Ernst Beiglböck programmierte „Schaufenster“-App für iPhone- und iPad-Nutzer, damit die Inhalte auch auf mobilen Geräten dargestellt werden können. Den neuen Look gibt es somit nun gedruckt, online und mobil. Schau an, schau an
Fleischer, Fische und Frauen
Prinz Charles bis Prinz PilsWie gut kennen Sie den Adel?
ImagekriseDas große Bieber-Bashing
Schöner MannBärte, Beaus und James Franco in Cannes
Modesünden Billboard Music Awards