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Full Beauty: Protest der Masse


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Mit großen Frauen - adipösen Frauen - drückt der Künstler Yossi Loloi seinen Protest gegen die Gesellschaft aus.

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47 Kommentare
 
1 2
Gast: ibisxi
12.03.2012 17:15
1 0

Reiner Voyeurismus

Ein Schönheitsideal, das krankhafte Adipositas für schön erklärt, gab es in Europa nie.

In den Bildlegenden steht viel blühender Unsinn: Die Venus von Willendorf war kein Portrait einer realen Frau, sondern ein Fruchtbarkeitsidol (was schon das Fehlen des Gesichts zeigt).

In der Renaissance war das Ideal fast so schlank wie heute (siehe Botticelli, Cranach und andere) und auch in der Antike und im Barock durften die Frauen zwar füliiger sein, aber die Figuren mussten straff und jugendlich wirken.

Die ganze Bilderstrecke hat nichts mit Gesellschaftskritik zu tun, aber sehr viel mit Voyeurismus.

Antworten Gast: Kinkidra
22.03.2012 12:49
0 0

Re: Reiner Voyeurismus

Die Venus von Botticelli dürfte im Hollywood von heute gerade mal die Dicke Highschoolfreundin spielen, die war nämlich weit weg vom derzeit herrschenden Untergewichtsideal. Und bezüglich ihres Vorwurfs, da sei keine Gesellschaftskritik in den Bildern: auch Provokation ist ein probates Mittel um eine Diskussion anzuregen, und wenn man sich die Reaktionen hier so anschaut wird deutlich, dass diese Fotos manche Menschen enorm provozieren...

Gast: pan-torra
07.03.2012 22:06
1 1

schuldige

da bin ich der werbeindustrie mit ihren schoenheitsidealen wieder mal voll aufgesessen, kann das oben gezeigte ich einfach nicht attraktiv finden ;)

Gast: Superball
07.03.2012 19:09
0 0

Ästhetik

Das sind Fotos, die der Realität eines Spiegelbildes nahekommen, wenn man in einem solchen Körper steckt.

Stinkende Aschenbecher und schwarze Lungen sind auch eine Realität, die nicht jedermanns Augenschmaus entsprechen.

In Armbeugen steckende Nadeln oder auf öffentlichen Toiletten liegende leere Spriz-Pumpen sind ebenfalls ein eher unschöner Anblick für viele Menschen.

Ein wunderschönes Gesicht inmitten leerer Weinflaschen, Bierdosen und mit umgekippten Gläsern als "Umfeld" - ist das ein Augenschmaus?

Polarisierend sind all diese Bilder. Leute die es nicht kennen schauen angewidert weg und sagen IHHHHH und die, die drinnenstecken, machen sich und anderen vieles vor, um damit leben zu können oder leben sogar gern so.

Mit allen Risiken und Nebenwirkungen.

Ich finde einige der Bilder tatsächlich sehr sehr schön und auf den Punkt getroffen. Viel schöner, als Frauenkörper jenseits der 40 kg.

Willkommen im Leben mit allen möglichen Dingen, die gut oder schlecht für uns sind und die wir dennoch (gern?) tun!

Gast: gast_weiblich
28.02.2012 14:05
2 0

sorry, das ist nicht schön

auch die dürre Kate Moss ist nicht schön auf dem Bild.
Schön empfinde ich eher, was zwischen den beiden Extremen liegt. Davon sollte es mehr Fotos geben. Nicht die Magermodels und nicht die Protestfotos mit extrem übergewichtigen.

Gast: ZsaZsa 2012
27.02.2012 13:44
3 0

Schön

Das ist für mich ganz einfach nicht schön und so möcht ich auch nicht aussehen. Vielleicht sind das Menschen, die eine Stoffwechselstörung haben oder es gibt einen anderen anerkennenswerten Grund für diese Körper. Man kann dabei den Mut bewundern, sich so fotografieren zu lassen und auch den Protest gegen den Magerwahn (gibts den überhaupt?), man kanns feministisch rekonstruieren (ist mir eigentlich sympathisch) usw. usw., aber schön find ich das jedenfalls nicht. Es kann ja auch sein, dass sich da einfach ein Fotograf in Szene setzt.

