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Škoda: Rapid, aber nicht mehr grün

09.08.2012 | 18:24 |  FRANZ FARKAS (Die Presse)

Škoda füllt mit dem Rapid eine Lücke in seiner Modellpalette. Die Vorzüge der Limousine liegen eher im Verborgenen.

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Škoda setzt seine Modelloffensive konsequent fort. Nach dem kleinen Citigo wird nun die untere Mittelklasse aufs Korn genommen. Die Stufenhecklimousine Rapid soll die Lücke zwischen Fabia und Octavia füllen. Dabei hat der traditionelle Namen mit den Vorgängern aus den Dreißigern und Siebzigern nichts zu tun, diese waren allesamt Coupés.

Auf Tradition verzichtete man ebenfalls beim neuen Emblem, das für manche Zeitgenossen störende Grün musste einem dezenten Chrom weichen. Die Kombination mit einigen Wagenfarben sei nicht optimal gewesen, heißt es. Dezent ist auch der komplette Auftritt der Kompaktlimousine. Die Vorzüge des Rapid liegen hier eher im Verborgenen. Etwa bei der Heckklappe, die man auf den ersten Blick nicht vermutet, denn mit dem Deckel schwingt auch die Heckscheibe mit nach oben. Darunter verbirgt sich ein 550 Liter fassender Kofferraum, der bei einer Gesamtlänge von 4,48 Metern recht üppig ausgefallen ist. Auch das Platzangebot im Fond ist beachtlich.

Vorne findet sich eine robuste Kunststofflandschaft mit – typisch für den VW-Konzern – logisch angeordneten Bedienungselementen. Allerdings will man sich mit 19 „Simply Clever“-Lösungen etwas von den Konzernbrüdern abheben. Erwähnenswert sind der Eiskratzer im Tankdeckel, ein Fach für die Warnweste unter dem Vordersitz, eine Müllablage in den Seitentüren und ein Wendeteppich im Kofferraum, der auch eine Gummioberfläche für verschmutzte Transportgüter aufweist. Das Fahrwerk des neuen Škoda ist eher komfortorientiert ausgelegt, auf schlechten Straßen könnte es etwas straffer sein.

Motorisch wird der ab Herbst erhältliche Rapid in vier Benziner-Varianten (75 bis 122PS) und vorerst mit nur einem Diesel ausgeliefert. Zum 106PS starken 1,6-Liter-TDI gesellt sich erst im Herbst 2013 ein 90-PS-Modell. Bis auf den schwächsten Benziner sind alle Motoren auch als „Green tec“-Version (Start-Stopp, Bremsenergie-Rückgewinnung, rollwiderstandsoptimierte Reifen) erhältlich. Damit liegt der Verbrauch zwischen 3,9 und 5,3 Litern.

Die genauen Spezifikationen der Ausstattungen stehen noch nicht fest, ebenso die Preise. Fix ist, dass der Einstieg in die Rapid-Welt unter 15.000 Euro liegen wird.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.08.2012)

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2 Kommentare

Sympathischer Name :-)


Antworten Gast: Skoda heisst glaub' ich "schade"
10.08.2012 17:45
0 1

Re: Sympathischer Name :-)

naja, "Austria" wird ein tschechischer Hersteller sein Auto nicht nennen, falls Sie darauf anspielen.

An die Redaktion: Hat das Auto die neue Quer-modulare-Plattform oder wie das heisst aus dem VW-Konzern?