Jean Paul Gaultier

Glamour und gute Laune

Der berühmte Modezar ist Autodidakt. Von Anfang an ging er unkonventionelle Wege. Heute feiert Jean Paul Gaultier seinen 65. Geburtstag.

Schließen

Wer Männer in Röcke steckt und Popsängerin Madonna (hier im Bild: 1992) in ein Korsett mit Spitzkegel-BH, ist anders als andere Designer. Darauf ist Jean Paul Gaultier auch stolz. Und so macht der französische Couturier, der am 24. April 65 Jahre alt wird, mit dem weiter, was seit mehr als 40 Jahren seine Karriere bestimmt: Konventionen brechen.

Reuters

Er habe schon früh verstanden, dass die Menschen auf sein Anderssein nicht unbedingt mit Ablehnung reagieren, sagte der Modemacher in einem Interview des Magazins "Madame Figaro". Dass man ihn deshalb das "Enfant terrible" der Modewelt nennt, störe ihn nicht. "Ich finde diesen Ausdruck eher sympathisch."

Im Bild: Einer Oberteil für Madonna, 1990.

Reuters

Zur seinen bekanntesten Launen gehören Tutus für Männer und Plateauschuhe für Milla Jovovich im Science-Fiction-Film "Das fünfte Element", für den Gaultier die Schauspielerin in ein Minimaloutfit steckte, das nur aus einer weißen Unterhose und einigen Streifen bestand.

Imago

Gaultier hat Tabus gebrochen und die französische Modewelt auf den Kopf gestellt. Mit seinen exzentrischen Kreationen hinterfragt er den Begriff von Schönheit.

Hier im Bild: Gaultier mit einem Model bei der Präsentation seiner Herbst/Winter-Kollektion 04/05.

Reuters

Er habe schon immer eine Vorliebe gehabt, Dinge zu verwandeln, von einer Stimmung zur anderen zu wechseln, von männlich zu weiblich, erzählte er in dem Interview. Dazu gehörte auch seine Arbeit für Hermes (hier: Frühling/Sommer 2011).

 

Reuters

Für das berühmte Modehaus entwarf er neben seiner eigenen Kollektion von 2004 bis 2011 die Pret-a-porter-Damenlinie.

Hier im Bild: Herbst/Winter-Kollektion für Hermes 04/05.

Reuters

Das Luxushaus sei im Grunde der genaue Gegensatz zu dem gewesen, was er war und ist - aber es habe ihm Spaß gemacht.

Hier im Bild: Frühling/Sommer-Kollektion für Hermes 04/05.

Reuters

Gaultier stammt aus einer einfachen Familie. Geboren wurde er in Bagneux, einem Vorort südlich von Paris. Die Mutter war Sekretärin, der Vater Buchhalter. In der Schule soll er nicht besonders gut gewesen sein.

Reuters

Seine Anekdote, wie er zum Zeichnen und zur Mode fand, erzählt er noch heute gern. Sie beginnt mit einer neuen Tanzschau des Pariser Kabaretts Folies Bergere, die er im Fernsehen anschauen durfte und die ihn so sehr beeindruckte, dass er am nächsten Tag in der Schule eine Frau mit Federn malte. Als die Lehrerin das sah, schlug sie ihm auf die Finger. Doch statt ihn auszulachen, kamen die Mitschüler danach zu ihm und wollten eine Zeichnung.

Hier im Bild: mit Cicciolina am Lifeball.

Reuters

Der berühmte Modezar ist Autodidakt. Von Anfang an ging er unkonventionelle Wege. Kaum 18 Jahre alt, schickte er den berühmtesten Modeschöpfern in Paris seine Skizzen zu. Der legendäre Pierre Cardin erkannte als erster sein Talent und engagierte ihn im Jahr 1970 als Assistent.

Reuters

Dann verlief alles wie im Märchen: Als 24-Jähriger stellte Gaultier seine eigene Linie vor und 1978, nur zwei Jahre später, gründete er sein nach ihm benanntes Modehaus.

Reuters

Heute hat Jean Paul Gaultier alles erreicht, was man auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten erreichen kann. Seine Haute-Couture-Kollektionen haben Modegeschichte geschrieben, im Parfumsegment brachte er einen Klassiker nach dem anderen auf den Markt.

Im Bild mit dem Model Farida Khelfa.

Reuters

Seine Mode wird nicht nur getragen, sondern auch weltweit in Museen ausgestellt. Seine Ausstellung "From the Sidewalk to the Catwalk" war u.a. in Paris, Montreal und San Francisco zu sehen.

Im Bild mit dem Model Anna Cleveland.

Reuters

Gaultier strömt bei allem was er tut Optimismus und gute Laune aus. Er habe immer viel Glück gehabt, erklärte er in mehreren Interviews seinen Frohsinn. Alles sei ihm zugefallen. Pläne mache er deshalb keine.