0 0

Weg mit dem Speck


pescador
26.02.2012 22:18
6 0

Ein Versuch

Ein peinlicher Versuch hässliches schön zu reden.

So war das nicht vorgesehen!

Was hat das noch mit Mensch-Sein zu tun?

3 0

Mutig!

Ich finde es sehr mutig von den Frauen, sich nackt fotografieren zu lassen! Einige dieser Frauen haben sehr schöne Gesichter.
Kunst ist nunmal provokativ, ich finde es gut, auch mal zu provozieren. Man redet darüber und das ist das Ziel dieser Aktion.

Es ist schon etwas Wahres dahinter - das Schönheitsideal von heute ist eine große, stark untergewichtige Frau, die aber trotzdem mindestens Körbchengröße B hat (was nicht oder nur selten von Natur aus möglich ist). Was die Natur nicht geschenkt hat, dem wird künstlich nachgeholfen, sogar Narben, Schmerzen, Risiken und hohe Kosten schrecken nicht ab.

Das ist extrem, eben genauso extrem, wie die stark übergewichtigen Frauen auf den Fotos oben.
Hier geht es um Extreme, denn in der heutigen Zeit muss immer alles extrem sein. Das Gefühl für das gesunde Mittelmaß geht leider immer stärker verloren.

Ich würde mir einfach wieder ein gesundes Schönheitsideal wünschen: Frauen, die zwar schlank sind, aber nicht mager und die aussehen dürfen wie Frauen und nicht wie Kinder aussehen müssen. Und das in allen Variationen. Die Natur sieht eben nicht einheitlich aus, nichts und niemand gleicht einander aufs Haar.

Gast: Kosten
25.02.2012 12:48
2 1

zu viel des Guten

Ich glaube nicht, dass sich von diesen Frauen eine wohlfühlt!
Die Beiträge für die Krankenkassen müssten sofort um 100% in diesen Fällen erhöht werden. Wie kommen wir "normal" gebauten Personen dazu, deren Krankheiten zu finanzieren......

Antworten Gast: trj
27.02.2012 20:03
0 0

Re: zu viel des Guten

Dasselbe dann aber bitte auch für Raucher und Trinker, denn wie kommt die Allgemeinbevölkerung dazu, eure Heilbehelfe zu finanzieren?! So primitiv und stumpfsinnig wie du argumentierst, unterstell ich dir mal eben, mindestens ein Raucher zu sein... - ist ein Erfahrungswert ;)

1 4

Re: zu viel des Guten

Niemand weiß, wieso die Frauen übergewichtig sind. Es ist leider weitverbreitet, zu glauben, dass jeder, der übergewichtig ist, zuviel isst und faul ist.

Das mag in vielen Fällen stimmen, aber ist nicht immer so.
Ich möchte mir kein Urteil anmaßen, ohne die Hintergründe zu kennen.

Antworten Antworten mako
27.02.2012 19:40
0 0

Re: Re: zu viel des Guten

Ja! Klar! Die Drüsen sind schuld!

Das ist aber behandelbar.

So wie psychische Ursachen auch.

0 0

Re: Re: Re: zu viel des Guten

Nicht immer, aber in manchen Fällen stimmt das tatsächlich.
Eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine Fehlfunktion des Hypothalamus bewirken sehr wohl einen unterdurchschnittlich aktiven Stoffwechsel. Das bedeutet, dass jemand einen extrem niedrigen Grundumsatz hat und auch schon von sehr wenig kcal zunehmen.
Informieren Sie sich!

Antworten Antworten Antworten Antworten mako
01.03.2012 12:40
0 0

Re: Re: Re: Re: zu viel des Guten

es ist schon klar, daß man so ein Pech haben kann (extrem niedriger Grundumsatz).
aber die meisten von uns sind einfach deshalb dick, weil sie sich zuwenig bewegen und zuviel essen.

4 0

Re: Re: zu viel des Guten

Ohne Kalorienzufuhr können sich nicht solche Fettmassen bilden.

