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Honda CB1000R: Ein brisantes Duett

02.08.2012 | 18:23 |  von Alexander Grundorath (Die Presse)

Für Cruiser und Kurvenjäger: Hondas nackte CB1000R zeigt je nach Einsatz am Gasgriff viele Gesichter.

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Seit ihrer Markteinführung im Jahr 2008 sorgt sie für Furore: CB1000R, Hondas Vertreter im umkämpften Segment der Super-Naked-Bikes. Das schnittige, aus Italien stammende Design, der aus der Fireblade stammende Vierzylinder und die Frontmaske, die aus „Alien“- oder „Predator“-Machwerken stammen könnte, begeistern seither Zweiradfans. Ohne Zulassungsschein im Planquadrat gelandet, durften wir mit Erstaunen feststellen, dass sich sogar unsere Gesetzeshüter dem Bann der auffallenden Maschine nicht ganz entziehen können: Das Vergehen wurde milde mit einer Ermahnung geahndet. Highlights des Kraftpakets sind die geschwungenen goldenen Felgen sowie die Einarmschwinge, die die knackig kurze Auspuffanlage schön zur Geltung bringt. Auffällig der sehr kompakte Eindruck, den die 217 Kilogramm schwere Honda macht – kaum zu glauben, dass dies eine 1000er ist. Dieses Gerät muss in den kurvenreichen Voralpen getestet werden: Die ausgiebige Tour durch das österreichische Zweirad-Elysium gleicht einem Ritt auf der Kanonenkugel, wobei sich die CB1000R entschieden besser manövrieren lässt. Der auf 125 PS (99Nm) gedrosselte Motor der Fireblade katapultiert den Fahrer – bei seidenweicher Gasannahme – brachial nach vorn. Ausgezeichnet das sportliche Fahrwerk mit justierbaren Zugstufen, ebenso das Handling, für eine 1000er überraschend agil und präzise. Während das Bike zuweilen wie ein Spielzeug wirkt, hat die Bremskraft der 310-mm-Doppelscheibenbremse Supersportniveau. Der Sound der Maschine ist Honda-typisches Understatement: Erst ab 7000 Umdrehungen weicht das verträgliche Schnurren des Motors einem durchdringenden Kreischen, das mit dem Ansauggeräusch der Airbox ein brisantes Duett bildet. Ihre sanfte Seite zeigt die 12.690 Euro teure CB1000R im unteren und mittleren Drehzahlbereich, in dem sie gutmütig und leicht fahrbar ist. Aufgrund ihrer Kompaktheit und des mühelosen Handlings ist sie auch für den Einsatz im Stadtverkehr eine gute Wahl. gru

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.08.2012)

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3 Kommentare

für den Einsatz im Stadtverkehr eine gute Wahl

lässige Ansage!

Gast: Drive
02.08.2012 21:30
0 0

Drossel raus

Dann ist es ein Motorrad.

Antworten Gast: pächter der wahrheit
25.08.2012 10:28
0 0

Re: Drossel raus

Sie san sicher ein Panigale - Fahrer oder zumindest XT 500?