Im Bild mit seiner Haute-Couture-Braut 2014: Conchita Wurst.

Reuters

Wer Männer in Röcke steckt und Popsängerin Madonna (hier im Bild: 1992) in ein Korsett mit Spitzkegel-BH, ist anders als andere Designer. Darauf ist Jean Paul Gaultier auch stolz. Und so macht der französische Couturier, der am 24. April 65 Jahre alt wird, mit dem weiter, was seit mehr als 40 Jahren seine Karriere bestimmt: Konventionen brechen.

Reuters

Er habe schon früh verstanden, dass die Menschen auf sein Anderssein nicht unbedingt mit Ablehnung reagieren, sagte der Modemacher in einem Interview des Magazins "Madame Figaro". Dass man ihn deshalb das "Enfant terrible" der Modewelt nennt, störe ihn nicht. "Ich finde diesen Ausdruck eher sympathisch."

Im Bild: Einer Oberteil für Madonna, 1990.

Reuters

Zur seinen bekanntesten Launen gehören Tutus für Männer und Plateauschuhe für Milla Jovovich im Science-Fiction-Film "Das fünfte Element", für den Gaultier die Schauspielerin in ein Minimaloutfit steckte, das nur aus einer weißen Unterhose und einigen Streifen bestand.

Imago

Gaultier hat Tabus gebrochen und die französische Modewelt auf den Kopf gestellt. Mit seinen exzentrischen Kreationen hinterfragt er den Begriff von Schönheit.

Hier im Bild: Gaultier mit einem Model bei der Präsentation seiner Herbst/Winter-Kollektion 04/05.

Reuters

Er habe schon immer eine Vorliebe gehabt, Dinge zu verwandeln, von einer Stimmung zur anderen zu wechseln, von männlich zu weiblich, erzählte er in dem Interview. Dazu gehörte auch seine Arbeit für Hermes (hier: Frühling/Sommer 2011).

 

Reuters

Für das berühmte Modehaus entwarf er neben seiner eigenen Kollektion von 2004 bis 2011 die Pret-a-porter-Damenlinie.

Hier im Bild: Herbst/Winter-Kollektion für Hermes 04/05.

Reuters

Das Luxushaus sei im Grunde der genaue Gegensatz zu dem gewesen, was er war und ist - aber es habe ihm Spaß gemacht.

Hier im Bild: Frühling/Sommer-Kollektion für Hermes 04/05.

Reuters

Gaultier stammt aus einer einfachen Familie. Geboren wurde er in Bagneux, einem Vorort südlich von Paris. Die Mutter war Sekretärin, der Vater Buchhalter. In der Schule soll er nicht besonders gut gewesen sein.

Reuters

Seine Anekdote, wie er zum Zeichnen und zur Mode fand, erzählt er noch heute gern. Sie beginnt mit einer neuen Tanzschau des Pariser Kabaretts Folies Bergere, die er im Fernsehen anschauen durfte und die ihn so sehr beeindruckte, dass er am nächsten Tag in der Schule eine Frau mit Federn malte. Als die Lehrerin das sah, schlug sie ihm auf die Finger. Doch statt ihn auszulachen, kamen die Mitschüler danach zu ihm und wollten eine Zeichnung.

Hier im Bild: mit Cicciolina am Lifeball.

Reuters

Der berühmte Modezar ist Autodidakt. Von Anfang an ging er unkonventionelle Wege. Kaum 18 Jahre alt, schickte er den berühmtesten Modeschöpfern in Paris seine Skizzen zu. Der legendäre Pierre Cardin erkannte als erster sein Talent und engagierte ihn im Jahr 1970 als Assistent.

Reuters

Dann verlief alles wie im Märchen: Als 24-Jähriger stellte Gaultier seine eigene Linie vor und 1978, nur zwei Jahre später, gründete er sein nach ihm benanntes Modehaus.

Reuters

Heute hat Jean Paul Gaultier alles erreicht, was man auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten erreichen kann. Seine Haute-Couture-Kollektionen haben Modegeschichte geschrieben, im Parfumsegment brachte er einen Klassiker nach dem anderen auf den Markt.

Im Bild mit dem Model Farida Khelfa.

Reuters

Seine Mode wird nicht nur getragen, sondern auch weltweit in Museen ausgestellt. Seine Ausstellung "From the Sidewalk to the Catwalk" war u.a. in Paris, Montreal und San Francisco zu sehen.

Im Bild mit dem Model Anna Cleveland.

Reuters

Gaultier strömt bei allem was er tut Optimismus und gute Laune aus. Er habe immer viel Glück gehabt, erklärte er in mehreren Interviews seinen Frohsinn. Alles sei ihm zugefallen. Pläne mache er deshalb keine.

Im Bild mit seiner Haute-Couture-Braut 2014: Conchita Wurst.

Reuters
Kommentar zu Artikel:

Glamour und gute Laune

Schließen

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.