0 2

Re: Re: Re: zu viel des Guten

Natürlich führt man Kalorien zu, muss man ja auch, sonst würde man verhungern.

Es ist aber nicht immer so, dass dicke Menschen übermäßig viel essen. Googeln Sie mal die Set-Point-Theorie.

Gast: Binentsetzt
25.02.2012 08:41
5 0

Ganz sicher keine "Geschmackssache"

Bei keinem Haustier mit verhältnismäßig gleich hohem Übergewicht käme irgendjemand auf die Idee, das für "Geschmackssache" zu halten. Niemand wäre der Meinung, dass diese Katzen/Hunde ihr Leben fröhlich, beschwerdefrei und gesund führen könnten.
Und bei Menschen ist das anders? Nein, es ist einfach krank.

Gast: KrankeSchwester
24.02.2012 18:33
5 0

Erschreckend

Ich finde die Bilder schon ziemlich erschreckend. Keine Frage, die Frauen haben schöne Gesichter...aber schöne Körper sind das in meinen Augen längst nicht mehr, das ist krankhaft!

Ich meine Kurven haben und rund sein ist okay, aber das hier ist echt extrem. Wie schon geschrieben wurde, das ist gesundheitlich hoch bedenklich. Als Krankenschwester ist das für mich ein absoluter Grund, um die Hände über dem Kopf zusammen zu schlagen.

Ich finde, das kann man nicht verherrlichen, indem man sich die Frage stellt, ob das nun schön ist oder nicht. Die Frage steht überhaupt nicht zur Debatte, viel interessanter ist, wie viele Jahre diese Frauen noch einigermaßen beschwerdefrei zu leben haben.

1 0

Re: Erschreckend

Es geht hier einfach nur um Provokation.

Das andere Extrem, nämlich die Magermodels, sieht man tagtäglich in Zeitschriften, Katalogen und auf dem Laufsteg. Das ist genauso ungesund und extrem, aber darüber regt sich keiner auf, weil man sich daran gewöhnt hat.

Antworten Antworten Gast: sdh
27.02.2012 20:06
1 0

Re: Re: Erschreckend

So ist es! Aber an den verhungerten Weibern ergötzt sich unsere kranke Gesellschaft...DAS ist pervers!

Ich weiß nicht wie Ihr das sehts, aber ich hab das Gefühl, dass ...

... Äusserlichkeiten immer mehr in den Mittelpunkt rücken: Haare werden epiliert, Pölsterchen müssen wegtrainiert oder abgesaugt werden, markante Gesichts- oder Körperformen lässt man sich chirurgisch 'richten'.
Ich seh das mit einem gewissen Unbehagen, weil ich glaube, dass der Fokus auf das Äussere, den Blick auf innere Werte verstellt.

Antworten mako
27.02.2012 19:43
0 0

Re: Ich weiß nicht wie Ihr das sehts, aber ich hab das Gefühl, dass ...

Also, ich bin eine absolute Feindin von Schönheitsoperationen, aber hier wäre sogar ich für

Diät,
Sport,
Schürze wegoperieren.

0 0

Re: Ich weiß nicht wie Ihr das sehts, aber ich hab das Gefühl, dass ...

Das sehe ich genauso, ich bin mir aber ziemlich sicher, dass das immer schon so war. Sogar in der Antike haben sich Frauen mit Goldstaub das Haar gefärbt, um einem Schönheitsideal zu entsprechen.

Man hatte früher nur nicht die zahlreichen Möglichkeiten von heute und es wurde nicht so offen darüber gesprochen. Und natürlich variieren die Schönheitsideale immer wieder im Laufe der Zeit.

Gast: orthodoc
23.02.2012 13:12
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Geschmacks-Sache

aussehen ist geschmackssache,
gesundheit nicht...
diese damen bekommen automatisch:
diabetes (zuckerkrankheit)
hypertonie (bluthochdruck)
gonarthrose (abnützung der kniegelenke)
cervikodorsolumbalgie (wirbelsäulenschmerzen)
und fühlen sich dann sicher nicht mehr wohl!

 
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